Iran hat in den vergangenen Tagen mit Drohnenangriffen gezielt Rechenzentren von Amazon Web Services (AWS) im Nahen Osten attackiert:
Laut Angaben des Unternehmens wurden zwei Einrichtungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) direkt getroffen, eine weitere in Bahrain erlitt schwere Schäden durch einen nahen Einschlag. Dies markiert den ersten bekannten militärischen Angriff auf die physische Infrastruktur eines großen US-Cloud-Anbieters.
Die iranische Seite, darunter die Revolutionsgarden und staatsnahe Medien wie Fars News, begründen die Operationen damit, dass diese Datenzentren eine Rolle bei der Unterstützung US-amerikanischer militärischer und nachrichtendienstlicher Aktivitäten gegen den Iran spielten. Ziel sei es gewesen, diese „Rolle zu ermitteln“ und die Abhängigkeit westlicher Systeme von regionaler Infrastruktur offenzulegen.
AWS bestätigte in Status-Updates und Pressemitteilungen strukturelle Schäden, Stromausfälle, Brände und Wasserschäden durch Löscharbeiten. Die betroffenen Regionen (me-central-1 in den VAE und Bahrain) sind teilweise weiterhin stark eingeschränkt. Amazon rät Kunden dringend, Workloads in andere geografische Zonen zu verlagern und Backups zu prüfen. Die Wiederherstellung werde „länger dauern“ als bei reinen Softwareproblemen.
Im Nahen Osten kam es zu massiven Ausfällen: Banken, Zahlungsdienste, Liefer-Apps wie Careem und andere kritische Dienste waren stunden- bis tagelang nicht erreichbar. Viele Nutzer berichten von verlorenen Daten und massiv erhöhten Latenzen (Ping-Zeiten) weltweit, da der globale Verkehr umgeleitet wird und die verbleibenden Kapazitäten überlastet sind. Auch VPN-Dienste und Umgehungs-Tools leiden unter den Verzögerungen.
Sicherheitsexperten warnen vor einem gefährlichen Präzedenzfall: Bisher galten Cyberangriffe als Hauptbedrohung für das Internet. Nun zeigt sich, dass die physische Zerstörung weniger als ein Dutzend strategischer Rechenzentren ausreicht, um weitreichende regionale – und potenziell globale – Störungen auszulösen. Die Ereignisse unterstreichen die Verwundbarkeit der Cloud-Infrastruktur in Konfliktregionen und dürften zu massiven Investitionen in Resilienz, Diversifikation und militärischen Schutz solcher Anlagen führen.
Amazon hat sich bislang zurückhaltend geäußert und betont, die Lage sei „unvorhersehbar“. Der Konflikt im Nahen Osten eskaliert weiter – und mit ihm die digitale Front.

Niemand konnte damit rechnen! Das Trump zinistische Befehle zum perversen Freidrehen befolgen muss......
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