Russlands ständiger Gesandter bei der EU: Russland wird keine Maßnahmen gegen die Ukraine ergreifen, es sei denn, Moskau wird provoziert. Wenn Kiew angreife, dürfe man sich über Russlands Reaktion nicht wundern, so Tschischow. Er betonte, dass Russland Vergeltung üben werde, wenn seine Bürger irgendwo getötet würden, auch im Donbass.
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Dienstag, 15. Februar 2022
Russland: Keine Maßnahmen in der Ukraine - ausser Vergeltung
Sojus-Rakete gestartet
Eine Sojus-Rakete mit dem Progress-Frachtraumschiff an Bord ist vom Kosmodrom Baikonur gestartet. Etwa neun Minuten nach dem Start trennt sich das Raumschiff von der dritten Stufe der Trägerrakete und befindet sich im autonomen Flug.
Japanische Besorgnis
Der japanische Verteidigungsminister Nobuo Kishi hat sich besorgt über die Übungen der russischen Pazifikflotte geäußert. Er meint, dass Japan dies als eine Demonstration der Fähigkeiten der russischen Marine inmitten der schwierigen Situation mit der Ukraine betrachte.
Zentrum zur Aufnahme von US-Amerikanern in Polen eröffnet
Die USA haben in Polen ein Zentrum zur Aufnahme von US-Amerikanern aus der Ukraine eröffnet und ihre Landsleute aufgefordert, Transnistrien sofort zu verlassen.
Warnung der US-Botschaft in Weißrussland
Klarstellungen aus dem russischen Außenministerium
Montag, 14. Februar 2022
Verlegung der US-Botschaft von Kiew nach Lwow
US-Außenministerium kündigt vorübergehende Verlegung der US-Botschaft von Kiew nach Lwow an. Von dieser Stadt bis zur polnischen Grenze sind es nur etwa 50 Kilometer.
Werbetricks russischer Grabsteinhersteller
Ukraine: Selenskij vermisst flüchtige Abgeordnete und Oligarchen
Der ukrainische Präsident Selenskij fordert ukrainische Abgeordneten, die ins Ausland geflohen sind, auf, innerhalb von 24 Stunden in die Ukraine zurückzukehren, da dies "ein wichtiger Moment der Einheit" sei. Selenskij meint, die Staatsmänner, einschließlich Mitglieder des Parlaments, sollten dem ukrainischen Volk durch ihr Beispiel ein Zeichen der Einheit geben.
Die hastige Abreise der OLigarchen aus der Ukraine kommentiert Selenskij wie folgt: "Der Staat kann die Wirtschaft nicht beeinflussen. Ich glaube, dass sie ihr Urteil gefällt haben".
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In der Traktorschaufel zum Krankenwagen
Die Staatsanwaltschaft der Region Twer prüft Videos und Berichte in Sozialnetzen, wonach ein Patient in der Traktorschaufel zum Krankenwagen gebracht werden musste, weil die Straßen im Dorf nicht vom Schnee geräumt worden waren.
Mörder vom Kater Kusja bestraft
Der aufsehenerregende Mord am Kater Kusja in der russischen Stadt Sewerodwinsk führte heute zu einem Gerichtsurteil: Die Mörderin erhielt 3 Jahre und 2 Monate in einer Ansiedlungs-Strafkolonie, während ihr Komplize wegen Diebstahls und Quälens von Kusja 3 Jahre und 6 Monate in einer Mindestsicherheitskolonie bekam.
Moskauer gegen Nike wegen Rassendiskriminierung
Ein Moskauer wandte sich an das russische Untersuchungskomitee mit der Bitte, Nike auf Rassendiskriminierung zu überprüfen: Er beschwerte sich über das fast vollständige Fehlen von Models europider Rasse auf der russischsprachigen Website. Der europäische Pressedienst von Nike hat noch nicht auf die entsprechende Anfrage der russischen Medien reagiert.
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Erwägt Ukraine den Verzicht auf NATO?
Der ukrainische Botschafter in London Wadim Pristayko räumte ein, dass Kiew seinen NATO-Beitrittskurs aufgeben könnte, um "einen Krieg zu vermeiden": "Wir versuchen, den besten Ausweg zu finden". "Wenn wir ernsthafte Zugeständnisse machen müssen, ist das etwas, was wir tun könnten". (Quelle). Ein Verzicht auf die NATO wäre jedoch schwierig umzusetzen, da die NATO-Bestrebungen in der ukrainischen Verfassung (ab 2019) verankert sind und eine Änderung eine 2/3-Mehrheit im Parlament erfordern würde. Vor 2014 war in der ukrainischen Gesetzgebung der Status eines blockfreien Staates fixiert.
Immer weniger Russen feiern den Valentinstag
Nur 12 % der Russen werden im Jahr 2022 den Valentinstag feiern - viermal weniger als vor 15 Jahren, berichtet SuperJob unter Berufung auf eigene Umfragedaten. Den Angaben zufolge beabsichtigen 78 % der Befragten, den Feiertag zu ignorieren.
Ukraine: Hat Eliteflucht begonnen?
Ukrainischen Medienberichten zufolge verlassen ukrainische Parlamentarier, Oligarchen und Geschäftsleute die Ukraine massenhaft mit Charterflügen. Allein am gestrigen Sonntag verließen etwa 20 gecharterte und private Flugzeuge Kiew.