Russische Nachrichten auf Deutsch: Aktuelle News, Mitteilungen von Behörden und Unternehmen sowie virale Social-Media-Postings
Sonntag, 6. September 2026
Erneute Zwangsschlachtung von Rindern in Sibirien
Donnerstag, 20. August 2026
Der russische Bär ist kein Kuscheltier
Mittwoch, 27. Mai 2026
Riesenmücken überfallen Ural und Wolgaregion
Donnerstag, 2. April 2026
Abgeordnete der Moskauer Stadtduma: Ich kann nicht schweigen
Dienstag, 24. März 2026
Fröhlicher Milchmann: „Die Behörden wollen, dass wir alle verrecken“
Montag, 9. März 2026
Sibirien: Massenhaftes Verbrennen von Rindern löst Angst aus
In der Region Nowosibirsk schlagen die Bewohner Alarm:
Aus privaten Höfen und Farmen wird massenhaft Großvieh beschlagnahmt und die Kadaver sofort verbrannt. Augenzeugen aus dem Kirowskij-Bezirk der Stadt berichten von unerträglichem Brandgeruch, der stärker sei als von einer brennenden Müllkippe. In nur wenigen Kilometern Entfernung sei Spezialtechnik im Einsatz gewesen, Menschen in Chemikalienschutzanzügen hätten die Tiere vernichtet.
Das Problem hat systemischen Charakter. Seit Anfang Februar 2026 häufen sich Meldungen über Zwangsabnahmen von Kühen in mehreren ländlichen Rayons der Oblast. Im Dorf Gneduchino im Baganski-Bezirk, das per Erlass von Gouverneur Andrei Trawnikow unter Quarantäne gestellt wurde, nahmen Inspektoren den Anwohnern das Vieh weg. Auf die empörten Fragen der Dorfbewohner, um welche Krankheit es sich handele, soll die Leiterin der örtlichen Veterinärverwaltung geantwortet haben: „Herd einer besonders gefährlichen Krankheit. Welchen Unterschied macht das schon? Das passiert nicht nur im Baganski-Bezirk, sondern in der gesamten Oblast Nowosibirsk und in ganz Russland.“
Die Katastrophe breitet sich geografisch aus. Ähnliche Fälle von Massenvernichtung von Vieh werden aus der Region Omsk und dem Transbaikal-Gebiet gemeldet. Im Altai-Krai gilt Quarantäne für einige der größten Viehzuchtbetriebe. Einer davon zählt zu den führenden Milchproduzenten Russlands und Europas mit einem Bestand von etwa 40.000 Tieren in den Regionen Nowosibirsk und Altai. Auch in der Republik Altai wurde ein Ausbruch registriert, wenngleich Gouverneur dort von einem vermiedenen Massensterben spricht. Das benachbarte Kasachstan hat bereits den Import von Fleisch aus sibirischen Regionen verboten.
Die Behörden nennen keine konkrete Ursache für die großflächige Epidemie. Es wird lediglich von einer „besonders gefährlichen Krankheit“ gesprochen. Im November 2025 wurde eine planmäßige Impfung gegen Maul- und Klauenseuche angekündigt, im Februar 2026 – mitten in der Krise – erfolgten Notimpfungen. Unter den Landwirten kursieren Gerüchte, die Massenverluste genau mit diesen Impfungen in Verbindung bringen. Manche Bauern vermuten sogar eine absichtliche Vernichtung des privaten Sektors.
Die Lage verschärft sich durch fehlende Klarheit bei Entschädigungen. Bewohner des Tscherepanowski-Bezirks klagen, dass sie für das beschlagnahmte Vieh kein Geld zurückerhalten. Bislang gab es keine offiziellen Stellungnahmen der Gebietsregierung, was die Besorgnis nur verstärkt und bei den Menschen, deren Lebensunterhalt direkt vom eigenen Hof abhängt, unzählige Fragen aufwirft.
Sonntag, 18. Januar 2026
Goldfieber: 74 Millionen Haustiere als Geldquelle
Freitag, 21. November 2025
Rentierzüchter auf traditioneller Wanderung
Dienstag, 29. Juli 2025
Zipline mit Esel: Dagestans Innenministerium ratlos – Tierquälerei oder tierischer Spaß?
Donnerstag, 5. Juni 2025
Russische Kampf-Esel als Grund für Neid
Freitag, 7. Februar 2025
Balu aus Tschetschenien
Sonntag, 29. September 2024
Bärenplage im russichen Fernen Osten
Sonntag, 30. Juni 2024
Des Menschen Freund
Eine Gruppe von Touristen in Kamtschatka unternahm eine Wanderung zu den Blauen Seen und nahm ihren vierbeinigen Freund mit. Auf dem Hinweg lief der Hund zügig, doch zu Beginn des Rückwegs wurde er müde. Um ihren Freund nicht im Stich zu lassen, bauten die Frauen eine Bahre für ihn und trugen den zufriedenen Hund 15 Kilometer weit.
Donnerstag, 11. Januar 2024
Gefeuerter Kater kämpft für seine Rechte
Dienstag, 19. Dezember 2023
Altai: Tötung von streunenden Hunden erlaubt
Auf einer Sitzung des Regionalparlaments der russischen Teilrepublik Altai haben die Abgeordneten mehrheitlich ein Gesetz gebilligt, das die Tötung von streunenden Hunden erlaubt. Nun wird die Republik vorübergehende Auffanglager für eingefangene Tiere einrichten. Darin werden die Hunde 11 Tage lang gehalten. Danach werden die Tiere entweder eingeschläfert oder in ein Tierheim gebracht, sofern Platz vorhanden ist. Tierschützer protestierten mit Mahnwachen vor dem Parlamentsgebäude. Sie halten das Gesetz für tierquälerisch.
Dienstag, 28. November 2023
Magadan: Hundetötung erlaubt
In der Region Magadan ist es nun erlaubt, streunende Hunde nach 10 Tagen Aufenthalt in einem Tierheim zu töten. Nur aggressive und todkranke Tiere sollen eingeschläfert werden. Das Gesetz wurde von den Abgeordneten der Regionalduma und dem Gouverneur der Region Sergej Nosow unterzeichnet. Das Dokument wird am 1. Januar 2024 in Kraft treten.
Quelle: https://govoritmoskva.ru/news/389083/
Samstag, 26. August 2023
Donnerstag, 8. Juni 2023
Hasenrettung in Jakutien
In Jakutien rettet ein Anwohner Hasen, die auf den Eisschollen des Omoloi-Flusses gefangen sind.
Samstag, 3. Juni 2023
Tierische Flucht aus der EU
Polen veröffentlichen ein Video, in dem ein Bär über den Grenzzaun klettert und von Polen nach Weißrussland flieht.
Montag, 22. Mai 2023
Ungeladene Gäste aus dem Wald
Ein Dorfbewohner in der Region Krasnojarsk (Sibirien) sah zwei Jungtiere mit einer Bärin in der Nähe seiner Scheune und schrie sie an. Die Raubtiere haben die Intonation richtig verstanden und sind in den Wald geflüchtet.
