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Sonntag, 17. April 2022

Logisch: Deutsche Welle

Aus dem Twitter der Deutschen Welle auf Russisch:
Heute fand in Berlin eine Antikriegsdemonstration statt. Die Teilnehmer forderten die Lieferung von schweren Waffen in die Ukraine...
 
(Quelle zum letzten Mal überprüft: 19.04.2022, 05:15 MEZ)

Video: Niederländische Journalistin in Wolnowacha

Niederländische Journalistin Sonja Van den Ende berichtet aus dem leidgeprüften Wolnowacha (Donezk Republik):
"Als ich vor zwei Wochen in diesem Park war, lag hier alles in Trümmern, es gab keine spielenden Kinder. Hier verteilten die Russen humanitäre Hilfe. Und jetzt - unfassbar! - Hier im Park ist alles sauber. Sehr, sehr gut. Mein Eindruck, basierend auf dem, was ich gesehen habe - ich möchte widerlegen, was die regulären niederländischen Medien schreiben. Man sagt, dass überall, wo die Russen hinkommen, nur Ruinen zurückbleiben, aber ich sehe, dass nach der Ankunft der Russen alle hier glücklich sind. Das Leben kehrt zurück, die Kinder spielen, den Menschen wird geholfen".


Über ausländische Söldner in der Ukraine

Das russische Verteidigungsministerium informiert nun gesondert über ausländische Söldner in der Ukraine:

  • Etwa 400 ausländische Söldner sind derzeit auf dem Gebiet von Azovstal eingekesselt;
  • Die meisten von ihnen sind Bürger europäischer Staaten und Kanada;
  • Insgesamt sind 6.824 Söldner aus 63 Ländern in die Ukraine gekommen;
  • Die meisten von ihnen - 1.717 - stammten aus Polen;
  • 193 Söldner kamen aus Idlib, Syrien;
  • Derzeit befinden sich 4.877 Söldner in der Ukraine, 1.035 wurden bei Kampfhandlungen getötet und 912 sind aus dem Land geflohen.

Florence Gaub und russische Nicht-Europäer

Das Video, in dem Florence Gaub über russische Nicht-Europäer spricht, schlägt in den russischen sozialen Medien mehr oder weniger hohe Wellen.

Allerdings ist die Sache nicht ganz so eindeutig. Erstens ist die Meinung der europäischen "Intellektuellen" für die meisten Russen schon lange nicht mehr maßgebend. Zweitens halten viele Russen die Aussagen von Florence Gaub für teilweise richtig: Glücklicherweise hat der europäische Einfluss auf die Russen tatsächlich nicht ausgereicht, um die Bewahrung ihrer Identität zu beeinträchtigen. Hier ein Kommentar als Beispiel: "Wir sind wirklich anders, keine Europäer. Ja, Europa ist eine ziemlich große Halbinsel an der westlichen Spitze eines riesigen Kontinents. Es ist unsere gemeinsame Urheimat. Aber wir haben uns über das größte Gebiet unseres Planeten ausgebreitet, und natürlich sind wir dadurch anders geworden. Das war unvermeidlich".

Feldwäscherei

Eine kurze Darstellung der Arbeit der Feldwäschereien der russischen Armee.


Visumfreie Sorge

Kürzlich hat die weißrussische Führung "zur Stärkung der gutnachbarschaftlichen Beziehungen" eine zeitlich befristete visafreie Regelung mit den Grenzländern eingeführt. In den angrenzenden EU-Staaten, insbesondere in Litauen und Lettland, stieß diese Initiative auf der Behördenebene jedoch auf Ablehnung. So rät die litauische Regierung ihren Bürgern von Reisen nach Weißrussland ab, weil sie dort abgeblich rekrutiert werden könnten: "Unsere Abteilung für Spionageabwehr registriert viele Fälle, in denen man versucht, Litauer, die nach Weißrussland gehen, zu rekrutieren", so der Leiter der litauischen Staatssicherheit.
Die russischsprachigen sozialen Netzwerke sehen jedoch einen anderen Grund: Wenn die EU-Bürger nach Weißrussland kommen würden, könnten sie die lokalen Preise mit eigenen Augen sehen. Und dann würden bestimmt unangenehme Fragen an ihre eigene Regierung folgen.

Türkei: Neue Fluggesellschaft für russische Touristen

Nach Angaben des Nachrichtenportals AirportHaber wird die neue türkische Fluggesellschaft Southwind, die speziell für die Beförderung von Touristen aus Russland in türkische Urlaubsorte gegründet wurde, ihren Betrieb bereits Ende Mai 2022 aufnehmen. Es ist geplant, dass das Unternehmen Charterflüge anbietet. Die Entscheidung für die Gründung wurde getroffen, um den Strom von Touristen aus Russland in die Türkei nicht abreißen zu lassen. Fünf Airbus-Flugzeuge - drei Großraumflugzeuge und zwei Schmalrumpfflugzeuge - werden für die neue Fluggesellschaft in Antalya bereitgestellt.

Vorschläge des russischen Staatsduma-Chefs

Chef der russischen Staatsduma Wjatscheslaw Wolodin:
"Wenn Selenskij an die Bürger der Ukraine denkt, sollte er sofort folgende Entscheidungen treffen.
Erstens: Rückzug der [ukrainischen] Truppen aus dem Gebiet der Volksrepubliken Donezk und Lugansk.
Zweitens: Verpflichtung zur Anerkennung der Krim und des bündnisfreien Status der Ukraine sowie Nazismus-Ausrottung und Entmilitarisierung der Ukraine vertraglich festlegen.
Anders wird es nicht funktionieren".

Pattsituation für Kämpfer in Mariupol

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums befinden sich die im Asowstal-Werk blockierten Nationalisten in einer verzweifelten Lage und verlangen von Kiew die Erlaubnis, sich zu ergeben. Das offizielle Kiew droht jedoch den blockierten ukrainischen Nationalisten in Mariupol mit Erschießungen, wenn sie versuchen, sich zu ergeben.

Ukrainischer Präsident über Verhandlungsprozess

Der Präsident der Ukraine hat sich erneut zum Verhandlungsprozess mit Russland geäußert. Selenskij sei nun bereit, über den Nicht-Beitritt seines Landes zur NATO und den Status der Krim zu diskutieren, allerdings erst, nachdem Russland seine Truppen vollständig aus dem ukrainischen Hoheitsgebiet, einschließlich der Donbass-Republiken, abgezogen hat.

Samstag, 16. April 2022

Ukrainisches Flugzeug mit Waffen abgeschossen

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurde ein ukrainisches Flugzeug in der Nähe von Odessa abgeschossen, das eine umfangreiche westliche Waffenlieferung an die Ukraine transportierte.

Video: Apokalypse in Rubeschnoje

Diejenigen, die die Bilder aus Mariupol für apokalyptisch hielten, haben einfach nicht gesehen, wie die Stadt Rubeschnoje in der Republik Lugansk jetzt aussieht:


Telefongespräch: Putin und der Kronprinz von Saudi-Arabien

Putin und der Kronprinz von Saudi-Arabien lobten in einem Telefongespräch die gemeinsame Arbeit in der OPEC+, so der Kreml. Sie tauschten sich auch über die Lage in der Ukraine und im Jemen aus. Der russische Präsident und der saudische Kronprinz bekundeten ihre Absicht, die für beide Seiten vorteilhaften Beziehungen zwischen den beiden Ländern weiter auszubauen.

Weissrussischer Präsident über westliche Diplomaten

Der weißrussische Präsident Lukaschenko verglich die Arbeit der westlichen Diplomaten in Weißrussland mit dem Faschismus: "Sie werden entsetzt sein. Sie sind eigentlich mehr Nazis, es ist schon fast Faschismus, was sie hier in Weißrussland treiben. Dies zeigt sich in Form dieser Sanktionen und des Drucks auf Weißrussland".

Rumänien: Anlaufverbot für russische Schiffe

Die rumänische Regierung untersagt Schiffen unter russischer Flagge ab dem 17. April Anlaufen rumänischer Häfen.

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