Der litauische Seimas hat das russische private Militärunternehmen Wagner als terroristische Organisation anerkannt. Die Entschließung wurde einstimmig angenommen. Litauische Parlamentarier riefen alle EU-Länder auf, ihrem Beispiel zu folgen. Den Mitgliedern des Seimas zufolge ist 'Wagner' während der russischen Militäroperation in der Ukraine in "systematische schwere Verbrechen" verwickelt. Darüber hinaus heißt es in der Resolution, dass das private Militärunternehmen "eine Bedrohung für die nationale und öffentliche Sicherheit darstellt".
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Dienstag, 14. März 2023
Litauen gegen Wagner
Lettland: Reim gegen Barbarei
In Riga (Lettland, EU) trug ein Mädchen bei einer Aktion zum Schutz des Puschkin-Denkmals vor dem Abriss ein Fragment des Gedichts Ruslan und Ljudmila vor.
Verdiente Bestrafung
Anfang Oktober 2021 pöbelten drei dagestanische Männer Roman Kowaljow (25) in der Moskauer U-Bahn an, weil er sich für ein Mädchen einsetzte, das sie belästigten. Roman erlitt eine gebrochene Nase und einen gebrochenen Gesichtsknochen sowie Prellungen an seinem Kopf. Das Gericht hat nun heute die Kaukasier verurteilt: 12 Jahre, 11 Jahre und 8,5 Jahre Gefängnis.
Rückgang der Industrieproduktion
Die Produktion von Maschinen und Anlagen ist in Russland im Jahr 2022 um fast 45 % zurückgegangen. Dies führte zu einem Rückgang der Industrieproduktion in Regionen mit einem hohen Anteil an der Automobilindustrie, wie den Regionen Kaluga, Kaliningrad, Twer oder Jaroslawl. Diese Daten werden vom russischen Institut für komplexe strategische Studien zur Verfügung gestellt. Insgesamt kam es in 37 Regionen zu einem industriellen Rückgang, hauptsächlich im verarbeitenden Gewerbe.
Georgien: EU-Flagge verbrannt
Bei einem Protest in der georgischen Hauptstadt Tbilissi entfernten Anhänger der Partei "Konservative Bewegung" die EU-Flagge vom Parlamentsgebäude und verbrannten sie. Die Demonstranten forderten die Führung des Landes auf, sich nicht von ausländischem Einfluss abhängig zu machen, sondern sich auf die eigene Bevölkerung zu konzentrieren.
IT-Kenntnisse der Russen
Experten haben den Anteil der Russen genannt, die sich in der IT-Branche auskennen. Die Bildungsplattform GeekBrains hat zusammen mit VK eine Studie durchgeführt und festgestellt, dass es etwa 11 % solcher IT-versierter russischer Bürger im Land gibt. Mehr als die Hälfte der Russen wissen grundlegende Dinge über die IT-Sphäre, während mehr als ein Drittel fast nichts darüber weiß.
Knast für Fakes
Die Staatsduma hat ein Gesetz verabschiedet, mit dem Fakes über Teilnehmer, einschließlich Freiwilliger, an der Militäroperation in der Ukraine mit bis zu 15 Jahren Gefängnis bestraft werden können. Auch die Verleumdung dieser Personen kann nun mit bis zu sieben Jahren Gefängnis geahndet werden.
Befreiung von Sanktionen
Brüssel hat drei Russen aus seiner schwarzen EU-Liste gestrichen, weil sie gestorben sind.
Akt des Mutes
Sergej Lawrow nannte die Anreise der Teilnehmer des ersten Kongresses der sog. Internationalen Russophilen Bewegung in Russland "einen Akt des Mutes":
"Die Tatsache, dass Sie zu einem so angespannten Zeitpunkt nach Moskau gekommen sind, verdient unseren tiefsten Respekt."
Auch der russische Präsident Wladimir Putin begrüßte die Teilnehmer und Gäste des Kongresses. Er stellte fest, dass diese soziale Bewegung auf einer langen Tradition der Freundschaft und des gegenseitigen Respekts beruht, die die Russen mit anderen Völkern verbindet. Diese Traditionen seien lebendig, obwohl in vielen Ländern eine antirussische Hysterie geschürt wird, russische Landsleute und diejenigen, die mit ihnen sympathisieren, schikaniert werden sowie Verbote und Einschränkungen für die Werke russischer Klassiker verhängt werden. Der russische Präsident betonte, dass Russland die Entschlossenheit, der russophobischen Kampagne entgegenzutreten, und den Wunsch nach Dialog und Zusammenarbeit sehr schätzt.
Pass als Bürde
Der Kampfsportler Jeff Monson, dem die russische Staatsbürgerschaft verliehen wurde, will seinen US-Pass bei der US-Botschaft in Kasachstan asap abgeben:
"Ich kann jenes Land nicht länger vertreten und dorthin reisen."
Arbeitslosigkeit in Russland im Jahr 2022
Die russische Zeitung "Kommersant" zieht eine Bilanz des Jahres 2022 in Bezug auf die Arbeitslosigkeit in Russland:
Ende 2022 lag die Zahl der registrierten Arbeitslosen in Russland bei 564.000. Das sind fast 30 % weniger als ein Jahr zuvor (777.000 Personen), so das Sekretariat der stellvertretenden Ministerpräsidentin Tatjana Golikowa. Sie behauptet, dass die Arbeitslosigkeit stabil bleibt.
Nach Angaben des Sekretariats ist die durchschnittliche Dauer der Arbeitssuche in Russland von 4,3 Monaten auf 4,6 Monate gestiegen. Die durchschnittliche Zeit, um mit Hilfe von Berufsberatern einen Arbeitsplatz zu finden, liegt bei 3,5 Monaten. "Im Vergleich zum Jahresbeginn ist die Zahl der registrierten Arbeitslosen um 5.000 auf 559.000 gesunken", so die stellvertretende Ministerpräsidentin.
Das Sekretariat fügte hinzu, dass die Arbeitslosenquote seit März 2022 in 68 Regionen Russlands gesunken ist, in 4 Regionen gleich geblieben und in 13 gestiegen ist. Die größten Anstiege gab es in Altai, Region Leningrad (St. Petersburg), Chakassien, Stadt St. Petersburg und Kemerowo.
Der Föderale Dienst für staatliche Statistik berichtete zuvor, dass die Zahl der Arbeitslosen in Russland im November 2022 auf 2,7 Millionen gesunken ist und die Arbeitslosenquote mit 3,7 % der Erwerbsbevölkerung einen historischen Tiefstand erreicht hat. Die Verschlechterung der demografischen Situation trug am meisten zu diesem Rückgang bei. Anfang Februar sank die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Land auf 548 000.
MIR-Karten in Kuba
Geldautomaten in der kubanischen Hauptstadt Havanna akzeptieren nun auch Karten des russischen Zahlungssystems 'Mir'. Zurzeit - in der Anfangsphase - kann nur Bargeld aus dem Geldautomatennetz der Insel abgehoben werden.
Montag, 13. März 2023
Französische Ringer
Die französische Freistil-Ringermannschaft der Männer bei der Jugend-Europameisterschaft (U23) setzt sich ausschließlich aus ethnischen Tschetschenen zusammen.
Beruflicher Schmerz Selenskijs
Im Selenskijs Büro ist man empört über die Oscar-Nominierung für den Film 'Nawalny':
"Wenn der Oscar außerhalb der Politik steht, wie sollen wir dann das dokumentarische Manifest 'Nawalny' verstehen, in dem es ausschließlich um russische Innenpolitik geht? Wenn der Oscar außerhalb des Kontextes des Krieges in der Ukraine und des Massengenozids an den Ukrainern steht, warum redet man dann ständig von Humanismus und Gerechtigkeit?"
Verprügelung zu Lehrzwecken
Im Internet ist ein Video aufgetaucht, das zeigt, wie ein ukrainischer Offizier einen Wehrpflichtigen vor den Augen seiner Kameraden brutal verprügelt, angeblich zu Lehrzwecken. Überraschenderweise bestätigten heute auch die ukrainischen Medien die Realität dieses Videos.

