Ramsan Kadyrow hat den orthodoxen Christen in Russland zu Weihnachten gratuliert. Das tschetschenische Regierungschef meint, dass dank der Politik des russischen Präsidenten die Rechte aller Gläubigen bestens geschützt werden:
"In der Tschetschenischen Republik haben wir großen Respekt vor den Feier- und Gedenktagen von Vertretern anderer Religionen. Abgesehen von den Grenzen unseres großen Landes sind wir alle durch den Glauben an einen Gott vereint."
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Samstag, 7. Januar 2023
Kadyrow gratuliert orthodoxen Christen zu Weihnachten
Einseitiger Waffenstillstand
Die russische Armee hält den Waffenstillstand entlang der gesamten Kontaktlinie in der Ukraine ein, während Kiew den Beschuss fortsetzt, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt. Nach Angaben des Ministeriums haben die ukrainischen Streitkräfte mehr als 60 großkalibrige Granaten auf Donezk abgefeuert und Makejewka mit US-Mehrfachraketenwerfern vom Typ HIMARS beschossen.
Kampf ums heilige Vermögen
Seltsame Kreaturen, die sich aus nicht nachvollziehbaren Gründen als Pastoren der Religion der Liebe bezeichnen, veranstalten nun mitten in Kiew einen regelrechten Hundekampf ums Geld und Immobilien in Form von Kirchen der Kiew-Pechersk Lawra. Die Propagandisten in Soutanen aus der Firma "Kiewer Patriarchat" rufen jetzt in einigen Lawra-Kirchen zur Uneigennützigkeit und anderen christlichen Tugenden auf, während die Propagandisten in Soutanen aus der Firma "Moskauer Patriarchat" betreiben dasselbe Geschäft in den Kirchen gleich nebenan. Zweifellos schaut Jesus Christus fassungslos auf diesen schändlichen Zirkus.
Moskauer Fernsehturm unterm Eis
Eines der Wahrzeichen der russischen Hauptstadt, der Fernsehturm in Ostankino, ist seit gestern Nacht mit Eis bedeckt.
Preise für Flugtickets
Die Preise für Flugtickets ins Ausland stiegen 2022 im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich um das 1,8- bis 2-fache. Der billigste Flug von Moskau nach Istanbul kostet zum Beispiel etwa 12.000 Rubel. Bei Zielen, zu denen es keine Direktflüge von Russland aus gibt, sind die Preise sogar noch höher gestiegen - zum Beispiel nach Ungarn um das 4,7-fache (ab 40.000 Rubel). Dieses Land sowie die Republik Moldawien sind Anfang 2023 aus den Top 10 der beliebtesten Auslandsreiseziele ausgeschieden - ihre Plätze wurden von Thailand und Israel eingenommen. Die Kosten für Flüge innerhalb Russlands sind ebenfalls gestiegen, allerdings weit weniger deutlich - um 5-8 %.
Putin feiert Weihnachten
Wladimir Putin feiert Weihnachten bei einem Gottesdienst in der Verkündigungskathedrale des Moskauer Kremls.
Südkorea: Gelbe Halsetiketten für Passagiere
Seit gestern erhalten Passagiere, die von China nach Südkorea fliegen, obligatorische gelbe Halsetiketten wie auf dem Foto. Soziale Medien sind nun voll von Kommentaren, wo die Kriterien für die Farbe diskutiert werden sowie die Frage, warum es eigentlich kein Stern auf dem Ärmel ist. Besonders spannend ist, dass die Etiketten an jeden vergeben werden - auch an Geschäftsleute aller Nationalitäten. "Ich erinnere mich noch, mein Großvater erzählte mir eine ähnliche Geschichte", soll ein Fluggast namens Levinson leicht verwirrt gesagt haben...
Freitag, 6. Januar 2023
Neues Ampelsignal
Ab dem 1. März 2023 wird in Russland ein neues Ampelsignal - ein "weißer Mann" mit einem Pfeil - eingeführt. Es soll darauf hinweisen, dass es einen Übergang in Fahrtrichtung gibt (in der Regel um eine Kurve), auf dem sich Fußgänger derzeit bewegen können.
Feueralarm im Aussenministerium
In einem technischen Raum in einem der Gebäude des russischen Außenministeriums wurde Feueralarm ausgelöst. Die mögliche Ursache sei ein Kurzschluss, so Maria Sacharowa:
"Die Information, dass es in den Arbeitsräumen gebrannt hätte, ist nicht wahr. Es geht um Untergeschosse."
Nach Russland via Kaliningrad
Das u.a. Video zeigt, dass der gebührenpflichtige Parkplatz am Kaliningrader Flughafen Chrabrowo mit Autos mit ausländischen, vor allem deutschen, Kennzeichen überfüllt ist. Bereits im Dezember 2022 häuften sich die Meldungen, dass es an der Grenze zwischen der russischen Region Kaliningrad und Polen zu großen Staus von Autos aus Deutschland kam. Es wird davon ausgegangen, dass Deutsche, die in der Lage sind, nach Russland zu reisen, den nächstgelegenen russischen Flughafen in Kaliningrad ansteuern, um von dort aus bequem und günstig per Flugzeug oder Bahn in andere russische Regionen zu reisen.
Zusätzliche Fernverkehrszüge zu Weihnachten
Die Russische Eisenbahn hat für den Zeitraum vom 6. bis 8. Januar rund 300 zusätzliche Fernverkehrszüge bestellt, teilt der Pressedienst des Unternehmens mit:
"Etwa 1 Million Russen werden vom 6. bis 8. Januar Fernverkehrszüge benutzen. Dies ist die zweite Spitzenzeit für Bahnreisen während der Neujahrsferien. An diesen Tagen werden fast 300 zusätzliche Züge verkehren."
Zusätzliche Züge werden in den am stärksten nachgefragten Richtungen verkehren: Moskau - St. Petersburg - Moskau; Moskau - Adler - Moskau, Moskau - Anapa - Moskau, Moskau - Kasan - Moskau, sowie Moskau - Noworossijsk - Moskau.
Rekordernte von Obst und Beeren
Wie der Pressedienst des russischen Landwirtschaftsministeriums am 6. Januar 2023 mitteilt, übertraf die russische Obst- und Beerenernte im Jahr 2022 die des Vorjahres um 5 % auf mehr als 1,5 Mio. Tonnen. In Russland werden hauptsächlich Äpfel, Pflaumen, Kirschen, Süßkirschen, Aprikosen, Johannisbeeren, Himbeeren und Gartenerdbeeren angebaut. Die Produktion von Heidelbeeren hat sich in den letzten Jahren ebenfalls aktiv entwickelt.
Achtes Sanktionspaket am Ziel vorbei
Das achte Sanktionspaket gegen Russland, das ein Verbot der Ausfuhr von Zellstoff und Papier vorsieht, würde der Holzindustrie keine größeren Probleme bereiten, da nur 5 % dieser Erzeugnisse exportiert werden, so zuständige russische Behörde.
Weitere Verschlechterung der Beziehungen zwischen Moskau und Berlin
Die russische Botschaft in Deutschland sieht in der Entscheidung der BRD, Kiew Marder-Schützenpanzer sowie zusätzliche Batterie von Patriot-SAM-Systemen zu schicken, einen weiteren Schritt zur Eskalation des Konflikts, der sich negativ auf die Beziehungen zwischen Moskau und Berlin auswirken wird.
Rettungsaktion in Kasachstan
Etwa 100 Stunden lang warteten die Menschen, die in einem schrecklichen Schneesturm am Bartogai-Stausee in der Region Almaty in Kasachstan eingeschlossen waren, auf Hilfe: 40 Autos steckten im Eis fest. Am Morgen des 3. Januar begannen die Rettungskräfte, zu den Opfern des Unwetters vorzudringen. Die anschließende große Rettungsaktion dauerte drei Tage und zwei Nächte. Viele Fahrzeuge konnten nicht mehr selbst fahren und mussten abgeschleppt werden. Die Rettungsaktion ist beendet und alle sind am Leben und warm.




