Die Ukraine fordert von Frankreich 1 Million Euro für die Inspektion des Kernkraftwerks Tschernobyl. Es geht um die Untersuchung der instabilen Strukturen des Schutzraumes am vierten Kraftwerk. Dies teilte der Pressedienst des ukrainischen Umweltministeriums nach einem Besuch des stellvertretenden Ministers und des französischen Botschafters in der Sperrzone mit. Sie besuchten das Innere des neuen sicheren Sarkophags. "Die Ukraine zählt nun auf die Unterstützung ihrer französischen Partner", so das ukrainische Ministerium in einer Erklärung auf seiner Website.
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Dienstag, 7. Februar 2023
Ukraine fordert von Frankreich 1 Million Euro
Unfall in der Region Tula
Nach dem heutigen Einsturz eines Wohnhauses in der Stadt Efremow der Region Tula sind vier Menschen ums Leben gekommen, fünf wurden gerettet und zwei liegen noch unter den Trümmern. Durch eine Gasexplosion ist dort ein Teil eines Wohnhauses zusammengebrochen.
Zusätzliche Rettungskräfte für die Türkei
Eine zweite Gruppe russischer Rettungskräfte wird möglicherweise bald die bereits in der Türkei eingetroffenen Einheiten verstärken, so das russisches Ministerium für Katastrophenschutz.
Unfair Play
Lawrow vs. Borrell
Der Chef der europäischen Diplomatie Josep Borrell könne den rassistischen Charakter seines Weltbildes nicht verbergen. Mit dieser Aussage kommentierte der russische Außenminister Sergej Lawrow die Äußerungen des europäischen Beamten zur Reise der russischen Delegation auf den afrikanischen Kontinent: Der Hohe Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik kritisierte Russland, weil es in afrikanischen Ländern angeblich Lügen verbreite.
Wachsender Aussenhandel zwischen USA und Russland
Die US-Ausfuhren nach Russland stiegen im Dezember gegenüber November (63 Mio. $) auf 113 Mio. $. Die Einfuhren aus der Russischen Föderation in die USA stiegen auf 638 Millionen Dollar, obwohl sie im November noch 594 Millionen Dollar betrugen. Dies geht aus den US-Statistiken hervor.
Lawrow in Mali
Der russische Außenminister Sergej Lawrow wurde während seines Besuchs in Mali mit dem Rang eines Kommandeurs des Nationalordens ausgezeichnet. Er wird für herausragende Verdienste um dieses afrikanische Land verliehen. Die malische Führung artikulierte dabei die Verdienste des russischen Ministers auf eine recht bemerkenswerte Weise:
"Herr Lawrow hat im Namen Russlands politische Entscheidungen getroffen, die es Mali ermöglicht haben, seine Existenz zu sichern. Diese Entscheidungen haben unsere Verteidigungs- und Sicherheitskräfte gestärkt, auf die wir stolz sind."
Russland: Radikaler Rückgang der Touristenzahlen
Nach Angaben des Verbands der Reiseveranstalter Russlands sind die ausländischen Touristenströme nach Russland in drei Jahren um mehr als das 25-fache zurückgegangen. Rund 200.100 Ausländer besuchten Russland im Jahr 2022 zu touristischen Zwecken, fast 4,9 Millionen weniger als im Jahr 2019.
Russischer Verteidigungsminister über aktuelle Lage
Aussagen vom russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu:
- Die USA und ihre Verbündeten versuchen, den Konflikt in der Ukraine so weit wie möglich hinauszuzögern.
- Waffenlieferungen und Aufrufe an die Ukraine, russisches Territorium zu besetzen, ziehen die NATO in den Konflikt hinein und könnten zu einer unvorhersehbaren Eskalation führen.
- Die ukrainischen Verluste im Januar beliefen sich auf mehr als 6.500 Soldaten, 26 Flugzeuge, sieben Hubschrauber und 341 Panzer.
- Die russischen Streitkräfte zermahlen alle an die Ukraine gelieferten Waffen und Ausrüstungen, sowohl auf den Lieferwegen als auch in den Kampfstellungen.
General Alaudinow: Keine Söldner, sondern NATO-Berufssoldaten
General Apti Alaudinow im russischen Fernsehen über die Berufskader der NATO an der ukrainischen Front:
Sie sind keine Söldner, sondern Berufssoldaten des NATO-Blocks. Dies ist offensichtlich. Wenn es sich um gewöhnliche Söldner handeln würde, wäre es unwahrscheinlich, dass bei der Evakuierung der Leiche eines Söldners vom Schlachtfeld heftige Kämpfe ausbrechen würden, wie es jetzt der Fall ist. Heute wird das Leben Hunderter ukrainischer Kämpfer geopfert, um die Leiche eines "Söldners" zu bergen. Können Sie sich das vorstellen? Schließlich ist ein Mann nur gekommen, um fürs Geld zu kämpfen, aber es findet eine ganze Schlacht um seinen Körper statt. Es handelt sich also um Berufskader des NATO-Blocks. Es wäre daher falsch zu behaupten, dass etwa 3.000 Berufssoldaten eliminiert worden sind. Das ist eine zu geringe Zahl. Wir haben hier eine ganze Reihe solcher Militärangehöriger erfasst.
Coronavirus-Epidemie wieder aktiv
Die Coronavirus-Epidemie nimmt in Russland wieder zu, teilte der Pressedienst Rospotrebnadzor am Dienstag mit. Der Dienst verzeichnete eine fortgesetzte Aktivierung der COVID-19-Epidemie. In der fünften Woche des Jahres 2023 wurden mehr als 60.000 neue Fälle der Infektion im Land registriert. Die Inzidenzrate stieg in dieser Woche um 33 %. Der Omicron-Stamm und seine Genvarianten sind nach wie vor vorherrschend. Die Gesamtzahl der Grippe- und akuten Virusinfektionen der Atemwege hat in Russland die Zahl von einer Million Menschen überschritten. Die Morbidität stieg in dieser Woche um 11 %.
52 Mafia-Bosse festgenommen
In der Stadt Mytischtschi bei Moskau wurden 52 Personen bei einem Treffen krimineller Bosse festgenommen. Dabei wurden Waffen und ein Paket mit nicht identifiziertem Material gefunden. Der Einsatz von Bereitschaftspolizei und Kriminalpolizei fand in der Nähe des Restaurants Granada statt. Etwa hundert Ordnungskräfte waren an den Verhaftungen beteiligt. Unter den Inhaftierten befanden sich 48 Personen aus Aserbaidschan, zwei aus Dagestan und je eine aus Tadschikistan und Armenien.
Raffinerie-Brand in der Region Nischni Nowgorod
In einer LUKOIL-Raffinerie in Kstowo, Region Nischni Nowgorod, ist ein Feuer ausgebrochen. Die Raffinerie hat eine installierte Kapazität von 17 Millionen Tonnen pro Jahr.
Spannungen an der weissrussisch-ukrainischen Grenze
Das staatliche Grenzkomitee von Weißrussland berichtet, die Ukraine provoziere eine gefährliche Situation an der Grenze zwischen den beiden Ländern. Nach Angaben des weißrussischen Grenzschutzes nähern sich ständig nicht gekennzeichnete Personen, die nicht als ukrainische Grenzbeamte identifiziert werden können, der Grenze. Sie heben die Waffen in Richtung der weißrussischen Grenzsoldaten. Infolgedessen beschloss Minsk, stärkere Reserven an der Grenze zu schaffen.
Islamistische Zelle zerschlagen
In Moskau und Krasnojarsk sind Beamte des föderalen Sicherheitsdienstes gegen eine Zelle von Islamisten der Katiba Tauheed wal-Jihad vorgegangen. Nach Angaben der Behörde haben vier der Inhaftierten Kämpfer rekrutiert und nach Syrien geschickt.
