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Donnerstag, 4. August 2022

Wirbel um die Turbine

Ein namentlich nicht genannter Vertreter von Siemens Energy äußerte sich gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RBC zu der Situation bei der Turbine für Nord Stream. Seiner Meinung nach gibt es keine Hindernisse für seine Installation:
"Ich werde nichts mehr dazu sagen. Alles, was man darüber sagen könnte, ist bereits gesagt worden. Selbst die deutsche Bundeskanzlerin war gestern da und hat gesprochen, mehr gibt es nicht zu sagen. Ich weiß auch nicht, was an meiner Aussage "sensationell" sein soll - jeden Tag gibt es irgendwelche neuen Gründe, warum die Turbine angeblich nicht angenommen werden kann. Es gibt keine EU-Sanktionen gegen die Turbine, das ist einfach nicht wahr. Die Turbine hätte schon längst in Russland sein können, wenn Russland sie gewollt hätte."

Wenig später gab es die folgende Stellungnahme aus dem Kreml:
Gazprom würde die Siemens-Turbine für Nord Stream sehr gerne bekommen, aber das Unternehmen braucht Dokumente, die belegen, dass sie nicht von Sanktionen betroffen ist:
"Worte allein sind in diesem Fall absolut nicht ausreichend. Die EU kann etwas sagen, aber es gibt das Vereinigte Königreich. Und die Wartung dieser Turbinen wird dauerhaft von einer britischen Tochtergesellschaft von Siemens nach britischem Recht und unter britischer Gerichtsbarkeit durchgeführt. Vor dem Hintergrund der Sanktionen, die gegen Gazprom verhängt wurden, muss sich das Unternehmen natürlich absichern und sein Eigentum versichern."

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Wer kennt sie nicht unsere Kanzlerin Scholzowa...

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