russland nachrichten aktuell

Samstag, 27. April 2024

Kreml: Beziehungen zu Europa wie früher sind unmöglich

Die europäischen Länder werden auf die eine oder andere Weise mit Moskau verhandeln müssen, aber schon nach einem neuen Modell, sagte der russische Präsidentensprecher Dmitrij Peskow gegenüber Reportern:

"Wir werden uns noch darüber verständigen müssen, wie wir weiter leben wollen", sagte der Kreml-Sprecher mit Blick auf die Beziehungen zu Europa. "Es ist klar, dass es sich um Vereinbarungen über neue Modalitäten der Beziehungen handeln wird", fügte er hinzu.

Dennoch, so Peskow weiter, werden sich Russland und Europa geografisch "nicht voneinander trennen können". "Daher wird es in jedem Fall notwendig sein, die Beziehungen auf eine neue Grundlage zu stellen", sagte der Sprecher des russischen Staatschefs.

Laut Peskow werden Russland und Europa nicht mehr in der Lage sein, solche Beziehungen wie bisher zu unterhalten. Moskau werde in Erinnerung behalten, wie es behandelt wurde, sagte der russische Präsidentensprecher.

"Es wird nicht mehr möglich sein, Beziehungen wie früher aufzubauen. Und niemand wird das wollen. Vor allem wir. Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, wie die Europäer uns behandeln. Und wir werden diese Erfahrung immer berücksichtigen, wenn wir Beziehungen aufbauen", sagte er.

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

OT

Russische Vermögen wurden vom Westen eingefroren und nun sind sie beschlagnahmt und auf dem Weg in die
Ukraine.
Meine Russlandanleihe war als Reaktion darauf auch eingefroren. Am 13. Juli d. J. jedoch wurde sie frei gegeben. (Schweiz)

Böser Putin, gell?

Anonym hat gesagt…

Korrektur Am 13. Juli v. J. natürlich.

Anonym hat gesagt…

Das Thema Bundesrepublik Deutschland ist für die Russen wahrscheinlich längst durch (die BRD wird ja abgewickelt bis 2030). Aber warum sagen die Russen nie ein Sterbenswörtchen über die völkerrechtliche Neuaufstellung der freigegebenen deutchen Gebiete? Stecken die mit den Alliierten unter einer Decke deswegen?