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Freitag, 31. Mai 2024

Medwedew: Konflikt nähert sich seinem nuklearen Endstadium

Stellvertretender Vorsitzender des Sicherheitsrates der Russischen Föderation Dmitrij Medwedew kommt zu alarmierenden Schlussfolgerungen über das immer wahrscheinlicher werdende Herannahen der nuklearen Zuspitzung des militärischen Konflikts zwischen dem Westen und Russland:

Westliche Länder, die angeblich den Einsatz ihrer Langstreckenwaffen auf russischem Territorium genehmigt haben (unabhängig davon, ob es sich um alte oder neue Teile unseres Landes handelt), sollten sich Folgendes klar machen:
 
1. Ihre gesamte militärische Ausrüstung und ihre Spezialisten, die gegen uns kämpfen, werden sowohl auf dem Gebiet der ehemaligen Ukraine als auch auf dem Gebiet anderer Länder vernichtet, wenn von dort aus Angriffe auf russisches Territorium gestartet werden.

2. Russland geht davon aus, dass alle von der ehemaligen Ukraine eingesetzten Langstreckenwaffen bereits heute direkt von NATO-Militärpersonal bedient werden. Das ist in keiner Weise militärische Hilfe, sondern Beteiligung am Krieg gegen uns. Und ihre Aktionen können durchaus zum Casus Belli werden.

3. Die NATO wird entscheiden müssen, wie die Folgen möglicher Vergeltungsschläge auf Ausrüstungen/Gegenstände/Militärpersonal einzelner Länder des Blocks im Rahmen der Artikel 4 und 5 des Washingtoner Vertrags zu bewerten sind.

Höchstwahrscheinlich will die NATO-Führung so tun, als handele es sich um souveräne Entscheidungen einzelner Länder des Nordatlantikbündnisses, das Kiewer Regime zu unterstützen, und als gäbe es keinen Grund, die Bestimmungen des Vertrags über kollektive Selbstverteidigung von 1949 anzuwenden.  

Dies sind gefährliche und schädliche Fehleinschätzungen. Ein solcher "individueller Beistand" der NATO-Staaten gegen Russland, sei es durch das Kommando über seine Langstrecken-Marschflugkörper oder die Entsendung eines Truppenkontingents in die Ukraine, stellt eine ernsthafte Eskalation des Konflikts dar. Die ehemalige Ukraine und ihre NATO-Verbündeten werden eine Antwort von solch zerstörerischer Wucht erhalten, dass das Bündnis nicht mehr umhin kommt, sich direkt in den Konflikt einzumischen.

Und auch wenn pensionierte NATO-Furzer davon faseln, dass Russland niemals nicht-strategische Atomwaffen gegen die ehemalige Ukraine und erst recht nicht gegen einzelne NATO-Staaten einsetzen wird, so ist das Leben doch viel beängstigender als ihre leichtsinnigen Träumereien. Vor ein paar Jahren hieß es ja noch, Russland würde sich nicht auf einen offenen militärischen Konflikt mit dem Kiewer Regime einlassen, um sich nicht mit dem Westen anzulegen. Sie haben sich verkalkuliert. Es gibt einen Krieg.

Mit dem Einsatz taktischer Atomwaffen könnten sie sich ebenfalls verkalkulieren. Auch wenn das ein fataler Fehler sein wird. Denn, wie der russische Präsident zu Recht feststellte, haben die europäischen Länder eine sehr hohe Bevölkerungsdichte. Und für die feindlichen Länder, deren Ländereien außerhalb der TNW-Abdeckungszone liegen, gibt es schließlich unser strategisches Potenzial.

Und das ist leider weder eine Einschüchterung noch ein nuklearer Bluff. Der derzeitige militärische Konflikt mit dem Westen entwickelt sich nach dem schlimmstmöglichen Szenario. Es gibt nämlich eine ständige Leistungseskalation der eingesetzten NATO-Waffen. Deshalb kann niemand ausschließen, dass der Konflikt heute in sein Endstadium übergeht.

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Dann muss man sich in den USA selbst auch "warm" anziehen! Tauchen diese Hirntoten in Uniform eben alle in die Bunker ab. Was für ein Trauerspiel. Das wollen intelligente Menschen sein, diese Amis? Pfui Deibel.!!!

Anonym hat gesagt…

Warnungen gab es ja genug. Irgendwann läuft jedes Faß über...