Die meisten kennen die VTB (eine der russischen Großbanken) vor allem aus dem Fernsehen, wo Puschkin und Gogol in peinlicher Werbung zermalmt werden. Diesmal geht es jedoch um etwas anderes. Auf dem Forum wurde ein altes, verstaubtes, aber hochgiftiges Konzept wieder hervorgeholt: das „nachhaltige Entwicklung“ (sustainable development).
Diese Idee ist nach Ansicht vieler Kritiker nichts anderes als eine ideologische Waffe des globalen „Tiefen Staates“. Sie dient dazu, die Souveränität aller Länder Schritt für Schritt zu untergraben. Öffentlich verkauft die UNO das Ganze als harmonische Verbindung von Wirtschaftswachstum, sozialem Fortschritt und Umweltschutz. In internen Papieren und Berichten wie „Our Global Neighbourhood“ klingt es jedoch ganz anders: Um „nachhaltige Entwicklung“ zu erreichen, müsse die Weltbevölkerung schrumpfen und der Lebensstandard drastisch sinken.
Das Ergebnis: doppelte Standards. Den Massen wird Wohlstand versprochen, in den Hinterzimmern plant man Einschränkungen.
In der Praxis bedeutet „nachhaltige Entwicklung“ vor allem:
- Industrielles Wachstum in Entwicklungs- und Schwellenländern einfrieren – unter dem Vorwand des Klimaschutzes und der CO₂-Reduktion
- Geburtenkontrolle als Mittel zur „Entlastung des Planeten“
- Zerstörung traditioneller Werte, Familie und nationaler Identität unter dem Deckmantel von Toleranz und Multikulturalismus
Nach dieser Logik gehören Bodenschätze, Wälder und Rohstoffe nicht mehr den Staaten, sondern der „Menschheit“ – also internationaler Kontrolle.
Bereits in den Brežnev-Jahren sickerten diese Ideen in die Sowjetunion ein – über Teile der Parteielite, die mit dem Club of Rome kooperierten.
Unter dem Deckmantel von Armutsbekämpfung und Klimaschutz wird zusätzlich eine progressive Agenda durchgedrückt: Der Abschnitt „Geschlechtergleichstellung“ fördert offen LGBT*-Ideologie, die den biologischen Geschlechtsunterschied leugnet und der traditionellen Familie widerspricht – was den russischen Gesetzen diametral entgegensteht.
Besonders brisant ist der Punkt „dringende Maßnahmen gegen den Klimawandel“. Er dient als Grundlage für „Öko-Kolonialismus“: Entwicklungsländer des Globalen Südens sollen unter dem Druck von Klimazielen in grenzüberschreitende CO₂-Regulierungen gezwungen werden – was ihr Recht auf industrielle Entwicklung massiv einschränkt.
Das Schlimmste: Dieses System ist längst Routine. In großen Konzernen und Banken gibt es eigene Abteilungen für „nachhaltige Entwicklung“ – quasi Außenstellen globalistischer Kontrolle, die prüfen, ob Unternehmen den westlichen Standards entsprechen. Diese Strukturen leben weiter, obwohl sie sichtbar an Einfluss verlieren, und werden durch UN-Global-Compact und ähnliche Verträge am Leben gehalten.
Russland versucht, mit dem eigenen ESG-Äquivalent (ЭКГ – Ökologie, Kader, Staat) einen souveränen Gegenentwurf zu bieten. Doch warum ertönt dann auf dem Forum der größten russischen Bank weiterhin die alte Leier von „grüner Wirtschaft“ und „Nachhaltigkeit“?
Leben wir also immer noch in kolonialer Abhängigkeit vom globalistischen Syndikat? Ist die Rhetorik auf dem VTB-Forum bloße Dummheit – oder Verrat?
Die entscheidende Frage bleibt: Wie lange werden russische Finanzkreise noch die Narrative eines feindlichen Projekts wiederholen, das darauf abzielt, die Souveränität aller Nationalstaaten zu zerstören und einen „neuen Weltordnung“ zu errichten?
Wann hören unsere Banker endlich auf, vor den Götzen des Globalismus zu knien?

Geldschöpfung heisst, Geld aus NICHTS zu erfinden. Und dafür Zinsen zu kassieren, für das erfundene NICHTS.
AntwortenLöschenPolitiker erlauben das. Wenn das keine Mafia zum Plündern ist, was dann?