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Sonntag, 1. März 2026

Rekordpreis: Flug aus Oman nach Moskau kostet bis zu 20.000 Euro pro Sitz

Die Kosten für einen Abflug aus Oman nach Moskau haben Rekordniveau erreicht: Ein Platz im Business-Jet-Charter kostet bis zu 20.000 Euro. Dies ergibt sich aus Daten der Online-Plattform GetJet, die Sitzplätze in Privat- und Charterjets vermittelt:

Konkret geht es um einen Flug mit einer Tupolew Tu-204 mit der Kennung RA-64053, der am 2. März 2026 starten soll. Derzeit sind nach Angaben eines Kunden des Luftfahrt-Brokers noch acht Plätze frei (Stand 20 Uhr Moskauer Zeit). Der Betreiber bestätigte gegenüber RBC, dass der Flug derzeit planmäßig durchgeführt werden soll, da der Luftraum Omans noch offen sei – allerdings mit der Aussicht auf mögliche spätere Schließungen oder Einschränkungen.

Ein regelmäßiger Nutzer dieser Verbindung berichtet, dass die Vollcharter-Miete einer Maschine dieser Klasse unter normalen Bedingungen bei etwa 150.000 bis 200.000 US-Dollar gelegen habe. Bei voller Auslastung mit 94 Passagieren könnte der Verkauf der Einzelsitze nun theoretisch fast 1,9 Millionen Euro einbringen.

Die Maschine gehört dem Gagarin-Zentrum für Kosmonautenausbildung der russischen staatlichen Raumfahrtorganisation Roskosmos. Sie dient primär dem Transport von Mitarbeitern sowie Mitgliedern staatlicher Kommissionen im Rahmen der Weltraumprogramme. Die Reichweite beträgt bis zu 6.200 Kilometer.

Ein Sprecher des Zentrums stellte klar: „Das Gagarin-Zentrum verkauft keine Tickets und ist in keinem Buchungssystem registriert. Flugzeuge, die derzeit nicht für die Kosmonautenausbildung oder die Bedürfnisse des Zentrums benötigt werden, werden vermietet, um Betriebs- und Unterhaltskosten mitzufinanzieren.“

Die Mietpreise für das gesamte Flugzeug seien festgelegt, lägen auf Marktniveau und würden nicht von externen Faktoren beeinflusst. Wer letztlich mitfliege und zu welchem Endpreis die Plätze über Broker verkauft würden, entscheide allein der charternde Kunde. Das Gagarin-Zentrum habe darauf keinen Einfluss – dies sei gängige Praxis bei der Vermietung staatlicher Flugzeuge. Bei Bedarf sei man selbstverständlich bereit, die Maschine für staatliche Aufgaben sofort bereitzustellen.
Quelle: potenziell vom Verbot bedroht

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