Ab heute gelten auf der Krim Beschränkungen für die Kraftstoffsorten AI-92 und AI-95:
Die Tageshöchstmenge beträgt 20 Liter pro Person. Zudem ist das Befüllen von Kanistern untersagt.
Der Krim-Chef Sergej Aksjonow nennt einen Zeitraum von 30 Tagen als den „voraussichtlichen Termin für die Normalisierung der Lage“. Nach Angaben des Gouverneurs Michail Raswoschajew handelt es sich um eine vorübergehende Maßnahme, die notwendig sei, um die Kraftstoffreserven wieder aufzufüllen. Wie lange der Mangel tatsächlich anhalten wird, könne jedoch niemand genau vorhersagen. Hintergrund sind die Sperrung der Brücke sowie Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf die Fernstraße „Noworossija“.
„Ich kann nicht alles offenlegen, was wir derzeit unternehmen, da dies den Gegner informieren und damit unsere Pläne gefährden könnte“,
erklärte Raswoschajew. Zugleich betonte er, dass die Liefermengen schrittweise erhöht würden und alle städtischen Dienste im regulären Betrieb arbeiteten.

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