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Mittwoch, 12. Januar 2022

Bedenken von Gazprom

Gazprom: Die EU hat bereits mehr als die Hälfte des im letzten Jahr in ihre unterirdischen Speicher gepumpten Gases verbraucht:
"Die Gasreserven in den unterirdischen Gasspeichern in Europa haben den niedrigsten Stand in der langjährigen Geschichte der Beobachtungen für diese Zeit erreicht".

Schnäppchen auf kasachisch

Websites in Kasachstan erleben einen Boom der Verkaufsanzeigen für Smartphones und Markenartikel. Alle angebotenen Waren sind neu, doch deren Wert liegt unter dem Marktpreis. Die meisten Anzeigen stammen aus Almaty. Die Stadt war am stärksten von Plünderungen betroffen. Dennoch versichern viele der Inserenten, die Waren seien kein Raubgut.

Steigende Lebensmittelpreise in Russland

Analysten haben Nahrungsmittel genannt, die im vergangenen Jahr in Russland die größten Preissteigerungen erfahren haben. Dazu gehören vor allem Pelmeni (Teigtaschen), Würste und Butter. Sie verteuerten sich um 20 %. Danach kommt Buchweizen (+18%) und Pflanzenöl (+17%). Zigaretten verteuerten sich um 15 % und Alkohol um 5 %.

Ausgaben für russische Silvesterfeiern

Die Russen gaben im Durchschnitt 22.800 Rubel (ca. 270 Euro) für Silvesterfeiern aus, 25 % mehr als im letzten Jahr.

Putin erwartet neue Covid-Ausbrüche

Putin begann die heutige Regierungssitzung mit der Situation um Omicron. Dem russischen Präsidenten zufolge "stehen wir an der Schwelle neuer Ausbrüche".

Zwei neue Divisionen in Südrussland

Nach Angaben des Pressedienstes des südlichen Militärbezirks der russischen Armee wird die Bildung von zwei neuen Divisionen in Südrussland noch in diesem Jahr abgeschlossen.

Polnischer Soldat: mehr als 240 Flüchtlinge ermordet

Ein polnischer Soldat Czeczko, der nach Weißrussland geflohen ist, erzählt dem weißrussischen Ermittlungsausschuss, er wisse von der Tötung von über 240 Flüchtlingen durch polnische Sicherheitskräfte an der weißrussischen Grenze.

Zahlreiche Bombendrohungen in Jekaterinburg

Mehr als 90 Schulen, mehrere Hochschulen und Konservatorium wurden heute in Jekaterinburg evakuiert, nachdem Berichte über Bombendrohungen eingegangen waren.

Skepsis gegenüber elektronischen Dokumenten

Die Russen sind skeptisch, was die Umstellung auf elektronische Personalausweise ohne Beibehaltung der Papierdokumente angeht, wie eine Umfrage ergab. Nur jeder siebte Befragte (14 %) wollte, dass Pässe, Beschäftigungsnachweise und andere Dokumente alternativlos in elektronisches Format umgewandelt werden. Die Mehrheit der Befragten - 38 % - ist der Meinung, dass sowohl elektronische als auch Papierdokumente beibehalten werden sollten. Fast ebenso viele (37 %) sind der Meinung, dass persönliche Dokumente lieber in Papierform bleiben und nicht in elektronische Form umgewandelt werden sollten.

Dienstag, 11. Januar 2022

OVKS-Friedenstruppen in Kasachstan

OVKS-Friedenstruppen in Kasachstan haben an einem Tag fünf strategisch wichtige Objekte gesichert. Das Kommando der kollektiven Friedenstruppen der OVKS arbeitet nun mit dem kasachischen Verteidigungsministerium zusammen, um einen Plan für die Übergabe der von den Friedenstruppen geschützten Objekte an die kasachischen Ordnungskräfte auszuarbeiten. Sobald die OVKS-Friedenstruppen ihre Aufgaben erfüllt haben, werden sie von Flugzeugen der russischen Luftwaffe zu ihren ständigen Stützpunkten zurückgebracht, so der Befehlshaber der OVKS-Friedenstruppen Serdjukow.

Gefechtsübungen an der ukrainischen Grenze

Das Kommando des westlichen Militärbezirks Russlands berichtet über Übungen in vier russischen Regionen (von denen drei an die Ukraine grenzen):
"Rund 3.000 Soldaten der Kombinierten Armee des westlichen Militärbezirks haben mit der Gefechtsausbildung auf den Truppenübungsplätzen in den Regionen Woronesch, Belgorod, Brjansk und Smolensk begonnen. Rund 300 militärische Objekte sind im Einsatz, darunter T-72B3-Panzer, BMP-2-Schützenpanzer und Standard-Handfeuerwaffen".

Donezk darf Wurst liefern

Die sog. Volksrepublik Donezk hat mit der Lieferung von Wurst nach Russland begonnen. Die erste Charge wurde vom Fleischverarbeitungsbetrieb Jenakijewo in die russische Region Rostow verkauft. Laut dem Ministerium für Agrarindustrie der Volksrepublik Donezk seien die Lieferungen nach Russland dank des Erlasses von Wladimir Putin "Über die humanitäre Unterstützung der Bevölkerung in bestimmten Gebieten der Regionen Donezk und Lugansk in der Ukraine" möglich geworden. Der Erlass hebt die Beschränkungen für den Verkauf von Waren aus den selbsternannten Republiken in Russland auf und ermöglicht es, diese Waren gleichberechtigt mit Waren russischer Hersteller zu verkaufen.

Moldawien: Kein Geld für Gas

Die Republik Moldawien hat erneut Probleme bei der Bezahlung von russischem Gas. Chisinau hat Gazprom gebeten, die Vorauszahlung für Gaslieferungen im Januar 2022 zu verschieben. Die Republik Moldawien sollte bis Ende dieser Woche für den Dezember zahlen, versprach Andrei Spinu, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Infrastruktur und regionale Entwicklung des Landes.

Polnisch-Russischer Schagabtausch

Russischer Außenminister Sergej Lawrow (lt. Twitter der russischen Botschaft in UK):
Die NATO ist zu einem rein geopolitischen Projekt geworden, das darauf abzielt, Gebiete zu übernehmen, die durch den Zusammenbruch der Organisation des Warschauer Vertrags und der Sowjetunion verwaist sind.

Polnischer Politiker (und Ex-Außenminister) Radosław Sikorski (in seinem Twitter):
Russische Botschaft, versteht es ein für alle Mal in einer Sprache, die ihr verstehen könnt. Wir wurden nicht von euch verwaist, weil ihr nicht unser Vater wart. Ihr wart eher ein Serienvergewaltiger. Deshalb werdet ihr auch nicht vermisst. Und wenn ihr es noch einmal versucht, werdet ihr einen Tritt in die Eier bekommen.

Quelle

53 Pferde in Altai erschossen

Die Polizei in der russischen Region Altai hat ein Strafverfahren wegen des Todes einer Herde von 53 Pferden eingeleitet, die von unbekannten Angreifern im Bezirk Petropawlowsk erschossen wurden, teilt der Pressedienst der Hauptdirektion des russischen Innenministeriums für die Region Altai mit.


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