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Montag, 10. Oktober 2022

Ukraine: Schäden an der Infrastruktur

Die Züge der roten Linie wurden in der Kiewer U-Bahn gestoppt, alle unterirdischen Stationen werden als Bombenschutzräume genutzt. In einigen Bezirken der Regionen Lwow und Kiew ist der Strom teilweise ausgefallen. In Schitomir gibt es ebenfalls keinen Strom.

Ungarn: Unsere Wohnungen bleiben warm

Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó weist die Kritik an seinem Treffen mit Sergej Lawrow zurück und erinnert die Oppositionspolitiker daran, dass die ungarischen Wohnungen im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern im Winter warm sein werden:
"Ich kann nur sagen, dass Gazprom uns bisher alles geliefert hat, was auch versprochen wurde. Vielleicht gilt das nicht für andere, aber ich muss ja nicht an andere denken. Moskau hat uns die vereinbarte Menge an Gas geliefert".

BBC Morgensendung aus Kiew



Nordkorea: Keine Verhandlungen mit Feinden

Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un erklärt, er wolle nicht mit seinen Feinden verhandeln und sehe auch keine Notwendigkeit dazu. Er warnt auch, dass Pjöngjang die Situation auf der koreanischen Halbinsel beobachten und, falls nötig, "unverzüglich alle geeigneten militärischen Maßnahmen ergreifen" werde.

Kim Jong-un

Mehrere Explosionen in Kiew

Heute Morgen waren in verschiedenen Teilen Kiews Explosionen zu hören und zu sehen. Nach ukrainischen Angaben schlugen die Raketen im Zentrum von Kiew ein. Eine der Raketen explodierte etwa zwei Kilometer von Selenskijs Büro entfernt.






Sojus-2.1b-Rakete aus Plesetsk gestartet

Eine Sojus-2.1b-Rakete mit dem Navigationssatelliten Glonass-K an Bord wurde heute früh in der Region Archangelsk von der Startposition der Raketenbasis Plesetsk gestartet. Die wahrscheinlichen Bilder dieses Raketenstarts, die von den Bewohnern vieler Regionen im westlichen Teil Russlands beobachtet wurden, sind im Internet aufgetaucht.



Undiplomatische Antwort von Melnik

Der ukrainische Botschafter in Deutschland Andrej Melnik war verärgert über die Frage nach seinem Sohn. Seine Antwort war nicht wirklich diplomatisch:

Andrej Melnik Botschafter in Deutschland
Quelle

Sonntag, 9. Oktober 2022

Medwedew über Brückenanschlag

Wladimir Putin wird voraussichtlich am Montag mit den Mitgliedern des russischen Sicherheitsrates zusammentreffen. Zuvor hatten die Medien jedoch den Standpunkt des stellvertretenden Vorsitzenden des Sicherheitsrates Dmitrij Medwedew veröffentlicht. Medwedew bezeichnet den Vorfall auf der Krim-Brücke als einen Akt des Terrorismus und der Sabotage, der vom verbrecherischen Regime in Kiew begangen wurde. Die Antwort Russlands auf den Terroranschlag auf der Krim-Brücke könne nur die direkte Eliminierung der Terroristen sein, meint er.

Jakutischer Kampftanz

Mobilisierte jakutische Soldaten tanzten an einem der Sammelplätze den Nationaltanz, bevor sie zu den Truppen aufbrachen.


Lage an weissrussisch-ukrainischer Grenze

Die Ukraine hat fast alle Brücken im Grenzgebiet zu Weißrussland gesprengt und alle Straßen an der Grenze vermint, so Anatoliy Lappo, Vorsitzender des staatlichen Grenzkomitees der Republik Weißrussland:
"Bis heute sind fast alle Grenzbrücken gesprengt worden, sowohl Straßen- als auch Eisenbahnbrücken, die Grenzstraßen sind vollständig vermint"
Die Ukraine würde Panzerabwehrminen auf den Straßen "in drei Reihen" verlegen.

Zeichen der Ideologie des Oberbefehlshabers

Das Hakenkreuz auf dem Armband des Oberbefehlshabers der ukrainischen Streitkräfte Saluschnyj fiel den Nutzern sozialer Medien auf.

Walerij Saluschnyj und Hakenkreuz

Walerij Saluschnyj und Hakenkreuz

Video: Sekundenbruchteil vor grausamem Tod

Im südrussischen Krasnodar hätte ein kaputter Aufzug einen jungen Mann beinahe getötet.


Moskau: Feuer im Funkturm

Der Funkturm im Nordwesten Moskaus geriet in Brand.


Umstrittenes Video aus der Ukraine

In den sozialen Netzwerken kursiert momentan ein Video vom Massaker an Zivilisten in Kupjansk. Ukrainische Nationalisten sollen Menschen getötet haben, weil sie mit dem russischen Militär kooperierten. Das Video wurde von einem der Asow-Nazi ins Internet gestellt, der meint, so sehe Rache aus. Da das Video stürmisch für viel negative Publicity sorgte, versuchte der Autor später, sich recht plump zu rechtfertigen: "Das Video kommt vom Handy eines Russen". In dem Video ist auch zu sehen, dass sich der Kopf eines der wahrscheinlichen Opfer, das sich bereits am Boden der Grube befindet, bewegt. Aber selbst wenn man davon ausgeht, dass das Video inszeniert ist, zeigt es nur noch mehr den Entwicklungsstand der Nazis von Asow.


Weissrussland: Vorwürfe gegen Ukraine

Das weißrussische Außenministerium übergab dem ukrainischen Botschafter eine diplomatische Note, in der es Kiew vorwirft, einen Angriff auf weißrussisches Gebiet zu planen. Kiew hat diese Behauptung bereits zurückgewiesen:
"Diese Informationen entsprechen nicht der Realität, wir weisen weitere Unterstellungen des weißrussischen Regimes kategorisch zurück."

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