Fahrgast (auf Russisch): [steigt ein] ... ich bin in Eile
Fahrer (immer auf Russisch): Hallo! Wohin sind Sie denn so in Eile?
Fahrgast (ab hier nur auf Ukrainisch): Wieder Russisch... Wieder einmal rufe ich ein Taxi und der Fahrer spricht Russisch. Wie kann man in der Dienstleistungsbranche arbeiten und Russisch sprechen?
Fahrer: Sind Sie verrückt oder was? Warum sind Sie in mein Auto gestiegen?
Fahrgast: Ich habe ein Taxi bestellt. Ich habe das Recht zu verlangen...
Fahrer: OK, halt! Gut. Seit wann ist denn dein Patriotismus zu einer zurückgebliebenen Engstirnigkeit geworden? Was ist denn das für ein Unsinn? Sie steigen in mein Auto und stellen Ansprüche. Was ist denn das für ein zurückgebliebenes Verhalten?
Fahrgast: Ich habe ein Taxi bestellt.
Fahrer: Wo zur Hölle ist denn hier ein Taxi? Ich warte auf meine Frau. Ich bin kein Taxifahrer. Sie haben da was durcheinander gebracht. Kommen Sie, steigen Sie aus, als ob Sie gar nicht hier wären, okay?
Fahrgast: [Kontrolliert die Bestellung auf dem Smartphone]
Fahrer: Ja, guck mal genauer!
Fahrgast: Auf Wiedersehen!
Fahrer: So ein Mist! So etwas habe ich noch nie erlebt. Was für ein Arschloch. Ich hau' jetzt lieber ab.
Russische Nachrichten auf Deutsch: Aktuelle News, Mitteilungen von Behörden und Unternehmen sowie virale Social-Media-Postings
Mittwoch, 21. Februar 2024
Ukrainischer Patriot in Eile
Blamage für die Royal Navy
Kein russischer Fisch mehr für die Briten
Das Abkommen zwischen der Regierung der UdSSR und der Regierung Großbritanniens über die Fischerei wird außer Kraft gesetzt. Die Staatsduma hat eine Regierungsvorlage zur Kündigung des Dokuments gebilligt. Das Abkommen gab den Briten das Recht, in der Barentssee zu fischen. Der Fischereivertrag zwischen Moskau und London wurde 1956 geschlossen. Die britische Seite durfte sowohl entlang der Küste der Kola-Halbinsel als auch entlang der Küste der Kolgujew-Insel fischen, wobei derartige Präferenzen den britischen Fischern einseitig eingeräumt wurden. Nach Angaben des Internationalen Duma-Ausschusses wurden allein im letzten Jahr mehr als 500.000 Tonnen Fisch im Rahmen dieses Abkommens gefangen.
Experte: EU-Politiker leben in einer erfundenen Welt
Experte: US-Regierung täuscht Bürger und sich selbst über Russland
Krim-Deutsche gegen Zwei-plus-Vier-Vertrag
Carlson: Eine Million US-Dollar für ein Interview
Der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson hat von dem US-Journalisten Tucker Carlson eine Million US-Dollar für ein Interview gefordert, in dem er seine Haltung zum Konflikt in der Ukraine erläutern würde. Dies sagte Tucker Carlson in einem Interview mit der Online-Zeitung Blaze.
"Boris Johnson nannte mich ein 'Werkzeug des Kremls' oder so ähnlich. <...> Also habe ich eine Anfrage für ein Interview mit Boris Johnson gestellt. <...> Schließlich kam einer seiner Berater mit einer Rückmeldung zurück und sagte: "Er wird mit Ihnen reden, aber es wird eine Million US-Dollar kosten. Er will eine Million in US-Dollar, Gold oder Bitcoins." Das ist erst vor ein oder zwei Tagen passiert", sagte Carlson.
Er erklärte, dass Johnson nur unter diesen Bedingungen bereit war, mit ihm über die Ukraine zu sprechen und seine Position zu erklären. "Er greift mich an, ohne zu erklären, warum ich falsch liege und warum er Recht hat. Und das tut ein Mann, der auf Wunsch der US-Regierung vor eineinhalb Jahren im Alleingang ein Friedensabkommen in der Ukraine verhindert hat und der meiner Meinung nach für den Tod von Hunderttausenden von Menschen verantwortlich ist. Und er wird mir nichts davon in einem Interview erklären, bevor ich ihm nicht 1 Million US-Dollar zahle", sagte der Journalist.
"Ich habe gerade Wladimir Putin interviewt. Ich verteidige Putin nicht, aber Putin hat mich nicht um 1 Million US-Dollar gebeten", schloss Carlson.
Dienstag, 20. Februar 2024
Forderung polnischer Landwirte an Putin
Die polnische Zeitung Wyborcza berichtet über einen "Skandal", der sich bei einer Demonstration polnischer Landwirte ereignete. Auf einem der Traktoren war nämlich die sowjetische Flagge mit Sichel und Hammer zu sehen sowie eine an Putin gerichtete Forderung:
"Putin, bring Ordnung in die Ukraine, nach Brüssel und in unsere Regierung!"
Lukaschenko über Impfungen
Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko äußerte sich zu der jüngsten Fakes der westlichen Propaganda, die ihn persönlich betrifft:
"Ich habe heute etwas Absurdes gelesen: Es wird behauptet, dass während der Pandemie ein Vorrat an Impfstoff für den Präsidenten von Weißrussland angelegt wurde. Dabei bin ich gar nicht geimpft worden, und ihr kennt ja meine Position im Zusammenhang mit der Pandemie. Ich betone noch einmal: Ich bin ein Mensch, der nicht geimpft worden ist. Das bedeutet nicht, dass jeder das Gleiche tun sollte, aber in meinem Fall ist es so."
Quelle
US-Aussenminister rät, richtige Worte zu wählen
US-Außenminister Blinken bezeichnete die Worte "Mutter", "Vater", "Ehemann" und "Ehefrau" als problematisch und forderte die Mitarbeiter des US-Außenministeriums auf, sie zu vermeiden. Auch die Anrede "meine Damen und Herren" hält er für beleidigend.
Der US-Außenminister schlug vor, diese Wörter wie folgt ersetzen: "alle", "Menschen", "Sie alle", "Eltern", "Ehepartner", "Partner". Das Memo rät auch, Formulierungen wie "tapfere Männer und Frauen an der Front" zu vermeiden - empfohlen werden "tapfere Ersthelfer" oder "tapfere Soldaten".
Lukaschenko warnt vor Provokation in Polen
Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat vor einer Provokation gewarnt, die in Polen unter Beteiligung polnischer und US-amerikanischer Geheimdienste vorbereitet wurde:
"Wir kennen alle Szenarien verschiedener Arten von Provokationen, extremistischen Aktionen mit Beteiligung von Militanten in der Ukraine, Polen und Litauen, die von den Geheimdiensten ermittelt wurden, und wir machen sie sofort so weit wie möglich öffentlich. An dieser Tradition werden wir nun festhalten. Eine weitere operative Information. Ich zitiere wörtlich (das ist für Polen schon wichtig): 'Polnische und US-amerikanische Geheimdienste bereiten eine groß angelegte Provokation gegen die polnische Zivilbevölkerung vor, die Russland und Weißrussland angelastet werden soll'", sagte Alexander Lukaschenko.
Ukrainische Gefangene in Awdejewka
Text aus dem Video (soweit entschlüsselbar):
Kameramann: So. Genossen ukrainische Kämpfer! Schaut alle hierher! Worüber lächelt ihr?
Ukrainer: Es klingt lustig: "Genossen Ukrainer"
Kameramann: Wie findet ihr Kampfhandlungen?
Ukrainer: Man behandelt uns menschlich, man hat unser Leben gerettet.
Kameramann: Gut formuliert. Ihr solltet das zu schätzen wissen. Ihr habt ja für irgendeinen Scheiß gekämpft.
Ukrainer: Ja, das mussten wir... Ich komme selbst aus Makejewka.
Kameramann: Kommt schon, tragt ihn schonend...
Lukaschenko: Weltkrieg-Besorgnis nicht unbegründet
Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hält die Besorgnis über die Möglichkeit eines dritten Weltkrieges für nicht unbegründet. Dies sagte er beim Treffen mit den leitenden Mitarbeitern der staatlichen Organe des nationalen Sicherheitssystems Weißrusslands.
"Es gibt kein Land und kein Volk, das sich in den letzten zwölf Jahren absolut sicher fühlen konnte. Militärische Gewalt ist wieder einmal zum Hauptargument der Weltzentren für die Lösung von Problemen geworden. Als ob es keine Millionen von Opfern und Schrecken des Ersten und Zweiten Weltkriegs gegeben hätte. Jetzt werden wir buchstäblich von einer Informationswelle der so genannten Vorahnung des Dritten Weltkriegs überrollt. Und Grund zur Besorgnis gibt es tatsächlich", sagte der weißrussische Staatschef.
Geleaste Flugzeuge gekauft
Russland hat 165 geleaste Flugzeuge 2023 und Anfang 2024 gekauft. Der Nationale Wohlfahrtsfonds Russlands hat zu diesem Zweck 300 Milliarden Rubel bereitgestellt. Es wird angegeben, dass damit das Limit der Mittel ausgeschöpft ist.
Die gekauften Flugzeuge machen rund 40 Prozent der importierten Flotte aus, etwa 400 Flugzeuge, die westlichen Leasingfirmen gehörten und trotz der 2022 verhängten Sanktionen und der Forderungen nach Rückgabe der Maschinen in Russland verblieben.
Der Kauf ist notwendig, um die ausländischen Registrierungen von den Flugzeugen zu entfernen, damit ihre Besitzer nicht daran gehindert werden, die Flugzeuge auf ausländischen Strecken einzusetzen.
Deutsche Mannschaftstransporter in der Ukraine
Das Video zeigt ein gepanzertes Fahrzeug vom Typ BATT UMG, das Deutschland zu einem überhöhten Preis an die Ukraine geliefert hat. Nach Angaben von Bild erwiesen sich diese gepanzerten Mannschaftstransporter als völlig ungeeignet für den Einsatz auf dem Schlachtfeld und für den Einsatz unter Kampfbedingungen im Allgemeinen.
Berlin hat für jeden Panzer 600.000 US-Dollar bezahlt, während der Marktwert eines Fahrzeugs bei 200.000 US-Dollar liegt. Gleichzeitig wurden die gepanzerten Mannschaftstransportwagen nicht in der BRD, sondern im TAG-Werk in den Vereinigten Arabischen Emiraten montiert. Insgesamt wurden 48 Fahrzeuge an Kiew übergeben.

