Heute traf Wladimir Putin mit dem Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin zusammen. Sie hatten einen so bemerkenswerten Dialog:
Putin: Wie geht es, Sergej Semjonowitsch?
Sobjanin: Ich muss Sie informieren, Wladimir Wladimirowitsch, dass trotz der Umtriebe der Feinde, allerlei Sanktionen.... [lacht]
Putin: [lacht] Wir haben mehr Freunde als Feinde.
Sobjanin: Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber uns geht es sehr gut.
Putin: Es gibt noch eine andere berühmte Redewendung: Es ist gleichermaßen ehrenvoll, unser Freund und unser Feind zu sein.
Sobjanin: Gott segne sie! Die Ergebnisse von 2023 in Moskau gehören meiner Meinung nach zu den besten in der modernen Geschichte. Gutes Wachstum bei allen Indikatoren...
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Montag, 4. März 2024
Putin über Freunde und Feinde
Medwedew und neue Karte Russlands
In seiner heutigen Rede hat Dmitrij Medwedew viel über die Ukraine gesprochen. Die Karte hinter seinem Rücken war offenbar als Ergänzung zu seiner Rede gedacht.
Übrigens erwähnt der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban immer wieder, dass er keine direkte Grenze zwischen Ungarn und Russland haben möchte. Der Karte nach zu urteilen, scheinen seine Wünsche auch berücksichtigt worden zu sein.
Weissrussland geht zum Kriegszustand über
Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat ein Dekret "Über die Umstrukturierung der Arbeit der staatlichen Organe und anderer Organisationen unter Kriegsbedingungen" unterzeichnet.
Das Dokument soll das Verfahren für die Überführung staatlicher Organe und anderer Organisationen von Friedens- in Kriegszeiten verbessern sowie ihr koordiniertes und effektives Zusammenwirken im Falle einer Bedrohung der nationalen Sicherheit gewährleisten.
Der Erlass sieht die Möglichkeit vor, den Leitern bestimmter staatlicher Einrichtungen und einer Reihe von Organisationen während der Verhängung des Kriegsrechts militärische Dienstgrade zuzuweisen.
"Der Erlass gewährleistet das systematische und reibungslose Funktionieren des Staatsapparates in der Zeit der wachsenden militärischen Bedrohung und in Kriegszeiten", heißt es im Pressedienst des Präsidenten von Weißrussland.
Russisches Aussenministerium: Deutschland noch nicht ganz entnazifiziert
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa meint, die abgehörten Gespräche der deutschen Offiziere zeigten die Unvollständigkeit der deutschen Entnazifizierung und diese Situation sei, wenn sie nicht geändert werde, gefährlich für Deutschland:
"Sie wurden, wie wir jetzt sehen, nie vollständig entnazifiziert... Das Ungeheuerlichste ist, dass dies, wenn nichts getan wird, wenn dieser Prozess nicht vom deutschen Volk selbst gestoppt wird, vor allem zu schrecklichen Konsequenzen für Deutschland selbst führen wird."
GPS-Signalausfälle in Polen
In der Nacht wurden GPS-Signalausfälle in nördlichen, östlichen und zentralen Regionen Polens gemeldet, schreibt Wirtualna Polska. Laut den vom Fachportal GPSJam veröffentlichten Karten könnten auch in der Ostsee, in Südschweden und in den östlichen Regionen Deutschlands Probleme bei der Navigation auftreten. Es ist noch nicht bekannt, was das GPS-Signal in Polen stört. Im Internet wurde jedoch spekuliert, dass Russland dahinterstecken könnte.
Joakim Paasikivi von der schwedischen Verteidigungsuniversität sagte in einem Interview mit dem schwedischen Staatssender SVT, dass Russland schon früher das nordeuropäische GPS-System gestört hat. Ihm zufolge könnte der Zweck dieser Aktionen darin bestanden haben, die NATO-Übungen zu stören. Die Übung mit der Bezeichnung DRAGON-24 wird von den Streitkräften Polens, Sloweniens, Frankreichs und Deutschlands durchgeführt. Nach Ansicht von Paasikivi könnten die Störungen ein Element der so genannten hybriden Kriegsführung sein, die Russland gegen den Westen führt. "Vielleicht hat Russland beschlossen, uns auf diese Weise zu verwirren und seine Stärke zu demonstrieren", sagte er.
Medwedew zeigt die russsichen Grenzen
Die Gebiete an beiden Ufern des Dnjepr sind ein integraler Bestandteil der russischen Grenzen. Alle Versuche, sie abzuschneiden, sind zum Scheitern verurteilt, sagte der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates Dmitrij Medwedew.
"Alle unsere Gegner müssen eine einfache Wahrheit fest und für immer begreifen: Die Gebiete an beiden Ufern des Dnjepr sind ein integraler Bestandteil der strategischen historischen Grenzen Russlands, so dass alle Versuche, sie gewaltsam zu verändern, sie entlang des lebenden Gewebes abzuschneiden, zum Scheitern verurteilt sind", sagte Medwedew.
Robert Kennedy, Jr.: Wir haben Deutschland deindustrialisiert
Robert Kennedy, Jr. im US-Fernsehen:
Ja, sie sind wütend, weil wir die Nord Stream-Pipeline gesprengt und Deutschland deindustrialisiert haben. Und das ist ein ganz anderes Problem. Was machen wir in der Ukraine? Lasst uns dort Frieden schließen. Lasst uns russisches Gas zurück nach Europa bringen, damit wir Deutschland und Europa reindustrialisieren können. Behalten wir unser Gas zu Hause und nutzen wir es für die Produktion und Reindustrialisierung Amerikas. Lasst uns unsere industrielle Basis im eigenen Land wieder aufbauen. Das ist die beste Verwendung für unser billiges Gas. Wissen Sie, es ist eine Entscheidung, russisches Gas zu boykottieren. [Sie bekommen immer noch Flüssigerdgas. Wir wissen nicht, wer die Nord Stream gesprengt hat. Ich weiß, dass viele Leute die USA verdächtigen. Und Sie denken das auch.] Ja, natürlich haben wir die Nord Stream in die Luft gejagt.
Deutscher Botschafter im russischen Aussenministerium
Der deutsche Botschafter ist im Zusammenhang mit Gesprächen zwischen BRD-Offizieren über die Angriffe auf die Krim-Brücke ins russische Außenministerium einbestellt worden.
Nordic Response an der russischen Grenze
Finnland und Schweden werden an Militärübungen in der Nähe der russischen Grenzen teilnehmen. An den Manövern, die vom 4. bis 15. März stattfinden werden, nehmen mehr als 20 000 Soldaten aus 13 Ländern teil. Nordic Response 2024 wird Teil der groß angelegten NATO-Übung Steadfast Defender sein. Es wird erwartet, dass mehr als 50 Schiffe, darunter Fregatten und U-Boote, sowie mehr als 100 Kampfjets, Hubschrauber und andere Flugzeuge zu der Übung entsandt werden. Dies geht aus den auf der Website der norwegischen Streitkräfte veröffentlichten Daten hervor, schreibt RIA Novosti. Zuvor hatte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärt, diese Übungen würden zu einer Eskalation der Spannungen führen und von Moskau nicht unbeantwortet bleiben.
Estnischer Journalist über russisches Erfolgsgeheimnis
Die gescheiterte Gegenoffensive der ukrainischen Streitkräfte könnte dazu geführt haben, dass das Vertrauen in den russischen Präsidenten Wladimir Putin und den Staat insgesamt gestiegen ist. Dies ist das Erfolgsgeheimnis des russischen Staatschefs, das der estnische Journalist und Staatsbeamte Ülo Mattheus in einem Artikel für ERR beschreibt.
Als weitere Gründe für die Popularität Russlands nennt Matteus "die Verwirrung über die US-Hilfe und die allgemeine Hilflosigkeit des Westens". All diese Veränderungen seien das Ergebnis des Abzugs der ukrainischen Truppen aus Awdejewka und der Schwächung der ukrainischen Verteidigungsfähigkeit.
Mattheus fügte hinzu, dass Russland während der Militäroperation seine Industrie ausgebaut habe, während die westlichen Länder große Schwierigkeiten hätten, Kiew militärisch zu unterstützen. Dies zeige, so der Journalist, dass die kleinen Berufsarmeen Europas (die größten - in Frankreich und Deutschland - umfassen nur einige hunderttausend Soldaten) nicht in der Lage seien, Russland aufzuhalten.
Sonntag, 3. März 2024
Ex-CIA-Analyst: Einfach auf Putin hören
Ex-CIA-Analyst Larry Johnson:
Wir haben unsere Lektion nicht gelernt. Der Westen hat keine Lektion gelernt. Wir müssen auf das hören, was Putin sagt. Er redet keinen Blödsinn, er ist nicht Joe Biden, er vergisst nicht, wo er gestern war. Was immer Putin sagt, ergibt Sinn. Und er blufft nie. Er ist kein Pokerspieler. Er ist kein Clown. Er sagt genau, was er meint. Und er sagt es im Detail, schwarz auf weiß.
Er warnte den Westen, dass, wenn die Ukraine weiterhin in die NATO gedrängt wird, wenn sich das Bündnis auf die Grenzen Russlands zubewegt, es gestoppt werden wird. Und genau das wurde auch getan, indem im Februar 2022 eine spezielle Militäroperation eingeleitet wurde. Damit wurde nicht nur die Ukraine entmilitarisiert, sondern auch die NATO. Man hat die NATO als eine leere, wertlose Hülle entlarvt, als eine Fälschung sozusagen. Also achtet darauf, was er sagt, nur Idioten im Westen können das ignorieren.
Medwedew: Deutschland bereitet sich auf einen Krieg mit Russland vor
Dmitrij Medwedew:
Ich denke, dass man jetzt beginnt, das herrschende politische Bündnis in Deutschland zu beschönigen, um die Empörung der Öffentlichkeit über das Gerede der Luftwaffenoffiziere zu mildern. Man wird sagen, das seien alles Machenschaften der Militärs, sie mögen ja solches Gerede, sie spielen gerne Kriegsspiele. Aber die zivile politische Führung habe damit nichts zu tun. Zudem stehe an der Spitze dieser Führung ein friedliebender Kerl (alias Leberwurst) Scholz, der sich weigert, Langstreckenraketen an das Bandera-Regime zu übergeben. Er sei nur nicht informiert gewesen, aber er wird das schon klären.
Niemand weiß, ob die deutsche politische Führung und der Leberwurst-Kanzler persönlich im Bilde waren. Aber selbst wenn er es nichts weiß und nichts dergleichen angeordnet hat, kennt die Geschichte viele Beispiele, wo Militärs in der Lage waren, für ihre zivile Chefs zu entscheiden, ob sie Kriege beginnen. Sie könnten ja zu Scholz kommen und sagen: "Herr Kanzler, eine Rakete wurde in der Ukraine abgeschossen. Nach Typ und Flugbahn war sie auf dem Weg nach Berlin." Was würde Scholz dazu sagen Das ist doch klar. Versuche, das Gespräch der Bundeswehroffiziere als ein Kriegsspiel darzustellen, sind also böswillige Lügen.
Deutschland bereitet sich auf einen Krieg mit Russland vor.
Quelle
Deutscher Beamter als Schulleiter im russischen Fernen Osten
38 ukrainische Drohnen über der Krim zerstört
Das russische Militär hat nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums 38 ukrainische Drohnen über der Krim zerstört. Das Kiewer Regime hatte in der Nacht zum Sonntag versucht, einen Drohnenangriff auf Objekte auf russischem Gebiet zu starten. "Alle unbemannten Fluggeräte wurden über dem Territorium der Republik Krim von der diensthabenden Luftabwehr zerstört", betonte das Ministerium. Inzwischen ist der Verkehr auf der Krimbrücke wieder aufgenommen worden. Zuvor war die Brücke in der Nacht vorübergehend blockiert worden.
Deutscher Nazismus ist nicht weg
Die russische Journalistin Marina Achmedowa reflektiert über den deutschen Nazismus:
Kürzlich erfuhr Russland aus einem abgehörten Gespräch zwischen deutschen Militärs, dass sie einen Raketenangriff auf die Krim-Brücke planten, die übrigens von Hunderten von Russen benutzt wird. Und das hat niemanden verwundert. Deutschland war vielmehr überrascht, dass Russland die Möglichkeit hatte, solche Gespräche abzuhören. Ansonsten weiß jeder alles über den anderen. Als ob wir nicht wüssten, dass in Deutschland Nazis am Ruder sind. Außenminister Baerbock sagt zu ihrem Großvater, einem überzeugten Nazi aus der Wehrmacht: "Siehst du, Opa, meine Zeit ist gekommen, ich werde nun Russen für dich rächen". Der Nazismus war und ist da. Man muss ihn nicht einmal aufwecken. Und wir brauchen den Hass auf ihn nicht zu wecken, er ist nicht verschwunden, und wenn ihr auch nur eine Sekunde dieser Aufnahme gehört haben, habt ihr den Hass bestimmt mit Ihrem ganzen Organismus gespürt, denn 1941 haben deutsche Offiziere mit denselben Worten und ungefähr demselben Tonfall in aller Ruhe darüber diskutiert, wie viele Russen sie verbrennen, aufhängen und in Konzentrationslagern foltern sollten. Heute geht es halt um die Krim-Brücke. Aber das Wesentliche hat sich nicht geändert.


