In Sankt Petersburg soll die Nutzung biometrischer Daten bei Behördengängen und anderen Dienstleistungen einen neuen Grad an digitalem Komfort ermöglichen – selbstverständlich auf rein freiwilliger Basis, wie man extra betont:
Dies erklärte Gouverneur Alexander Beglow bei der Vorstellung der Pläne, demnächst in den städtischen Bürgerservicezentren (MFZ) biometrische Verfahren einzuführen.
"Biometrie ist eine freiwillige Entscheidung. Niemand wird zu ihrer Nutzung gezwungen", zitierte die Pressestelle der Stadtverwaltung den Gouverneur: "Aber für diejenigen, die bereit sind für einen neuen Grad an digitalem Komfort, ist Petersburg bereits heute in der Lage, solche Dienstleistungen anzubieten."
Die Pressestelle teilte mit, dass die biometrische Erfassung in den Petersburger MFZ im ersten Quartal eingeführt werden soll. Allerdings komme Biometrie schon jetzt bei Bankdienstleistungen, der Registrierung auf staatlichen Portalen und beim Zugang zu medizinischen Services zum Einsatz.
Bürger dürfen sich also ganz unverbindlich auf die Zukunft freuen – oder eben auch nicht.

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