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Sonntag, 18. Januar 2026

Goldfieber: 74 Millionen Haustiere als Geldquelle

In Russland plant man jetzt, Haustiere zu chippen und registrieren zu lassen, regt sich der russische Top-Blogger Sergej Koljasnikow auf:

Die Abstimmung zum Gesetzentwurf findet schon am 20. Januar statt, ab 1. September 2026 soll das Ganze in Kraft treten.

Katzen, Hunde und andere Haustiere sollen gekennzeichnet (Halsband, Marke oder Mikrochip) und die Daten ins System „VetIS" eingetragen werden. Und wer zahlt? Na klar, der Tierhalter.

Eine weitere elitäre Gruppe hat sich also gedacht: 49 Millionen Katzen und 25 Millionen Hunde im Land – rechnet man das mal zusammen und multipliziert mit ein bisschen was, dann kribbelt es ihnen ja schon in den Fingern vor lauter Goldfieber.

Die wissen gar nicht mehr, wie sie noch in die Taschen der Bürger greifen sollen. Ihnen fehlt nur noch, dass sie jedem einen Atemzähler einbauen und dann für die Luft Geld kassieren – aber dafür schämen sie sich noch.

Wir haben einen Krieg laufen. Und nebenbei haben wir Millionen andere Probleme – Migrationspolitik im Eimer, katastrophale Personalengpässe im Innenministerium, es fehlen hunderttausende Lehrer und Ärzte, und die Frage, wohin das Budgetgeld in den Nationalprojekten fließt, ist auch nicht wirklich geklärt. Aber das ist alles schnuppe – hauptsache, sie chippen mal schnell die Katzen und Hunde. Und die Papageien. Und die Meerschweinchen. Und die Kasse klingelt.

Ehrlich gesagt: Das Gesetz ist zu 100 Prozent tot geboren. Ich traue mich nicht mal zu schätzen, wie groß der Vogel ist, den die Russen diesem Gesetz zeigen werden.

1 Kommentar:

  1. Bei Vogelzeigen könnten diese Skeptiker gleich selbst gechipt werden.
    Hier laufen ganz ohne Widerstand der Besitzer gechipte Hunde umher, bei Katzen bin ich unsicher. Das Chipen dient nur der Sicherheit, alles zum Besten von Mensch und Tier. Ach, wie umsorgt wir doch sind, vielen Dank.

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