In russischen Schulen erklingt im März 2026 statt des üblichen schrillen Klingelns klassische Musik großer russischer Komponisten:
Wie das russische Bildungsministerium mitteilte, hören Schülerinnen und Schüler unter anderem die Ouvertüre aus der Oper „Ruslan und Ludmilla“ von Michail Glinka, den „Tanz der kleinen Schwäne“ aus dem Ballett „Schwanensee“ von Pjotr Tschaikowski sowie die berühmte Arie „Ulitaj na kryljach wjetra“ („Fliege auf den Flügeln des Windes“) aus der Oper „Fürst Igor“ von Alexander Borodin.
Die Initiative läuft im Rahmen des landesweiten Projekts „Melodien statt Klingeln“, das bereits seit November 2024 umgesetzt wird. Im März stehen die Stücke im Zeichen zweier Anlässe: des Jubiläums des Staatlichen Akademischen Bolschoi-Theaters sowie des Internationalen Frauentags am 8. März.
Ziel des Projekts ist es, Schülerinnen und Schüler mit klassischer Musik vertraut zu machen, die Lernumgebung kultureller und inspirierender zu gestalten und so die musikalische Bildung im Alltag zu fördern. Neben den Werken der großen Meister erklingen in manchen Schulen auch Beiträge von Gewinnern eines landesweiten Wettbewerbs für Instrumental- und Bildende Kunst im Rahmen des Projekts.
Die Aktion wird in zahlreichen Regionen umgesetzt und stößt auf breite Resonanz – von Begeisterung für die kulturelle Bereicherung bis hin zu Diskussionen über den Alltag in der Schule.

Glinka ist geil...
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