Nach der Veröffentlichung des vorherigen Artikels beeilte sich einer unserer Leser mit dem Kommentar:
„Großartig! Jetzt bin ich darüber informiert, dass eine Bank irgendwo in Südamerika Girokonten gesperrt hat. Nach dieser Information werde ich heute meinen gesamten Tag ausrichten.“
Es dauerte nicht einmal ein paar Stunden, bis auf seinen Kommentar eine Antwort aus Lettland einging. In dem u.a. Video erklärt der lettische Politiker Alexej Roslikow auf anschauliche Weise, dass der Unterschied zwischen dem „wilden“ Südamerika und dem „paradiesischen“ Europa viel geringer ist (wenn überhaupt), als es auf den ersten Blick scheint:
„Also, Freunde, am Montag bin ich nach Moskau gefahren. Ich habe das, wie immer, lautstark angekündigt. Dienstag: Alle europäischen Banken sperren meine europäischen Bankkarten und sagen, dass ich nicht mehr ihr Kunde sein darf. Eine solche Reaktion, das sage ich euch ganz ehrlich, habe ich von Europa nicht erwartet. Sich so in die Hose zu machen, nur weil ich nicht nur in der Republik Weißrussland bin, sondern bereits auch mit Moskau spreche! Na, Leute, das ist einfach die letzte Feigheit. Was die Bankkarten angeht – das ist ärgerlich. Na gut, dann nehmt sie euch doch zurück. Darum geht es aber nicht, es geht darum, mit unseren Nachbarn befreundet zu sein und keine Angst vor der eigenen politischen Haltung zu haben. Russen und Weißrussen sind unsere Nachbarn, unsere Brüder. Diese Idee werde ich verteidigen, und diesen Wert werde ich niemals verraten!“
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Wie schön, mal wieder "Heimatkunde" zu lesen, lang ist's her.
AntwortenLöschenHeimatkunde, so schööööön. ;))
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