Der Naturpockenimpfstoff wirkt auch gegen Affenpocken, von denen in Europa und den Vereinigten Staaten Fälle bekannt geworden sind, so das russische Zentrum für Virologie und Biotechnologie VECTOR: "Da alle Pockenviren eine sehr gute Kreuzimmunität aufweisen, funktionierte der gewöhnliche Impfstoff, mit dem Menschen gegen Pocken geimpft wurden, auch gegen Affenpocken".
Bisher wurden Pockenimpfstoffe in Russland nur an medizinisches Personal verabreicht, da das Risiko einer Einschleppung der Krankheit in das Land als gering geschätzt, und russische Experten momentan keine Gefahr einer Verschlimmerung der Situation sehen.
Russische Nachrichten auf Deutsch: Aktuelle News, Mitteilungen von Behörden und Unternehmen sowie virale Social-Media-Postings
Freitag, 20. Mai 2022
Russische Experten über Affenpocken
Neuer Name von McDonald's
Das russische Ministerium für Industrie und Handel hat auf seinem Telegram-Kanal eine Umfrage durchgeführt, in der nach einem neuen Namen für die ehemalige Restaurantkette McDonald's in Russland gefragt wurde. Es gingen mehr als 2 500 Antworten von Nutzern ein, von denen die erfolgreichsten wahrscheinlich von den neuen Eigentümern berücksichtigt werden. Am häufigsten wurden (soweit unübersetzt nachvollziehbar) Matrjoschka, Minutka, Rusburger oder Onkel Wanja gewählt.
Finnland: Ab morgen kein Gas aus Russland
Russische Gaslieferungen nach Finnland werden am 21. Mai um 06:00 Uhr MEZ eingestellt, so das finnische Gasunternehmen Gasum.
Ukrainische Nebenwirkung
Dieses Video müsste in einer Schule in Polen gefilmt worden sein. Kinder ukrainischer Flüchtlinge rufen Nazi-Parolen, von denen einige durchaus negative historische Assoziationen bei den Polen wecken.
Russischer Verteidigungsminister über Asowstal-Operation
Die Blockade des Asowstal-Werks in Mariupol geht weiter. 1.908 Nazis haben sich bereits ergeben, so der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu.
Keine Zahlung für ukrainischen Gastransit
Ukrainisches Energieunternehmen Naftogaz teilt mit, es habe von Gazprom noch kein Geld für den Gastransit nach Europa für den nächsten Monat erhalten.
Melnyk über Scholz' Verhalten beunruhigt
Olaf Scholz möchte keine schweren Waffen an die Ukraine liefern, meint der ukrainische Botschafter in Deutschland Andriy Melnyk: "Wir haben den Eindruck, dass der Kanzler dies nicht tun will. Nur sieben Panzerhaubitzen wurden übergeben, aber keine Gepard- bzw. Leopard-Panzer und keine Marder. Sie alle sind bereits stillgelegt und können an uns übergeben werden". Melnyk zufolge "besteht der Eindruck, dass man auf einen Waffenstillstand wartet".
Donnerstag, 19. Mai 2022
Zum Getreideexport aus der Ukraine
Russland hat den Verdacht, dass das exportierte ukrainische Getreide nicht in bedürftige Länder, sondern in die EU-Reserven geht. Andererseits hindere Russland die Ukraine nicht an der Ausfuhr von Getreide. Die beim Export aufgetauchten logistischen Probleme seien von Kiew selbst verursacht worden: Seine Truppen verminten ihre eigenen Häfen, so das russische Außenministerium.
Aus Shell wird Lukoil
Der russische Föderale Antimonopoldienst hat den Antrag vom russischen Konzern Lukoil auf Übernahme von 99,9 % von Shell Neft OOO genehmigt. Derzeit verkaufen Tankstellen der Marke Shell in Russland keinen Kraftstoff. Es wird erwartet, dass sie den Betrieb Ende Mai dieses Jahres wieder aufnehmen, sobald alle rechtlichen Formalitäten abgeschlossen sind.
Von der Parade an die Corona-Front
Das nordkoreanische Fernsehen hat eine Parade der Militärmediziner in Pjöngjang gezeigt, die zur Bekämpfung eines Ausbruchs des Coronavirus im Lande eingesetzt werden sollen.
Nazi 1500 km nördlich von Mariupol festgenommen
Ein Mitglied von Asow-Bataillon Ewgenij Posdnjakow wurde in der Region St. Petersburg festgenommen. Unter dem Deckmantel eines Flüchtlings konnte er in die Grenzstadt Iwangorod gelangen, von wo aus er nach Estland fliehen wollte. Offenbar verließ Posdnjakow Mariupol über einen vom russischen Militär organisierten humanitären Korridor, obwohl er auffällige Nazi-Tätowierungen hatte. Wie auch immer konnte der Nazi die Grenze von Russland nach Estland nicht mehr passieren.
Putins Berater: Hungersnot kommt noch vor Jahresende
Der russische Präsidentenberater Maxim Oreschkin meint, dass die Welt bis Ende 2022 von einer Hungersnot bedroht sein wird. Als Hauptgrund für eine mögliche weltweite Hungersnot nannte Oreschkin die steigenden Preise für Weizen auf dem Weltmarkt wegen der Geldpolitik der US-Behörden.
"Bis etwa 2020 waren die Weizenpreise auf dem Weltmarkt stabil, aber wegen dem Druck des US-Dollars etwa ab Juli 2020 begann die Periode eines ziemlich starken Preisanstiegs", erklärte der Berater des russischen Präsidenten. Seinen Schätzungen zufolge sind die Maßnahmen der USA für rund 60 Prozent des Anstiegs des Weizenpreises verantwortlich: "Die USA versuchen, der Ukraine ihre Getreidereserven zu entziehen, was nicht nur die Ukraine in eine humanitäre Katastrophe stürzt, sondern auch die ganze Welt in Hungernot. Oreschkin zufolge hat die Russische Föderation bereits Ende 2021 damit begonnen, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um eine Nahrungsmittelkrise im Inland zu verhindern.
Jet Skis für Moskauer Polizei
Bald wird es möglich sein, in Moskau Polizisten auf Jet Skis zu sehen. Bisher verfügt die Moskauer Flusspolizei nur über Boote, um Straftäter auf dem Wasser zu fangen. Jetzt erhält es mindestens vier in Kanada hergestellte Sea-Doo RXP-XRS 300 Jet Skis. Sie kosteten den Staatshaushalt 8 Millionen Rubel. Heute wurden die "Spezialfahrzeuge" an die Polizei übergeben. Die Sirenen auf den Jet Skis sind bereits installiert worden.
Grenzkontrollen wegen Affenpocken verstärkt
Die Sanitär- und Quarantänekontrollen an den russischen Grenzen werden verschärft, um die Einschleppung der Affenpocken nach Russland zu verhindern, so die zuständige russische Aufsichtsbehörde.
Inländischer Aktivtourismus im Aufwind
Die Russen sind von Auslandsreisen auf Aktivtourismus im Inland umgestiegen. Die Online-Shops verzeichnen einen mehrfachen Anstieg der Nachfrage nach Waren für Fischerei, Tourismus und Jagd.

