Die Karte der Länder der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (auf verschiedenen Ebenen der Partnerschaft) unter Berücksichtigung der Ergebnisse des gerade beendeten Gipfels:
Russische Nachrichten auf Deutsch: Aktuelle News, Mitteilungen von Behörden und Unternehmen sowie virale Social-Media-Postings
Freitag, 16. September 2022
Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit heute
Explosion in der Staatsanwaltschaft von Lugansk
Im Gebäude der Staatsanwaltschaft der Volksrepublik Lugansk gab es eine Explosion. Die Mitarbeiter des Büros wurden evakuiert, Sanitäter und Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz. Ein Video zeigt, dass Fenster im dritten Stock des Gebäudes beschädigt wurden. Die Medien berichten über den Tod des Generalstaatsanwalts.
Cherson unter Beschuss
Cherson gerät unter Beschuss, wobei mindestens fünf Raketen in der Nähe des Gebäudes der regionalen Verwaltung einschlagen.
Immer weniger Zugang zum Bargeld
Die Zahl der Geldautomaten in Russland ist im 2. Quartal 2022 um 6.200 auf 181.200 gesunken, wie aus einer Statistik der russischen Zentralbank hervorgeht. Dies ist der stärkste Rückgang seit Beginn des Jahres 2016. Der Abwärtstrend bei den Geldautomaten sei laut der Zentralbank in den letzten acht Jahren zu beobachten. Dies sei auf die Popularisierung bargeldloser Transaktionen und die Entwicklung von Kanälen für Online-Kundenbetreuung einschließlich mobiler Anwendungen zurückzuführen. Ein weiterer Faktor, der diesen Prozess beschleunigte, wäre die Abkehr der Bevölkerung von Bargeld während der COVID-19-Pandemie.
Lettland: Einreiseverbot für Russen
Die lettischen Behörden führen ab dem 19. September 2022 Beschränkungen für das Überschreiten der lettischen Grenze mit Schengen-Visa für Russen ein.
Staatsduma-Chef: Dudas Äußerungen strafbar
Staatsduma-Chef Wjatscheslaw Wolodin zu den jüngsten Äußerungen des polnischen Präsidenten:
Polens Präsident hat von Russland Reparationen für den Zweiten Weltkrieg gefordert. Die Befreiung der Welt vom Nationalsozialismus hatte für das sowjetische Volk einen hohen Preis: 27 Millionen Todesopfer. Polen existiert heute als Staat nur wegen unseres Landes. Die Erklärung des polnischen Präsidenten rehabilitiert den Faschismus. Das russische Recht sieht für derartige Aussagen strafrechtliche Sanktionen vor. Die Justizbehörden sollten die Aussage von Andrzej Duda prüfen und geeignete Maßnahmen ergreifen, um ihn strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen.
Ursula von der Leyen auf der Allee des Mutes
Selenskij ordnete an, dass Ursula von der Leyen mit einem Namensschild an der 'Allee des Mutes' in Kiew geehrt wird. Die Allee des Mutes, so Selenskij, sei ein Symbol für den Kampf um die Unabhängigkeit und territoriale Integrität der Ukraine. Dort gibt es bereits die Namensschilder des polnischen Präsidenten Andrzej Duda und des ehemaligen britischen Premierministers Boris Johnson.
Kasachstan: Gesetzliche Änderungen
Das kasachische Parlament hat Änderungen zur Einführung einer einzigen siebenjährigen Amtszeit des Präsidenten und zur Umbenennung der Hauptstadt von Nur-Sultan zurück nach Astana angenommen.
Eskalation an der kirgisisch-tadschikischen Grenze
Der kirgisische Grenzschutzdienst erklärte gegenüber RIA Novosti, dass entlang der gesamten kirgisisch-tadschikischen Grenze Kämpfe zwischen den Streitkräften stattfinden.
Beschuss einer Stadt der Region Belgorod
Die Ukraine hat die Stadt Waluiki in der russischen Region Belgorod angegriffen. Nach vorläufigen Informationen wurde eine Zivilperson getötet. Zwei verletzte Personen werden vor Ort medizinisch versorgt. Ein Umspannwerk wurde beschädigt und die Stromversorgung der Stadt ist unterbrochen worden. Acht Privathäuser gerieten in Brand.
UPD 03:50
Die Stromversorgung in der Stadt Waluiki und den umliegenden Dörfern wurde wiederhergestellt.
Donnerstag, 15. September 2022
Wagner und Sträflinge
Der Gründer und Leiter des privaten Militärunternehmens 'Wagner' Jewgenij Prigoschin besteht auf seiner Initiative, russische Bürger, die Haftstrafen verbüßen, an Kampfeinsätzen in der Ukraine teilnehmen zu lassen:
Diejenigen, die nicht wollen, dass private Militärfirmen und Sträflinge an der Front kämpfen, die über dieses Thema streiten, die nichts tun wollen und dieses Thema grundsätzlich nicht mögen, können ja ihre eigene Kinder an die Front schicken. Entweder private Militärfirmen und Sträflinge oder eure Kinder - ihr habt die Wahl.
Aufruf zur Selbstmobilisierung
Der tschetschenische Chef Ramsan Kadyrow ruft zur Selbstmobilisierung auf. Ihm zufolge müssen die Gouverneure jeder Region Russlands heute ihre Bereitschaft zur Unterstützung des Staates unter Beweis stellen: Sie seien in der Lage, jeweils mindestens eintausend Freiwillige für die spezielle Militäroperation auszubilden und auszurüsten. Die Initiative Kadyrows hat bereits in einigen Regionen wie der Krim und Kursk Unterstützung gefunden.
Austausch von diplomatischen Erklärungen
Das britische Außenministerium hat die russische Botschaft über seine Entscheidung informiert, keine Einladungen nach Russland zu Trauerveranstaltungen im Zusammenhang mit dem Tod von Elisabeth II. zu übermitteln. Das russische Außenministerium betrachtet dies als einen Versuch, die nationale Tragödie für geopolitische Zwecke zu nutzen und erklärt, dass Moskau trotz einer solchen Entscheidung Londons dem britischen Volk sein Beileid ausspricht.
Europäischer Schmerz ukrainisches Künstlers
Der Leadsänger der ukrainischen Rockband 'Wopli Widopljassowa' Oleg Skripka hat sich über die Absage eines Konzerts in Hamburg beschwert. Der ukrainische Künstler machte "geheime Kräfte in Deutschland, die gegen ukrainische Musik sind", sowie "lange Arme des Kremls" für den Vorfall verantwortlich. Oleg ist empört, dass die Auftritte der Band nun in ganz Europa abgesagt werden "unter dem Vorwand, die Ukrainer seien Faschisten".
Grundlegendes ukrainisches Problem
UkrainerInnen gerieten in Nizza in eine Schlägerei, nachdem sie sich gegenseitig mit Russen verwechselt hatten, so die örtliche Staatsanwaltschaft. Die geschlagenen Frauen behaupten, ihr Angreifer sei Russe gewesen und habe sie geschlagen, weil sie ein ukrainisches Lied mit antirussischen Slogans gehört hätten. Bei dem Verdächtigen handelt es sich jedoch um einen ehemaligen ukrainischen Soldaten, der gegenüber der französischen Polizei erklärt, er habe die beiden Frauen mit Russinnen verwechselt.

