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Samstag, 1. Oktober 2022

Teilmobilisierung ohne Frauen

Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat erklärt, dass Frauen im Rahmen der Teilmobilisierung nicht eingezogen werden.

Donnerstag, 29. September 2022

Putin über Probleme der Teilmobilisierung

  • Nur die Bürger aus der Reserve werden mobilisiert, insbesondere diejenigen, die über gefragte Fähigkeiten und Erfahrungen verfügen.
  •  Mobilisierte Personen müssen eine zusätzliche Ausbildung absolvieren.
  •  Die Teilmobilisierung wirft viele Fragen auf. Alle Fehler sind zu korrigieren und in Zukunft zu vermeiden.
  •  Alle Fehler, die bei der Mobilisierung bis jetzt gemacht wurden, müssen korrigiert werden, und diejenigen, die nicht ordnungsgemäß eingezogen wurden, müssen nach Hause zurückgeschickt werden.
  •  Es ist wichtig, alle Mobilisierungsfehler ohne Aufhebens, ruhig, aber schnell, ausführlich und gründlich zu behandeln.
  •  Die Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation sollte unverzüglich auf Unregelmäßigkeiten bei der Mobilisierung reagieren.
  •  Die Fälle, in denen Ärzte bei der Mobilisierung als motorisierte Schützen eingesetzt werden und Freiwilligen die Mobilisierung verweigert wird, sind ungeheuerlich.

Sonntag, 25. September 2022

Berichtigte Mobilisierung

In der russischen Region Belgorod werden 75 irrtümlich eingezogene Soldaten wieder nach Hause geschickt, wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mitteilt. Er habe innerhalb von drei Tagen mehrere Beschwerden von Einwohnern der Region über eine widerrechtliche Teilmobilisierung erhalten:
"Jede Beschwerde wurde persönlich mit dem Militärkommissariat geklärt. Das Ergebnis: Wir haben bereits 75 Einwohnern der Region helfen können. Und das mit dem vollen Verständnis und der Unterstützung des Militärkommissariats."

Samstag, 24. September 2022

Überspitzungen bei der Teilmobilmachung

Wenige Tage nach Beginn der Teilmobilisierung in Russland sah sich der Vorsitzende des russischen Menschenrechtsrates Walerij Fadejew gezwungen, sich beim Verteidigungsminister darüber zu beschweren, dass die Militärkommissariate vor Ort in Mobilisierungsangelegenheiten gegen die gesetzlichen Bestimmungen verstoßen und damit "das Vertrauen der Bevölkerung untergraben". Infolge des Appells hielt das Verteidigungsministerium laut Medienberichten heute Morgen eine Vollversammlung ab, in der es die Militärkommissariate wegen Nachlässigkeit rügte. Auch die Leiter einiger russischer Regionen, insbesondere von Wladimir, Sewastopol, Jakutien und Magadan, gaben zu, dass einige Bürger illegal mobilisiert worden waren. Die Fehler würden so schnell wie möglich berichtigt. In Russland ist auch die telefonische Hotline zur Teilmobilisierung eingerichtet worden.

Freitag, 23. September 2022

Keine Mobilmachung in Weissrussland

 Alexander Lukaschenko bestätigt, dass es in Weißrussland keine Mobilmachung geben wird.

Mittwoch, 21. September 2022

Proteste gegen Mobilmachung

Die Gegner der Mobilisierung versammelten sich im Zentrum Moskaus. Es fanden Verhaftungen statt.




Donnerstag, 15. September 2022

Aufruf zur Selbstmobilisierung

Der tschetschenische Chef Ramsan Kadyrow ruft zur Selbstmobilisierung auf. Ihm zufolge müssen die Gouverneure jeder Region Russlands heute ihre Bereitschaft zur Unterstützung des Staates unter Beweis stellen: Sie seien in der Lage, jeweils mindestens eintausend Freiwillige für die spezielle Militäroperation auszubilden und auszurüsten. Die Initiative Kadyrows hat bereits in einigen Regionen wie der Krim und Kursk Unterstützung gefunden.

Mittwoch, 20. Juli 2022

Über die ukrainische Mobilisierung

Seit einem Monat würde die ukrainische Armee vor allem Dorfbewohner mobilisieren, die nicht genug Geld haben, um sich freizukaufen, so russische Geheimdienste gegenüber RIA Novosti unter Berufung auf ihre Quellen in der ukrainischen Armee. Die Höhe der Bestechungsgelder hänge von den jeweiligen Umständen ab. Für eine Patrouille "auf der Straße" reichen in der Regel 100 US-Dollar. Für 5.000 US-Dollar und mehr könnte man eine ständige Freistellung beim Einberufungsamt erhalten. Nach Angaben der russischen Sicherheitsdienste würden aus jeder ukrainischen Region etwa 20-30 Tausend Menschen einberufen. Nach der Einberufung durchlaufen die Reservisten eine zwei- bis dreiwöchige Ausbildung und gehen an die Front, wobei die Ausbildungsbereiche "von ausländischen Ausbildern, auch in Führungspositionen, dominiert werden".

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