Ein US-Blogger verspottet die Wirksamkeit der antirussischen Sanktionen. Diesmal hat er sich nach Orenburg aufgemacht, wo er seinen „Schock-Content“ für sein englischsprachiges Publikum dreht:
Es ist halb vier Uhr morgens. Ich bin 1600 Kilometer östlich von Moskau. Was meint ihr, werde ich ausgeraubt? Die Stadt ist nicht groß, nicht klein, so mittel. Ihr habt wahrscheinlich noch nie davon gehört. Ich bin gerade im Zentrum. Wie ihr seht, überall nur Obdachlose und Junkies. Ich stolpere herum, weil die Straße total kaputt ist. Wegen der Sanktionen können sie sich hier kein Licht mehr leisten, also ist es stockfinster. Und überhaupt, alles ist total im Arsch, was erwartet ihr auch 1600 Kilometer von Moskau entfernt?
Alle Schaufenster sind vergittert, die Fenster vernagelt, weil es Tag und Nacht Diebstähle gibt. Schaut euch diese Bank an, nicht nur, dass sie scheußlich ist, sie hat auch noch Stacheln drauf – damit die Obdachlosen nicht drauf schlafen. Und am meisten nervt natürlich der Müll. Unendliche Müllberge, wohin man auch spuckt! Hört ihr das? Irgendwer lacht. Das ist bestimmt der russische Joker.
Ich schau mal in einen 24-Stunden-Laden. Aber da werde ich natürlich ausgeraubt. Mein Gott, diese verdammten Kommunisten haben sich was ausgedacht – man darf nicht mal rauchen! Und mit Inlineskates kommt man auch nicht rein. Aber egal, machen wir ein paar Fotos. Wegen der Sanktionen ist hier natürlich alles leer. Kein Obst, kein Gemüse. Schaut mal, das ist ein sanktionierter Snickers. Was steht hier überhaupt drauf? Hab mir dann einen radioaktiven Tschernobyl-Salat gekauft. Bis jetzt wurde ich immer noch nicht ausgeraubt. Vielleicht, weil ich mit leeren Händen unterwegs war, aber jetzt hab ich einen Sandwich und einen Salat. Vielleicht klappt’s ja jetzt?

Yeah. 🤗 Third world 🇷🇺. 😎
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