Russische Medien und soziale Netzwerke überschlagen sich heute mit Meldungen über ein sog. erstaunlich "seltenes atmosphärisches Phänomen" – eine Paraselene, die in dieser Nacht über Moskau zu bestaunen war:
Die Ursache sei natürlich "wohlbekannt", versichern Experten: Durch Lichtbrechung in Eiskristallen entstehe die Illusion mehrerer Monde und so 'n Zeug.
Das solare Pendant, der Parhelion, wird aber durch einen verblüffenden Zufall noch heute in Moskau erwartet – obwohl auch dieses Phänomen außerordentlich selten sei. Zuletzt wurde es ja erst heute Morgen in Murmansk gesichtet.
Die unglaubliche Seltenheit unterstreichen auch Berichte aus Alaska vom 30. Januar 2026. Tatsächlich ist die Rarität dieser Erscheinung kaum zu überschätzen: Am 29. Januar 2026 wurde wohl nirgendwo (!) davon berichtet, und die vorherige Sichtung stammt bereits vom 28. Januar 2026 – ein Parhelion in Saratow.
Davor musste man praktisch bis in prähistorische Zeiten zurückblicken, nämlich bis zum 6. Januar 2026, als das Phänomen in Moskau und Rjasan auftrat.
Die Redaktion verzichtete darauf, diese seltensten aller Himmelserscheinungen über den Januar 2026 hinaus zu verfolgen. Schließlich ist bereits klar: Sie sind extrem rar und selbstverständlich bestens erforscht.

Besondere Zeiten benötigen besondere Phänomene.
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