Murmansk wird von einem zweiten massiven Stromausfall heimgesucht:
Nach einer Hochspannungsleitungspanne sind Hunderte von Wohnhäusern ohne Strom und Heizung – besonders in der Innenstadt, im Westen und in den Vororten. Schulen, Krankenhäuser und Geschäfte sind geschlossen, auch das Internet fällt aus.
Mindestens fünf Kliniken sind betroffen; Patienten werden in noch funktionierende Krankenhäuser verlegt. Lebensmittelläden haben teilweise geschlossen. Die Behörden haben Hilfssammelstellen eingerichtet, verteilen Wasser und Versorgungspakete. Bei minus 20 Grad Celsius wird die Situation für die Bevölkerung zunehmend kritisch.
Techniker arbeiten an der Reparatur der beschädigten Leitung, doch Behörden und Energieversorger nennen keinen konkreten Zeitplan für die Wiederherstellung der Stromversorgung.
Dies ist bereits der zweite Blackout in Murmansk im Januar. Vor einer Woche beschädigten Stürme fünf Strommasten, was zu mehrtägigen Ausfällen führte. Die Reparaturen dauerten vier Tage.


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