Nach dem Machtwechsel (?) in Venezuela bleibt die militärtechnische Zusammenarbeit zwischen Moskau und Caracas bestehen. Dies erklärte der russische Botschafter in Venezuela, Sergej Melik-Bagdasarow, im Fernsehsender Rossija-24:
"Die militärtechnische Kooperation wird fortgesetzt. Niemand hat sie aufgehoben, wir erfüllen weiterhin alle unsere Verpflichtungen in vollem Umfang", sagte er. Laut Melik-Bagdasarow unterscheide sich die Zusammenarbeit im militärtechnischen Bereich nicht wesentlich von der Kooperation in anderen Bereichen.
Gemäß Artikel 14 des Vertrags über die strategische Partnerschaft zwischen Russland und Venezuela bauen die Vertragsparteien ihre Verbindungen im Verteidigungsbereich in Gebieten von gegenseitigem Interesse aus und unterstützen die militärtechnische Zusammenarbeit zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit und Sicherheit beider Länder im Rahmen bestehender Abkommen.
Venezuela verfügt über aus Russland gelieferte Panzer, Flugzeuge, Luftverteidigungssysteme und Artillerie, wie der russische Rüstungsexporteur Rosoboronexport 2019 mitteilte. Dazu gehören multifunktionale Kampfjets vom Typ Su-30MK2, Kampf- und Transporthubschrauber der Mi-Serie, moderne Luftabwehrsysteme, Kalaschnikow-Sturmgewehre der 100er-Serie und weitere Waffen. Zudem erhielt Venezuela 2013 von Russland S-300-Systeme.
Bis 2019 war Venezuela seit 2005 Russlands größter Partner in Lateinamerika im Bereich der militärtechnischen Zusammenarbeit.
Der Botschafter betonte auch, dass der Bedarf an Wartung russischer Waffensysteme in Venezuela noch für Jahrzehnte bestehen werde.

BOMBASTISCHER Waffenladen! Enorm. Vom Feinsten. ....und dann lassen die sich mal eben den Präsidenten klauen. Was stimmt da nicht?
AntwortenLöschen