Am 29. Januar 2026 äußerte sich Patriarch Kirill I. von Moskau und ganz Russland im Rahmen der XXXIV. Internationalen Weihnachts-Bildungslesungen im Gebäude des Föderationsrates in Moskau kritisch zur biometrischen Identifikation:
In seinem Vortrag warnte das Oberhaupt der Russisch-Orthodoxen Kirche eindringlich vor den Gefahren biometrischer Technologien. "Die biometrische Identifikation kann zu einem Mittel der totalen Kontrolle über die Persönlichkeit werden und für ideologische und sogar politische Zwecke eingesetzt werden", erklärte der Patriarch vor den versammelten Teilnehmern der Bildungslesungen.
Kirill I. bezeichnete das Thema als "sehr wichtig" und appellierte an die Verantwortung der Anwesenden gegenüber dem Volk. "Es ist notwendig, dieser Gefahr einen Riegel vorzuschieben", betonte er in seiner Rede.
Besonders drastisch formulierte der Kirchenführer seine Befürchtungen vor möglichen Missbrauchsszenarien: "Wir können wirklich in eine sehr schreckliche Falle geraten – in eine ideologische Einflussnahme, die gegen die Interessen unseres Landes und gegen die Interessen der Persönlichkeit gerichtet ist."
Die Äußerungen des Patriarchen reihen sich in eine wachsende internationale Debatte über den Einsatz biometrischer Überwachungstechnologien und deren potenzielle Auswirkungen auf Privatsphäre und Bürgerrechte ein.

Derlei Wahrheiten aus dem Munde eines Geistlichen sind hier nicht zu vernehmen. Hat der Patriarch mit irgendwelchen Konsequenzen zu rechnen?
AntwortenLöschenDie Antwort auf diese Frage wird sich offensichtlich mit der Zeit zeigen.
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