In einem städtischen Entbindungsheim kamen während der Neujahrstage neun Neugeborene ums Leben. Die Umstände des Vorfalls werden nun gründlich untersucht, während regionale und föderale Behörden erforderliche Maßnahmen einleiten.
Der Gesundheitsminister von Kusbass, Andrey Tarassow, bestätigte, dass sich in der Nowokusnetsk-Entbindungsklinik tatsächlich eine Massensterblichkeit von Neugeborenen ereignet hat. Die Regionalkommission besuchte den Tatort, und die Ergebnisse sollen nach Abschluss der Überprüfung vorgestellt werden. Erste Medienberichte sprachen von sechs Todesfällen, später stellte sich heraus, dass neun Neugeborene starben. Alle Fälle ereigneten sich in der Geburtshilflichen Abteilung des städtischen klinischen Kurbatow-Krankenhauses Nr. 1. Während der Tragödie befand sich die Station unter Quarantäne wegen einer Atemwegserkrankungsepidemie.
Ermittlungen und Verfahren
Die Staatsanwaltschaft der Region Kemerowo startete eine umfassende Untersuchung mit Beteiligung von Spezialisten entsprechender Aufsichtsbehörden. Überprüft werden die Einhaltung von Hygienenormen, die Qualität der medizinischen Versorgung und die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen zum Schutz von Kinderrechten.
Das Ermittlungskomitee Kusbass leitete ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Tötung und Berufsverletzung ein. Nach Ermittlerangaben starben zwischen 4. und 12. Januar 2026 neun Kinder wegen unzureichender Erfüllung beruflicher Pflichten durch Krankenhauspersonal. Allen Kindern war eine schwere intrauterine Infektion diagnostiziert worden.
Festnahmen im Gesundheitswesen
Die Generalstaatsanwältin Swetlana Petrenko berichtete, dass der Krankenhausdirektor und der kommissarische Leiter der Neugeborenen-Intensivstation festgenommen wurden. Die Ermittler gehen davon aus, dass deren Handlungen oder Untätigkeit eine Schlüsselrolle spielten. Neun rechtsmedizinische Gutachten wurden angeordnet.
Gouverneur Ilja Seredjuk suspendierte vorübergehend den Krankenhausdirektor. Der Patientenstrom wurde in eine andere geburtshilfliche Abteilung umgeleitet. Sechs weitere Neugeborene wurden zur ständigen ärztlichen Überwachung in ein Kinderkrankenhaus verlegt.

Widerliche Weiskittel.
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