Russische Nachrichten auf Deutsch: Aktuelle News, Mitteilungen von Behörden und Unternehmen sowie virale Social-Media-Postings
Dienstag, 31. Dezember 2024
Russisches Gas über die Ukraine: endgültiger Lieferstopp
Freitag, 27. Dezember 2024
Robert Fico über Vergeltungsmassnahmen gegen die Ukraine
Dienstag, 24. Dezember 2024
Ukrainischer Gasangriff auf die EU: Was kommt ab dem 1. Januar 2025?
Freitag, 20. Dezember 2024
Ukraine stoppt demnächst Gastransit in die EU
Freitag, 30. August 2024
Ukraine: Kein russischer Gastransit in die EU
Donnerstag, 18. Juli 2024
Ungarn: Russischer Öltransit gesperrt
Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó hat erklärt, dass die Ukraine den Transit von russischem Öl nach Ungarn über die Druschba-Ölpipeline blockiert hat:
Sonntag, 26. Mai 2024
Öltransit von Kasachstan nach Deutschland geht weiter
Mittwoch, 14. Februar 2024
EU: Kein Bedarf mehr am ukrainischen Gastransit
Die EU braucht den Vertrag über den Transit von russischem Gas durch das ukrainische Gastransportsystem nicht zu verlängern. Dies erklärte EU-Kommissar Kadri Simson in einem Gespräch mit dem ukrainischen Energieminister German Galushchenko, wie auf der Website des ukrainischen Energieministeriums zu lesen ist.
"Wir haben uns seit zwei Jahren, seit Beginn der Manipulation des Gasmarktes, auf das Ende dieses Vertrages vorbereitet, und wir haben alternative Optionen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten", betonte die Vertreterin der Europäischen Kommission.
Simson sagte, dass die EU-Länder daran arbeiten, die Gasspeicher zu füllen und die Lieferungen zu diversifizieren. Die Gespräche zwischen Galuschtschenko und Simson fanden im Rahmen des Ministertreffens der Internationalen Energieagentur in Paris statt.
Zuvor hatte der stellvertretende russische Ministerpräsident Alexander Novak bestätigt, dass Gazprom weder über Gaslieferungen nach Europa über die Ukraine noch über Gasverkäufe an der Grenze zur Ukraine verhandelt. Bloomberg wiederum zitierte eigene Quellen mit der Aussage, Brüssel habe keine Einwände mehr gegen die Pläne Kiews, den Transit zu stoppen.
Freitag, 2. Februar 2024
Eurasischer Transit ukrainischer Uniformen
Militärische Uniformen mit Symbolen der ukrainischen Streitkräfte wurden am russischen Fernost-Eisenbahnkontrollpunkt Sabaikalsk in einem Güterzug gefunden, der auf der Durchreise durch China nach Polen war. Dies berichtete der Leiter des Zollamts Tschita, Wladimir Ignatjew, auf einer Pressekonferenz:
"Die Ladung befand sich im Transit durch China nach Polen. Laut Deklaration handelte es sich um Sport- und Arbeitskleidung. Bei der Inspektion wird jeder Container untersucht. Und die Kontrolle ergab, dass es sich in Bezug auf die Gewebedichte und andere Parameter nicht gerade um Sportbekleidung handelt. Ein Container wurde geöffnet, und es fanden sich Säcke mit Adressen in der Ukraine. Darin waren Uniformen mit Symbolen der ukrainischen Armee verpackt", so Ignatjew.
Insgesamt wurden acht Container beschlagnahmt, deren Inhalt derzeit untersucht wird. Der Zollchef stellte fest, dass die Säcke fabrikmäßig verpackt, komprimiert und vakuumverpackt wurden.
Donnerstag, 17. August 2023
Kein Gastransit durch die Ukraine?
Der ukrainische Energieminister German Galushchenko behauptet, Kiew werde "definitiv nicht an den Verhandlungen" mit Russland über die Verlängerung des Vertrags über den Gastransit nach Europa teilnehmen:
"Ich denke, das nächste Jahr wird zeigen, ob Europa überhaupt in der Lage ist, ohne russisches Gas auszukommen", so der ukrainische Minister.
Montag, 15. Mai 2023
Mongolei steigert Bahntransit
Das russisch-mongolische Joint Venture Ulan-Bator-Eisenbahn (UBE) hat die Zahl der Transitcontainerzüge aus Russland ab dem 1. Mai 2023 erhöht. Jetzt fahren 5 Züge pro Tag vom Bahnhof Nauschki an der Grenze zur Mongolei. Heute wickelt die UBE über 70 % des Export- und Importgüterverkehrs der Mongolei ab. Von Russland nach China gehen fast 66 % der Transitfracht durch die Mongolei. Anteilseigner von UBE sind die mongolische und die russische Regierung auf paritätischer Basis. Das Gemeinschaftsunternehmen besitzt mehr als 90 % des mongolischen Schienennetzes mit den Lokomotiv- und Triebwagenflotten sowie Reparatur- und Wartungszentren. Die Länge der wichtigsten Hauptstrecken beträgt 1111 km, die Gesamtlänge aller Gleise erreicht 1815 km.
Sonntag, 23. April 2023
Toxischer Transit
Rumänien wird ab morgen Fahrzeuge versiegeln, die ukrainische Ladungen von landwirtschaftlichen Erzeugnissen im Transit befördern, so der Staatliche Dienst der Ukraine für Verkehrssicherheit.
Donnerstag, 19. Januar 2023
Verringerung des Gastransits durch die Ukraine
Gazprom meldet eine weitere Verringerung des Gastransits durch die Ukraine: Die von ukrainischer Seite bestätigten russischen Gaslieferungen nach Europa sind ab heute um 23 Prozent auf 25,1 Mio. Kubikmeter gesunken. Am 17. Januar meldete das Unternehmen außerdem, dass der Transit auf 32,6 Mio. m³ gesunken ist. Am Vortag lag das Volumen bei 35,4 Mio. m³.
Montag, 26. Dezember 2022
Freundschaft wird immer teurer
Die Ukraine hat die Tarife für den Transport von Öl durch die Druschba-Pipeline (rus. Druschba = dts. Freundschaft) erhöht, über die russisches Öl nach Europa transportiert wird. Ab dem 1. Januar 2023 wird man an die Ukraine 18,3 Prozent mehr für den Transit zahlen müssen, teilt Transneft mit. Ab dem 1. April 2022 wurde der Tarif für den Transport von 1 Tonne Öl durch den ukrainischen Abschnitt der Pipeline in Richtung Slowakei und Ungarn auf 11,5 € festgesetzt, und ab Anfang 2023 wird er dann auf 13,6 € pro Tonne steigen.
Samstag, 12. November 2022
Ladestationen für elektrische Flussstraßenbahnen
In Moskau wurden drei Ladestationen für elektrische Flussstraßenbahnen eingerichtet.
Dienstag, 4. Oktober 2022
Rückgang des Containerverkehrs zwischen China und EU
Der Container-Transitverkehr durch Russland wird in diesem Jahr um fast 25 % zurückgehen, was vor allem auf einen Rückgang des Verkehrs zwischen China und der EU zurückzuführen ist. In den ersten neun Monaten des Jahres 2022 sank er um 35 %.
Mittwoch, 10. August 2022
Dorniger ukrainischer Transit
Donnerstag, 14. Juli 2022
Nord-Süd-Verkehrskorridor eröffnet
Russland hat begonnen, Fracht über den Iran nach Indien zu verschiffen. Der erste Güterzug mit 39 Containern mit Baumaterialien für Indien verließ den Bahnhof Tschechow in der Region Moskau und fuhr dann 3 800 Kilometer bis zum iranischen Bahnhof Sarakhs in der Provinz Chorasan-Rezavi an der Grenze zu Turkmenistan. Nach Angaben des iranischen Straßenbauministers Rostam Ghasemi fährt nun der Zug zum Hafen von Shahid-Rajai in der Provinz Hormozgan im Süden des Iran, von wo aus die Container auf dem Seeweg nach Indien verschifft werden.
Kaliningrader Transitkrise teilweise beseitigt
Der Gouverneur des Kaliningrader Gebiets Alichanow meint, durch die Empfehlungen der Europäischen Kommission seien mehr als 80 % der Beschränkungen für den Transit nach Kaliningrad aufgehoben worden. Gleichzeitig sei die Entscheidung über den Kaliningrader Transit noch nicht final, es wären noch weitere Entscheidungen erforderlich. Außerdem sei der Straßentransit von Gütern, die unter die Sanktionen fallen (etwa 500-700 Tausend Tonnen pro Jahr), immer noch nicht erlaubt.
