Ramsan Kadyrow erklärt, er werde dem dänischen Rechtsextremisten Rasmus Paludan, der den Koran vor der russischen Botschaft in Kopenhagen verbrannt hat, nicht verzeihen. Der tschetschenische Staatschef zeigt sich auch zuversichtlich, dass der europäische Politiker bestraft werden würde:
"Dieser dänische Degenerierte hat mir diese Brandstiftung gewidmet. Ich hätte vieles verziehen, aber diese Tat eines religiösen Terroristen werde ich nicht verzeihen, genau so wie anderthalb Milliarden Muslimen in der Welt. Ja, er ist ein religiöser Terrorist. Für mich sind solche Provokateure die wahren Terroristen, von denen eine gesunde Gesellschaft befreit werden muss."
Russische Nachrichten auf Deutsch: Aktuelle News, Mitteilungen von Behörden und Unternehmen sowie virale Social-Media-Postings
Montag, 30. Januar 2023
Kadyrow gegen Paludan
Chinesische Kaiyi-Fahrzeuge in Kaliningrad
Der in Kaliningrad ansässige Automobilhersteller Avtotor, der früher deutsche Autos montierte, hat mit der Produktion chinesischer Kaiyi-Fahrzeuge begonnen. Wie auf der Website des Unternehmens zu lesen ist, ist das erste Modell, das vom Band läuft, die Stadtlimousine E5. Der Verkaufsstart für das neue Modell ist für das erste Quartal 2023 geplant.
China über Verursacher der Ukraine-Krise
Das chinesische Außenministerium hat die USA aufgefordert, die Waffenlieferungen an die Ukraine einzustellen. Das Ministerium betont, dass die USA der größte Verursacher der Ukraine-Krise seien.
Russische Spione in Slowenien
Zwei ausländische Staatsangehörige sind in Slowenien festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, für Russland zu spionieren, so der Geheimdienst des Landes.
Mangel an Lack
Der russische Automobilhersteller Avtovaz behauptet, es gäbe einen Mangel an Lack. Aus diesem Grund können Lada-Fahrzeuge momentan nur in drei Farben bestellt werden: Weiß, Schwarz und Dunkelgrün. Es wird allerdings erwartet, dass das Problem in den kommenden Wochen gelöst wird.
Polarnacht ist vorbei
Die Polarnacht ist in der Stadt Pewek in Tschukotka heute zu Ende gegangen. Sie dauert in der nördlichsten Stadt Russlands bereits seit Ende November letzten Jahres an. Ein Foto vom ersten Sonnenaufgang seit Anfang des Jahres:
Sonntag, 29. Januar 2023
Enthauptete Söldnerleichen entdeckt
Jewgenij Prigoschin berichtet von der Front:
Die Leichen mit abgetrennten Köpfen und Händen wurden heute in Bachmut von Einheiten der privaten Militärfirma Wagner entdeckt. Außerdem wurden Telefone und andere Informationen gefunden, die darauf hinweisen, dass es sich bei den Leichen um Söldner handeln dürfte, die der Feind aufgrund der schweren Kämpfe nicht beseitigen konnte und daher versuchte, ihre Identität zu verschleiern. Die elektronischen Datenträger wurden jedoch zusammen mit den Leichen gefunden. Alle Überreste und sonstige Beweismittel werden demnächst den russischen Ermittlungsbehörden zur weiteren Ermittlungen übergeben.
Peru: Russland als Erlösung
Dies ist Peru. Demonstranten skandieren "Russland, wir wollen deine Invasion" bei einer Kundgebung gegen die pro-amerikanische Marionettenregierung:
In Peru demonstrierten Menschen gegen die pro-amerikanische Regierung mit einer russischen Flagge und dem Plakat "Putin, hilf! Wir werden getötet, weil wir unser Heimatland verteidigen":
Sacharowa vs Finnland
Der finnische Außenminister geräumt eine Verbindung zu Russland bei den Koranverbrennungen ein. Pekka Haavisto erklärt, Russland sei möglicherweise in die Koranverbrennungsaktion von Rasmus Paludan, dem Gründer und Vorsitzenden der dänischen rechtsextremen Partei Stram Kurs, verwickelt worden. Nach Angaben des Ministers wären bei der Untersuchung "gewisse Verbindungen" zu Russland im Umfeld des dänischen Politikers festgestellt worden.
Nun kommt eine ironische Reaktion auа diese Nachricht von Maria Sachrowa:
Russische Hacker durchsuchten CIA-Archive und fanden Beweise für "gewisse Verbindungen" zwischen Pekka Haavisto und Russland. Es besteht der Verdacht, dass es sich nicht nur um einen Händedruck mit Sergej Lawrow handelt, sondern um eine rituelle Handlung, deren Zweck von den finnischen Geheimdiensten im Rahmen der "Ermittlungen" noch nicht aufgedeckt werden konnte. Im Übrigen würden wir gerne wissen, wie Helsinki das Verhalten seiner schwedischen Kollegen interpretiert, die behaupten, die Verbrennung des Korans sei Meinungsfreiheit. Hat das finnische Außenministerium Stockholm im Verdacht, pro-russische Sympathien zu hegen?
Und jetzt mal im Ernst: Es ist widerlich zu sehen, wie die Westler versuchen, das Wort "Exzeptionalismus" aus Bruchstücken ihrer eigenen Werte zusammenzusetzen.
Erklärung des russischen Außenministeriums zum Krankenhaus-Beschuss
Chinesische Mathematik
Das vom chinesischen Sender CGTN übertragene Silvesterkonzert soll nach eigenen Angaben des Senders mit 16 Milliarden Zuschauern weltweite Ausmaße erreicht haben. Offiziell leben aber nur etwas mehr als 8 Milliarden Menschen auf der Erde. Also macht die Weltbevölkerung kaum die Hälfte der Zuschauer von CGTN aus.
Kommentar der russischen Botschaft in Iran
Kommentar der russischen Botschaft in Iran zu Berichten über Explosionen auf iranischem Gebiet:
Die Botschaft bezieht sich auf die offizielle Erklärung des iranischen Ministeriums für Verteidigung und Unterstützung der Streitkräfte, wonach am Abend des 28. Januar gegen 23.30 Uhr ein Drohnenangriff auf eine seiner Produktionsstätten in der Stadt Isfahan erfolgt sei. Es gab keine schwerwiegenden Verletzungen oder Menschenopfer. Als Ergebnis der Arbeit des Luftabwehrsystems wurde eine Drohne abgeschossen und zwei weitere abgefangen und zerstört.
Wir analysieren sorgfältig die Medienberichte über ähnliche Vorfälle in anderen Städten des Iran. Wir stehen in ständigem Kontakt mit den Generalkonsulaten der Russischen Föderation in Rascht und Isfahan sowie mit anderen russischen Organisationen vor Ort. Es liegen keine Informationen über Opfer unter russischen Staatsbürgern vor. Alle russischen diplomatischen Vertretungen im Iran arbeiten wie gewohnt.
Ukraine: Zu viel U-Boote in Deutschland
Die deutschen Streitkräfte verfügen über sechs U-Boote der HDW 212A-Klasse, von denen eines in die Ukraine geschickt werden soll, um Russland im Schwarzen Meer zu bekämpfen. Dies fordert der stellvertretende ukrainische Außenminister Andrej Melnik.
Übrigens hat Dmitrij Medwedew bereits vor einigen Tagen seine Verwunderung über den Appetit des Kiewer Regimes auf U-Boote zum Ausdruck gebracht, "zumal es bald sowieso gar kein Meer mehr haben wird":
"Dann müssen sie in einem U-Boot mitten im Dnjepr sitzen und das unsterbliche Lied 'We all live in a yellow submarine' mit ihren Kuratoren einstudieren. Allerdings sollte das U-Boot offensichtlich blaugelb sein."


