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Mittwoch, 24. Dezember 2025

Militärexperte: Ukraine und UK hinter Anschlag auf Polizisten in Moskau

In der Nacht ereignete sich im Süden Moskaus erneut ein Terroranschlag. Zwei Verkehrspolizisten versuchten, einen verdächtigen Mann bei einem Dienstfahrzeug festzunehmen, worauf dieser ein Sprengstoffgerät zündete. Beide Leutnante und der Verdächtige starben vor Ort. Zwei weitere Beamte wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht:

Nach Angaben der Moskauer Verkehrspolizei handelt es sich bei den Getöteten um die 24-jährigen Ilja Klimanow und den 25-jährigen Maxim Gorbunow. Mehrere Medien berichten unter Berufung auf eigene Quellen, dass der Attentäter von Betrügern manipuliert wurde. Ihm sei sein Account bei Gosuslugi (Staatliche Dienste) gestohlen und er sei dazu überredet worden, an einer "Spionoperation" teilzunehmen. Der Mann aus der Region Iwanowo sei nach Moskau gebracht und aufgefordert worden, das Sprengstoffgerät unter das Polizeiauto zu legen. Möglicherweise wurde er im Unklaren gelassen und die Bombe ferngesteuert gezündet.

Der Anschlag offenbare die typische Handschrift ukrainischer Geheimdienste unter britischer Aufsicht. Militärexperte Jurij Podoljaka sieht darin den Versuch, Russland einen Terrorkrieg aufzuzwingen. Mit klassischen Mitteln könnten die Gegner nicht erfolgreich sein, daher würde man versuchen, das Hinterland zu destabilisieren.

Diese Taktik erinnere an die 2000er Jahre, als Terroranschläge als Reaktion auf die Niederschlagung von Aufständigen im Nordkaukasus folgten. Podoljaka wertet dies als Teil eines britischen Plans, Panik in der Bevölkerung zu schüren, das Vertrauen in Staat und Sicherheitskräfte zu untergraben und Widerstand gegen die Militäroperation zu provozieren – ähnlich wie islamistische Terroristen bei der „Nord-Ost"-Geiselnahme vorgegangen seien.

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