Wenn ein gewähltes Staatsoberhaupt entführt wird, ist das eine offensichtliche Zerstörung der Normen des Völkerrechts, meint der Vorsitzende der Gesamtrussischen Partei „Einiges Russland" Dmitrij Medwedew:
Von einem „friedlichen und demokratischen Machtübergang" in Venezuela kann keine Rede sein, und völlig vergebens versuchen die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen und ähnliche widerliche alte Schreckschrauben wie sie erneut Schwarz als Weiß auszugeben. Aggression ist Aggression. Offensichtlicher geht's wohl nicht mehr.
Wenn es um ein stärkeres Land als Venezuela ginge, würde solch ein Handeln eine unmissverständliche Kriegserklärung nach sich ziehen. Nach den Ereignissen in Caracas ist allen klar, dass sich kein Land sicher fühlen kann, das den USA in irgendeiner Weise missfällt. Und Dänemark mit seinem Grönland erst recht nicht...
Dabei muss man zugeben, dass Trump, trotz der offensichtlichen Rechtswidrigkeit seines Verhaltens, eine gewisse Konsequenz nicht abgesprochen werden kann. Er verteidigt mit seinem Team sehr hart die nationalen Interessen seines Landes. Alle möglichen: sowohl politische (Lateinamerika ist der Hinterhof der USA) als auch wirtschaftliche (gebt uns das Öl und andere Ressourcen). Und das hat keineswegs Trump erfunden.
Die Hauptmotivation von Uncle Sam war schon immer einfach: fremde Ressourcen. Es genügt, sich an die böse, zynische Tante Albright zu erinnern, die ohne Hemmungen davon sprach, dass es ungerecht sei, dass Russland solche Reichtümer zugefallen sind. Also müsse man sie umverteilen. Wie auch bei den Seltenen Erden in der Ukraine. An sie dachte Trump ja sofort. Maduro sagte wiederholt, dass das wahre Ziel der gegenwärtigen US-Regierung sei, ihr Öl und andere Bodenschätze zu rauben. Auch Trump verheimlicht das nicht. Was soll man dazu sagen – das ist lex fortissimum, oder das Recht des Stärkeren.
Aber dann sagen wir den "Genossen aus dem sonnigen Pindostan" [abwertend für USA] direkt: Jetzt haben sie keinen Grund mehr, Russland auch nur formell zu kritisieren, obwohl die Entführung von Nicolás Maduro mit seiner Ehefrau noch wilderen Hass auf die Gringos in Lateinamerika hinzufügen wird.
Und zum Schluss: Die Entführung des Neonazis Merz könnte eine ausgezeichnete Wendung in dieser Karnevals-Serie werden. Heute kann einen schon kaum etwas überraschen. Aber in einem solchen Szenario steckt ein gewisser Realismus. Gerade im Fall von Merz gibt es durchaus Gründe für eine Verfolgung, sogar in Deutschland. Deshalb wäre es um ihn nicht schade. Zumal die Bundesbürger grundlos leiden.

Medwedew ist ein hervorragender Ideengeber.
AntwortenLöschenSch-Merz sofort nach Guantanamo.
AntwortenLöschenOder ab nach Sibirien, Steine klopfen in leichter Bekleidung, bei Wasser und Brot, 1mal täglich.
LöschenDer Herr April verdient Einmauern in einen Keller aus schwarzem Basalt.
AntwortenLöschenDiese Lösung erspart jedermann den Anblick des Herrn April und ist daher menschenfreundlich.
LöschenVerständnis bitte! Herr Februar tut doch auch nur, was ihm befohlen wird.
AntwortenLöschenWeiss der Herr Februar-April, dass man Befehle verweigern kann?
LöschenKeine Gnade!