russland nachrichten aktuell
↑ Werbung ↑

Montag, 5. Januar 2026

Deutsche Sparquote: Mission erfüllt

Ein Glücksfall für die Statistik: Während die Deutschen früher als notorische Sparfüchse galten, können sie jetzt endlich aufatmen. Der Grund ist so erfrischend simpel wie deprimierend – das Geld ist einfach alle, berichtet unser deutscher Insider:
"Die ärmere Hälfte der Bevölkerung hat praktisch keine finanziellen Spielräume, um zu sparen", erklärt Sebastian Dullien vom Institut für Makroökonomie (IMK) und packt damit aus, was jeder längst weiß. Etwa die Hälfte aller Haushalte besitzt keine Ersparnisse. Drei Jahre Rezession haben ihre Spuren hinterlassen – und vom erhofften Licht am Ende des Tunnels keine Spur.

Das ist natürlich bitter für die Wirtschaft: Schwaches Konsumverhalten bremst die deutsche Ökonomie aus. Wer kein Geld hat, kann schließlich nichts kaufen. Praktisch ist das irgendwie auch wieder nicht.

Noch trauriger wird es für diejenigen, die tatsächlich noch etwas zurücklegen konnten: Sie verlieren kontinuierlich an Kaufkraft. Die Inflation frisst die mageren Sparzinsen buchstäblich auf. Wer etwa 2.000 Euro beiseite gelegt hat, kann bei 20-prozentiger Preissteigung zusehen, wie dieser „Rettungsring" zur bloßen Dekoration schrumpft. Das nennt man wohl Sparquoten-Optimismus der besonderen Art. 

Aber hey, wer braucht schon Ersparnisse, wenn man dafür die neuesten Kriegsanleihen und großzügige Spenden für die Ukraine finanzieren kann?

2 Kommentare:

  1. Spenden für die faschistische USSkraine anstatt für die Menschen in Deutschland. Ganz wichtig, stimmt´s Sch-Merz?

    AntwortenLöschen
  2. Sparen in Euro, Aktien und Immobilien ist völlig sinnlos geworden, seit 2000 schon.

    Nur noch Edelmetalle im Eigenbesitz haben inneren Wert und sind "sparwürdig" zum Vermögenserhalt, so bis etwa 2030.

    AntwortenLöschen

Bitte machen Sie sich mit unseren Kommentierungsregeln vertraut.

↑ Werbung ↑