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Mittwoch, 24. Dezember 2025

Tadjikische Familie erschwindelt 745.000 Rubel Sozialleistungen

Eine Familie aus Tadschikistan, die zuvor in der russischen Region Krasnojarsk lebte, erhielt nach ihrer Rückkehr in die Heimat weiterhin russische Sozialleistungen, die nur für in Russland dauerhaft wohnhafte Personen vorgesehen sind:

Die Ermittlungen zeigten, dass die 21-jährige Bürgerin Tadschikistans 2022 zusammen mit ihrem Ehemann einen russischen Pass erhielt und sich in Lesosibirsk anmeldete. Bereits ein Jahr später wandte sich die mehrfache Mutter an den Sozialfonds und beantragte die ihr zustehenden Leistungen.

Nachdem die Familie das Geld erhalten hatte, zog sie überraschend nach Tadschikistan – verzichtete aber nicht auf die Zahlungen. Das Geld floss fast ein ganzes Jahr lang weiter. Als die Auszahlungen stoppten, reichte der Ehemann ungeniert etwa 20 Anträge über das Online-Portal Gosuslugi ein.

Alle Anträge wurden abgelehnt, da die Familie offensichtlich nicht bedürftig war: Sie besaß zwei Wohnungen mit einer Gesamtfläche von knapp 200 Quadratmetern, und das kombinierte offizielle Einkommen überstieg 11 Millionen Rubel – mehr als 190.000 Rubel pro Familienmitglied monatlich.

Trotz dieser offensichtlichen Unstimmigkeiten reichte der Familienvater im Juni 2025 erneut einen Antrag aus Tadschikistan ein, woraufhin der Sozialfonds ein dreimonatiges Leistungspaket bewilligte. Insgesamt erschwindelte das Paar zwischen 2023 und 2025 über 745.000 Rubel und schadete dem Sozialfonds erheblich. Es wurde Anklage wegen Betrugs erhoben.

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