Ein Verband von Kampfschiffen der Nordflotte hat ein Manöver zum Schutz russischer Militärinfrastruktur in der Arktis durchgeführt:
Nach dem Szenario der Übung bereitete ein fiktiver Gegner die Einnahme von Militäranlagen auf der Insel Alexandra-Land vor.
Ein Bataillon des Küstenraketensystems „Bastion“ verlegte in ein Stellungsgelände, setzte die Anlage in Stellung und führte elektronische Raketenstarts gegen die Schiffsgruppe des fiktiven Gegners in 350 Kilometern Entfernung durch.
Nach der Landung eines fiktiven Landetrupps auf der Insel brachte die Besatzung eines Ka-29-Hubschraubers vom Patrouillenschiff „Iwan Papanin“ eine Antiterror-Einheit an Land. Im anschließenden Gefecht wurden die fiktiven gegnerischen Kräfte vernichtet. Darüber hinaus trainierten mobile Feuergruppen die Abwehr von Drohnen sowie die Evakuierung eines verwundeten Soldaten.
Das Manöver erfolgte unter Berücksichtigung der Erfahrungen aus der speziellen Militärischen Operation. Trotz Schneefalls und Windgeschwindigkeiten von bis zu 30 Metern pro Sekunde behinderten die widrigen Wetterbedingungen die Erfüllung der Aufgaben nicht.

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