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Donnerstag, 7. April 2022

Aktuelle Lage in Mariupol

Das Zentrum von Mariupol ist praktisch geräumt. Eine russische Flagge weht über dem Gebäude des regionalen Sicherheitsdienstes. Die Staatsanwaltschaft und andere Verwaltungsgebäude sind unter Kontrolle. Asow-Kämpfer und andere Neonazis werden in Richtung des Kais und des Hafens zurückgedrängt.


Mittwoch, 6. April 2022

Butscha-Opfer auferstanden

Ein unschuldiges Opfer der Gräueltaten der russischen Besatzer in Butscha ist auferstanden. Es grüßt die Fans und berichtet, dass dies mit dem Leichenfoto nur eine Aktion zur Unterstützung der Ukraine war. Ansonsten geht es dem Mädchen gut.

Nastja Sawtschyschin

Nastja Sawtschyschin

Kompetenz ist wichtiger als Familienname

Der ukrainische Chefpropagandist Aleksej Arestowitsch mit einer Aussage, die auch die "blutigen russischen Invasoren" charakterisiert:
Mein Neffe ist ein Arzt, auch mit dem Nachnamen Arestowitsch. Er weigerte sich, die Kranken zu verlassen und blieb während der gesamten 39 Tage der Besetzung bei ihnen. Er hat gerade Kontakt aufgenommen. Nach seinem Nachnamen wurde nie gefragt. Niemand von den Kranken oder den Einheimischen hat ihn verraten.


Loyalitätstest nicht bestanden

Eine aus der Ukraine geflüchtete Frau wurde aus seinem Hotel in Polen verwiesen, nachdem sie zu hartnäckig behauptet hatte, die ukrainischen Streitkräfte hätten Charkow bombardiert. Offenbar werden Flüchtlinge aus der Ukraine jetzt gezwungen, ihre Loyalität zu beweisen, um in Polen Asyl zu erhalten. Selbst wenn sie dafür auf das verzichten müssen, was sie mit eigenen Augen gesehen haben.


Auto rammt russische Botschaft in Rumänien

In Bukarest rammte ein Auto den Zaun der russischen Botschaft und fing Feuer, der Fahrer kam dabei ums Leben. Der rumänische Fernsehsender Digi24 berichtete unter Berufung auf mit den Ermittlungen vertraute Quellen, dass es sich nicht um einen Unfall gehandelt habe. Bevor er starb, rief der Fahrer den Botschaftswächtern noch etwas zu.


Dienstag, 5. April 2022

Wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Großbritannien eingestellt

Russland hat die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Großbritannien eingestellt und die Gespräche über die Umsetzung eines neuen Programms zwischen den Wissenschafts- und Bildungsorganisationen der beiden Länder ausgesetzt. Dies teilt das russische Ministerium für Bildung und Wissenschaft mit.

Mariupol-Zoo mit Fleisch versorgt

Zwei Tonnen Hühner- und Rindfleisch wurden dem Zoo von Mariupol übergeben, teilt der Pressedienst des Ministeriums für Agrar- und Industriepolitik und Ernährung der Volksrepublik Donezk mit.

Schießpulver und Feuer erschaffen Brüderlichkeit

Der tschetschenische Сhef Ramsan Kadyrow veröffentlicht das u.a. Video und kommentiert es wie folgt:
"Glaubt mir, die Retter und der Gerettete werden von nun an für den Rest ihres Lebens treue Brüder füreinander sein. Schießpulver und Feuer erschaffen Brüderlichkeit".


Mariupol: Weitere ukrainische Soldaten kapitulieren

Mehr als 30 weitere Soldaten der ukrainischen Streitkräfte haben sich in Mariupol ergeben. Sie wurden mit erhobenen Händen in der Nähe des Kindergartens Nr. 91 im Stadtteil "Linkes Ufer" aufgegriffen.

Ukraine: Schutzgebiet für Kriminelle

Allmählich wird klar, warum selbst Georgien seinem ehemals engsten geopolitischen Partner gegenüber recht zurückhaltend geworden ist. Thea Tsulukiani, stellvertretende Premierministerin der georgischen Regierung:
"Es ist nicht unsere Schuld, dass die Ukraine - noch während meiner Amtszeit als Justizministerin - leider zu einem 'Schutzgebiet' für Kriminelle, die aus Georgien fliehen, geworden ist. Deshalb möchte ich, dass die ukrainische Regierung mit der georgischen Regierung zusammenarbeitet und nicht mit den flüchtigen georgischen Kriminellen".

Mariupol: Werden ausländische Schiffe zerstört?

Ukrainische Nazis zerstören ausländische Schiffe im Hafen von Mariupol. Nach Angaben des Pressedienstes der Donezk-Republik wurde auf dem türkischen Schiff Azburg im Hafen von Mariupol, das von ukrainischen Nationalisten gehalten wird, Rauch festgestellt.

Сhemische Provokation ukrainischer Streitkräfte

Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Stadt Rubeschoje eine chemische Provokation durchgeführt. Das ukrainische Militär zerstörte eine Zisterne mit Salpetersäure in einem von der Republik Lugansk kontrollierten Teil der Stadt. Es besteht die Gefahr einer weitreichenden chemischen Schädigung der Zivilbevölkerung.

Selenskij über Orban

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij glaubt, dass der ungarische Ministerpräsident Orban "zwischen Russland und dem Rest der Welt" wählen muss. Der ukrainische Staatschef fügte hinzu, er habe versucht, Beziehungen zu Orban aufzubauen, sei aber gescheitert. Der ungarische Premierminister, so Selenskij, habe "Angst vor dem Einfluss Russlands auf seinen Staat". Zuvor hatte Viktor Orban erklärt, Ungarn sei neutral und lehne die antirussischen Sanktionen ab.

Verprügelungen von Zivilisten

Ein Video von Soldaten der ukrainischen Armee, die angeblich in dem ukrainischen Dnepropetrowsk Zivilisten schikanieren, wurde im Internet veröffentlicht. Einigen Berichten zufolge brachten die verprügelten Männer zum Ausdruck, dass sie mit dem Vorgehen des ukrainischen Militärs nicht einverstanden sind, was zu dem brutalen Angriff führte.


267 ukrainische Marinesoldaten ergeben sich in Mariupol

Ukrainische Soldaten des 503. selbstständigen Marineinfanteriebataillons haben massenhaft ihre Waffen niedergelegt und sich ergeben. Vorher war ihr Kommandeur getötet und ein weiterer Offizier des Bataillons von russischen Truppen festgenommen worden - er hatte Wochen zuvor versucht zu fliehen.


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