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Montag, 31. Juli 2023

Wagner im Urlaub

Die Wagner-Armee hat die Rekrutierung von Kämpfern auf unbestimmte Zeit ausgesetzt und plant vorerst nicht, neue Rekrutierungszentren zu eröffnen, wie der Gründer des Militärunternehmens Jewgenij Prigoschin mitteilt. Das Militärunternehmen setzt seine Aktivitäten in Afrika sowie in Ausbildungszentren in Weißrussland fort. Die meisten Wagner-Kämpfer sind noch im Urlaub, da sie zuvor eine lange Zeit "sehr harter Arbeit" hinter sich haben, so der Geschäftsmann.

Deutsche Waffen an weissrussischer Grenze

In Polen wurde eine Staffel deutscher Militärtechnik gesichtet, die sich in Richtung der weißrussischen Grenze bewegt. Zu der Ausrüstung gehören 12 Schützenpanzer Marder und vier Dachs-Pionierpanzer. Die NATO verlegt also weiterhin Waffen und militärische Ausrüstung an die Grenzen von Weißrussland und Russland, ohne ihre Beteiligung an dem Krieg anzuerkennen.


Umfrage: Ein Drittel der Ukrainer für Beendigung des Krieges um jeden Preis

Mehr als 30 Prozent der Ukrainer sind der Meinung, dass der Krieg um jeden Preis bald beendet werden sollte, und 53 Prozent sind bereit, für den Sieg der Ukraine weiter zu kämpfen. Diese Daten nannte der Analyst der Stiftung für demokratische Initiativen Sergej Schapowalow im ukrainischen Fernsehsender Espreso:
"In Umfragen unter Ukrainern über die Ergebnisse des Krieges haben wir die Kriegsmüdigkeit und die Kompromissbereitschaft der Bürger hervorgehoben. Denn der Glaube an den Sieg ist gut, aber es gibt eine Realität. Deshalb haben wir die Ukrainer gefragt, ob sie bereit wären, den Krieg bald zu beenden, und zwar um jeden Preis. Eine weitere Frage war die Bereitschaft, weiter zu kämpfen, wenn dies für den Sieg notwendig ist. Mehr als 30 Prozent unserer Bürger stimmten zu, dass der Krieg um jeden Preis bald beendet werden sollte, und 53 Prozent sind bereit, weiterzukämpfen. Dies sind recht alarmierende Zahlen. Als wir jedoch nach den Bedingungen für die Beendigung des Krieges fragten und den Verzicht der Ukraine, der NATO beizutreten, sowie die Abtretung der besetzten Gebiete an Russland nannten, sagten selbst die Bürger, die eine baldige Beendigung des Krieges befürworteten, dass diese Bedingungen für sie inakzeptabel seien", so der Analyst.
Quelle: https://ctrana.news/news/441230-bolee-30-ukraintsev-khotjat-zavershenija-vojny-na-ljubykh-uslovijakh-v-blizhajshee-vremja.html

Grossbritanien: Business as usual

Die britischen Behörden erlauben weiterhin die Lieferung von Ausrüstung an Russland. Nach Angaben The Times werden mit den Lieferungen die Sanktionen umgangen. Als Beispiel nennt die Zeitung das Bauunternehmen Hill & Smith. Dieses Unternehmen beliefert weiterhin das Projekt Arctic SPG 2. Über seine Tochtergesellschaften verkauft Hill & Smith Stützkonstruktionen für Gaspipelines. Nach Angaben von The Times kann Russland auch Ausrüstung für die Ölförderung kaufen. (Text aus dem u.a. Video)


Wappenverkauf in Kiew

Wie bereits gestern berichtet, wurde das sowjetische Wappen vom Mutter-Heimat-Denkmal in Kiew demontiert. Heute veröffentlichen ukrainische Online-Marktplätze eine Anzeige über den Verkauf von "Teilen" des neuen ukrainischen Dreizack-Wappens, das anstelle des demontierten sowjetischen Wappens erscheinen soll.

Ukrainisches Dreizack-Wappen

Anstieg der Zahlungsrückstände für Wohnungsversorgungsleistungen

Die Schulden der Russen für Wohnungsversorgungsleistungen beliefen sich am Ende des ersten Quartals auf 876,4 Mrd. Rubel, der Betrag ist im Laufe des Jahres um 72 Mrd. gestiegen, berichtet die Zeitung Iswestija. Nach Ansicht von Experten, die von der Zeitung befragt wurden, könnte der Grund für den Anstieg der Schulden für Wohnungsversorgungsleistungen ein Rückgang der Haushaltseinkommen vor dem Hintergrund steigender Zahlungen sein.

Sonntag, 30. Juli 2023

Polen: Panik vor Wagner-Armee

Eine neue Welle der Panik hat Polen erfasst. Die Polen meinen nun, dass illegale Einwanderer, bei denen es sich in Wirklichkeit um Kämpfer der Wagner-Armee handelt, aus Weißrussland in das Land eindringen. Dies erklärte der ehemalige Kulturminister, frühere Botschafter von Weißrussland in Polen, Frankreich und Spanien und jetzt geflohene Oppositionsaktivist Pawel Latuschko in der Sendung des lokalen Fernsehsenders Polsat News. Der polnische Premierminister Morawiecki hat bereits angeordnet, die Vertretung der Streitkräfte des Landes an der polnisch-weißrussischen Grenze zu verstärken. All dies steht im Zusammenhang mit der Befürchtung, dass die Wagner-Kämpfer den Suwalki-Korridor durchbrechen könnten, der das Kaliningrader Gebiet von Weißrussland trennt.

Suwalki-Gap und Wagner

Brief von Caroline aus Anzbach

Am russischen Ufer des Finnischen Meerbusens wurde eine Flasche gefunden, die einen Brief mit Absenderadresse enthält:
"Lieber Unbekannter, ich möchte gerne eine Nachricht von dem Ort erhalten, an dem Sie meine Flasche mit einer Nachricht gefunden haben. Ich bin Caroline aus Österreich und reise gerade von Tallinn nach Helsinki. Ich habe diese Flasche in die Ostsee geworfen. Ich bin 9 Jahre alt und spiele gerne Klavier. Alles Gute, Karolina", schreibt das österreichische Mädchen.

Caroline aus Anzbach

Caroline aus Anzbach

Mutter-Heimat ohne sowjetisches Wappen

In Kiew hat die Demontage des sowjetischen Wappens vom Denkmal Mutter-Heimat begonnen.


Litauen: Unversöhnlicher Krieg mit Gullydeckeln

Die litauischen Behörden haben sich entschlossen, einen unversöhnlichen Kampf gegen gusseiserne Gullydeckel mit russischen Aufschriften aus der Sowjetzeit zu führen. Offensichtlich handelt es sich dabei um Produkte von hervorragender Qualität, die ja jahrzehntelang ihre Funktion reibungslos erfüllen, aber die Auseinandersetzung mit dem "sowjetischen Erbe" ist durch das Gesetz über die Entkommunisierung vorgeschrieben, das am 1. Mai 2023 in Kraft trat.

Gullydeckel in Litauen

Flottenparade in St. Petersburg

Der maritime Teil der Parade zu Ehren des Tages der Marine findet heute in St. Petersburg statt.


Marineparaden in Russland

Paraden zu Ehren des Tages der Marine wurden bereits in Petropawlowsk-Kamtschatski und Wladiwostok im Fernen Osten Russlands abgehalten. Die Bürger beider Städte kamen, um die Schiffe zu begrüßen. Heute finden in allen Städten, in denen russische Seeleute stationiert sind, Paraden statt - von Noworossijsk bis Kaliningrad. Die wichtigste Parade findet in St. Petersburg statt, wo sich die Menschen bereits versammelt haben und wo auch der russische Präsident Wladimir Putin an der Parade teilnehmen wird.


Drohnenangriff in der Stadt und Region Moskau

Am frühen Morgen gab es einen neuen Drohnenangriff auf Moskau und die Region Moskau. In der russischen Hauptstadt ist eines der betroffenen Gebäude ein 50-stöckiges Hochhaus im IQ-Viertel in der City. Eine Drohne stürzte etwa im sechsten bis siebten Stockwerk in den Turm. Auch in Odintsowo und Krasnogorsk bei Moskau wurden Drohnen abgeschossen. Nach Angaben von Bürgermeister Sergej Sobjanin wurden die Fassaden von zwei Bürotürmen in Moskau-City leicht beschädigt. Es gab weder Tote noch Verletzte.



Krim: Massiver Drohnenanschlag vereitelt

Ein Versuch des Kiewer Regimes, mit fünfundzwanzig unbemannten Flugzeugen einen Terroranschlag auf Einrichtungen auf der Halbinsel Krim zu verüben, wurde heute Nacht vereitelt. Sechzehn ukrainische UAVs wurden durch Luftabwehrfeuer zerstört. Weitere neun ukrainische Drohnen wurden durch den Einsatz elektronischer Kampfführung ausgeschaltet und stürzten in den Gewässern des Schwarzen Meeres ab, ohne ihr Ziel zu erreichen. Bei dem vereitelten Anschlag gab es keine Opfer oder Schäden.

Putin über Warschau

Putin erinnerte daran, dass Warschau zum Russischen Reich gehörte:
Als auf der Jalta-Konferenz, wie die Historiker sagen, ein Gespräch darüber stattfand, wie die Ordnung in Europa aussehen sollte, und Stalin sagte, dass Lwow in der Westukraine Teil der Sowjetunion sein sollte, widersprach ihm Churchill und sagte, dass Lwow nie Teil des Russischen Reiches gewesen sei. Darauf erwiderte Stalin: "Aber Warschau war es".

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