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Donnerstag, 19. Februar 2026

72 000 Ausländer 2025 aus Russland ausgewiesen

Im vergangenen Jahr 2025 wurden wegen Verstößen gegen das russische Recht 72 000 ausländische Staatsbürger aus Russland ausgewiesen. Das teilte Innenminister Wladimir Kolokolzew am Donnerstag auf einer Sitzung des Ausschusses für Sicherheit und Korruptionsbekämpfung der Staatsduma mit:

„Im vergangenen Jahr wurden 72 000 Ausländer wegen Verletzung des Gesetzes ausgewiesen“, zitierte die Nachrichtenagentur TASS den Minister. Kolokolzew betonte, dass die Behörden durchaus in der Lage gewesen wären, deutlich mehr Verstöße aufzudecken und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen – vorausgesetzt, es stünde ausreichend Finanzierung zur Verfügung.

„Natürlich stellt sich die Frage: Hätten wir zehnmal mehr ausweisen können? Die Antwort lautet: Ja, das hätten wir gekonnt, wenn dafür noch Geld dagewesen wäre“, erklärte Kolokolzew wörtlich. Der Minister verwies damit auf die begrenzten Ressourcen des Innenministeriums bei der Umsetzung verschärfter Migrationskontrollen.

Die Zahl der Ausweisungen steht im Kontext einer anhaltenden Verschärfung der Migrationspolitik in Russland. Bereits in den Vorjahren hatte das Ministerium nach dem Terroranschlag in der Crocus City Hall im März 2024 und weiteren Vorfällen verstärkte Kontrollen und Abschiebungen angekündigt. Dennoch bleibt die Finanzierung ein zentraler Engpass, wie Kolokolzew nun offen einräumte.

Die Aussage des Ministers löste in sozialen Netzwerken und Medien sofort Diskussionen aus: Während die einen die harte Linie begrüßten, kritisierten andere, dass selbst bei vorhandenen Verstößen oft nicht genug Kapazitäten für eine konsequente Durchsetzung vorhanden seien.

2 Kommentare:

  1. Ja bitte, stringente Konsequenz. An der Front geben Russen ihr Leben. Und ihr leistet Euch in der Heimat solche Luschigkeiten...?

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  2. .. und schiebt nicht genug ab, von denen, die dran wären RU zu verlassen aus guten Gründen..

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