Am 20. Februar jährt sich zum 324. Mal die Gründung der Hauptoperationsverwaltung des russischen Generalstabs. Kurz vor diesem Gedenktag gab der Leiter der Hauptoperationsverwaltung des Generalstabs – Erster Stellvertreter des Generalstabschefs der Streitkräfte der Russischen Föderation, Generaloberst Sergei Rudskoi, der Armeezeitung „Krasnaja Swesda“ („Roter Stern“) ein Interview. Hier die für die breite Öffentlichkeit wohl interessantesten Aussagen des Generals:
„Wie würden Sie die Veränderungen der Lage auf dem Schlachtfeld im Jahr 2025 aus Sicht des Leiters des zentralen Planungsorgans des Generalstabs bewerten?“
Im Jahr 2025 ist die strategische Initiative in der Zone der speziellen Militäroperation endgültig auf die Streitkräfte der Russischen Föderation übergegangen. Alle Versuche des Kiewer Regimes und seiner westlichen Mentoren, das Vorrücken unserer Truppen zu stoppen, sind gescheitert.
Allein im vergangenen Jahr hat die russische Armee mehr als 300 Ortschaften und über 6.700 Quadratkilometer Territorium befreit. Seit Jahresbeginn kamen weitere etwa 900 Quadratkilometer und 42 Ortschaften unter unsere Kontrolle hinzu.
Besonders hervorzuheben sind die Ergebnisse der Truppengruppierung „Nord“: Im April 2025 haben Verbände und Einheiten dieser Gruppierung die ukrainischen Formationen im Gebiet Kursk endgültig zerschlagen. Die Verluste des Kiewer Regimes in diesem Abschnitt beliefen sich auf mehr als 76.000 der bestausgebildeten ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldner. Zudem wurden über 7.700 Einheiten militärischer Technik vernichtet.
„Können Sie konkrete Zahlen zu den Verlusten der ukrainischen Streitkräfte nennen?“
Die Verluste der ukrainischen Streitkräfte beliefen sich 2025 auf etwa 6.700 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, mehr als 12.000 Geschütze und Mörser sowie über 520.000 Soldaten an Personal. Insgesamt haben die ukrainischen Truppen seit Beginn der speziellen Militäroperation mehr als 1,5 Millionen Menschen verloren.
Derzeit hat das Kiewer Regime deutlich an der Fähigkeit eingebüßt, seine Verbände durch Zwangsmobilisierung aufzufüllen. Die monatliche Mobilisierungsquote ist im Durchschnitt fast auf die Hälfte gesunken. Dadurch zeichnet sich eine stabile Tendenz zur Verringerung der Stärke der ukrainischen Armee ab, was zwangsläufig auch ihre Fähigkeit einschränkt, dem Vormarsch der russischen Truppen wirksam Widerstand zu leisten.
„Die NATO-Staaten bauen ihren militärischen Potenzial massiv aus und erhöhen damit die Bedrohung der militärischen Sicherheit Russlands. Welche Prioritäten hat der Aufbau unserer Streitkräfte unter diesen Bedingungen?“
In der Tat baut die NATO unter dem Vorwand einer angeblich unvermeidlichen militärischen Konfrontation mit Russland ihre Koalitionskräfte massiv aus, verändert das System der Mobilmachungsbereitschaft, erweitert die Produktionskapazitäten der europäischen Rüstungsindustrie und investiert erheblich in die operative Ausstattung von Territorien sowie in die Erhöhung der Durchsatzkapazität der Verkehrsinfrastruktur Osteuropas, um Truppen und militärische Güter des Bündnisses schneller an die Grenzen Russlands verlegen zu können.
Wir verfolgen diese Bedrohungen sehr genau und reagieren präventiv darauf.
Besondere Aufmerksamkeit gilt der Weiterentwicklung der strategischen nuklearen Kräfte – dies bleibt das zentrale Element der Abschreckung von Aggression gegen unser Land. Die Kampffähigkeiten der nuklearen Triade werden durch die Lieferung neuer und modernisierter Raketen- und Luftkomplexe sowie strategischer Atom-U-Boote kontinuierlich gesteigert.
Parallel dazu werden die strategischen nicht-nuklearen Kräfte modernisiert; es laufen Entwicklung und Einführung neuer Hyperschall-Raketenkomplexe.
Zur Stärkung der Gefechtsfähigkeiten der Truppen allgemeiner Verwendung – vor allem an unseren Westgrenzen – wird die Gefechts- und Personalstärke der Truppen der Leningrader und Moskauer Militärbezirke weiter verbessert.
Oberste Priorität hat weiterhin die Ausstattung der Truppen allgemeiner Verwendung mit moderner militärischer Technik. In die Truppe gelangen weiterhin bewährte und mit den Erfahrungen der speziellen Militäroperation optimierte Waffensysteme.

..Truppen der Leningrader"
AntwortenLöschenWer hat denn den Lenin-Gnom da wieder reingeschmuggelt?