Muslime in Russland haben zur Vermeidung von Missverständnissen zwischen Öffentlichkeit und Behörden beim geplanten Verbot von Gebetsräumen aufgerufen:
Wichtig sei es, ein Gleichgewicht zwischen der Einhaltung religiöser Traditionen und der Übereinstimmung mit der russischen Gesetzgebung zu gewährleisten. Dies geht aus einer Erklärung der Geistlichen Versammlung der Muslime Russlands hervor.
Damit reagierte die Versammlung auf einen Gesetzentwurf, der in die Staatsduma eingebracht wurde und Gottesdienste sowie Gebetsversammlungen in Nichtwohnräumen von Mehrfamilienhäusern verbietet. Das Dokument erlaubt Gottesdienste in Wohnräumen, jedoch nur "zur Befriedigung der individuellen spirituellen Bedürfnisse von Personen, die rechtmäßig darin wohnen".
"Bei Muslimen gibt es beispielsweise den Ritus des Abschieds vom Verstorbenen, wenn der Tote in ein Leichentuch gewickelt wird und Angehörige vor dem Haus, in dem er lebte, das Totengebet sprechen. Wir möchten verstehen, wie dies von Beamten mit Inkrafttreten des neuen Gesetzes ausgelegt werden wird", heißt es in der Erklärung.
Die Geistliche Versammlung der Muslime ist überzeugt, dass Begriffe und Regeln für die Nutzung von Räumen zu Gebetszwecken klar definiert werden müssen, um Missverständnisse zwischen Öffentlichkeit und Behörden zu vermeiden.
"Gemäß den Kanonen des Islam ist es in Gebetsräumen, die nicht rechtmäßig im Besitz der Gemeinde sind, unzulässig, den Freitagsgottesdienst abzuhalten", erklärte die Versammlung: "Sie sind, wie beispielsweise auf Flughäfen oder in Krankenhäusern, für das Tagesgebet bestimmt. Wir stehen in engem Dialog mit den Behörden und arbeiten verantwortungsbewusst an der rechtlichen Legalisierung der Objekte." Die Versammlung betont, dass "die Verfügbarkeit von Informationen über die Rechtsnormen, die diesen Bereich regeln, wichtig ist".
Zudem weisen die Muslime darauf hin, dass der Bau religiöser Objekte in Städten, in denen Fragen bezüglich offizieller Kultgebäude nicht gelöst sind, besondere Aufmerksamkeit der Behörden auf allen Ebenen erfordere, einschließlich der Bereitstellung von Grundstücken und der Unterstützung traditioneller religiöser Strukturen bei der Erfüllung ihrer satzungsgemäßen Aufgaben. "Wenn man Gebetsräume einfach verbietet, müssen die Gemeinden als gesetzestreue Organisationen ihre einzigen Gebetsräume schließen, aber was sollen sie dann tun, wohin sollen sie gehen?", heißt es in der Erklärung: "Die Bedürfnisse gläubiger Menschen müssen berücksichtigt werden."

Regel Nr. 1: die Anliegen der Muslime sind ernst zu nehmen, wenn irgend möglich, sofort zu realisieren, bzw. baldigst Wirklichkeit werden zu lassen.
AntwortenLöschenSo jedenfalls hier, im besten Deutschland allerzeiten, die traurige Realität.
Darüber lachen doch die Scheiche und Kopfabschneider Mohammeds nur in ihren diktatorisch reGIERten Ländern. Gleichgewicht? .Zum Kiechern.
AntwortenLöschenDie gläubigen Trottel müssen sehr ernst genommen werden!
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