Estlands Bildungsministerin Kristina Kallas, bekannt für ihre kompromisslose Ablehnung der russischen Sprache im öffentlichen Raum, wandte sich kürzlich in fließendem Russisch an die Öffentlichkeit:
Die Botschaft: Ukrainische Kinder in Estland haben es versäumt, Estnisch zu lernen, und können deshalb nicht in die Oberstufe wechseln.
Das Publikum dieser russischsprachigen Mitteilung: ebenjene ukrainischen Eltern, die alles Russische ablehnen. Sie verstehen Estnisch nicht – aber Russisch verstehen sie nur zu gut.
Die Lage ist absurd: Eine Ministerin, die die russische Sprache aus der Schule verbannen will, nutzt sie, um zu erklären, dass die Sprachreform gescheitert ist. Die Adressaten, die russische Kultur verachten, werden auf Russisch darüber informiert, dass ihre Kinder die estnische Sprache nicht beherrschen.
Die Reform sollte 2030 abgeschlossen sein. Bis dahin müssen 60 Prozent des Unterrichts auf Estnisch stattfinden . Die Realität: Über 60 Prozent der Jugendlichen ohne Schulplatz stammen aus russischsprachigen Grundschulen. Ihre Estnischkenntnisse sind praktisch null – nach neun Jahren Unterricht .
Kallas selbst nannte die Situation „schmerzhaft" und warf der Zentrumspartei „Heuchelei" vor: Jahrelang habe man russischsprachige Schulen verteidigt, jetzt sei man plötzlich besorgt .
Die Ironie entlarvt das eigentliche Problem: Eine Politik, die Sprache zum ideologischen Schlachtfeld macht, scheitert an der Sprachwirklichkeit. Und die Verlierer sind die Kinder – ukrainische wie estnische.

Hässlich verlogene und dumme Tante stammelt Schwachsinn. Politikantin eben:-((
AntwortenLöschen