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Freitag, 6. Mai 2022

Britischer Scharfschütze nach Lwow unterwegs

Ein weiterer britischer Söldner ist über Krakau in der Ukraine eingetroffen. Er behauptet, ein Scharfschütze zu sein. In den russischen Sozialnetzen ist man übrigens skeptisch.

Britischer Scharfschütze in der Ukraine

Niederlande: Ukrainische Selbstjustiz in Aktion

In den Niederlanden wurde ein Soldatenfriedhof geschändet. Unbekannte malten ukrainische Flaggen, antirussische Slogans und Hakenkreuze darauf. Die Behörden bezeichneten die Tat als abscheulich. Die Polizei hat bereits eine Untersuchung eingeleitet. Der Friedhof befindet sich in britischer Obhut. Hier sind 1.642 Soldaten begraben, die im Zweiten Weltkrieg gefallen sind. Darunter sind Briten, Australier und Soldaten aus anderen verbündeten Ländern. Auch ein einzelner Rotarmist, der im November 44 starb, ruht hier.


Staubsturm im sibirischen Omsk

Aus dem Artikel in einer sibirischen Regionalzeitung:
"Am Morgen war noch alles ruhig, der Himmel war klar, und es war windstill. Doch gegen Mittag änderte sich alles schlagartig. Ein starker Wind kam auf. Die Böen hoben feinen Schutt und Staub auf, und wenig später bemerkten die Einwohner von Omsk, dass sich der Staub nicht mehr absetzt. Die Stadt war in einen regelrechten Staubsturm verwickelt. Es liegt ein deutlicher Staubgeruch in der Luft, man kann die Fenster nicht offen halten, und alle Gegenstände in den Wohnungen werden sofort mit einer Staubschicht überzogen. Es ist fast unmöglich, die Häuser am Horizont zu sehen, sie sind von einem hellbraunen Schleier bedeckt."


Gefahr russischen Landungstrupps

Es bestehe die Gefahr seitens russischer Landungstruppen im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres, so das ukrainische Operative Kommando Süd im Abendbulletin. Es wird dringend davon abgeraten, Strände aufzusuchen und mit Wasserfahrzeugen aufs Meer zu fahren.

Zu russisch-ukrainischen Verhandlungen

Die russisch-ukrainischen Verhandlungen stagnieren, so das russischen Außenministerium.

Atomwaffeneinsatz unmöglich

Laut der Erklärung des russischen Außenministeriums beabsichtigt Russland nicht, während der speziellen Militäroperation in der Ukraine Atomwaffen einzusetzen:
"Szenarien für den möglichen Einsatz von Atomwaffen durch uns sind in den russischen Doktrinaldokumenten klar dargelegt. Sie sind bei den Aufgaben der speziellen Militäroperation in der Ukraine nicht anwendbar".

Bericht eines gefangenen Soldaten

Ein gefangen genommener Soldat der ukrainischen 79. Luftlandebrigade fürchtete Folter und Demütigung. Die Realität sieht jedoch anders aus:
"Drei Mahlzeiten am Tag, Zigaretten. Natürlich kann man im Lager nicht frei herumlaufen, das ist aber verständlich. Im Prinzip wurde ich ganz gut behandelt".


Erdöl aus Russland

Der Öltanker Pentathlon (IMO: 9438406) aus dem russischen Murmansk hat heute Morgen im Wilhelmshafen angelegt.

Öltanker Pentathlon aus Murmansk

Donnerstag, 5. Mai 2022

Blumenwalzer auf Moskauer Platz

Die russische Ballerina Valeria Nepomnjatschaja, eine direkte Nachfahrin des Komponisten Pjotr Tschaikowskij, hat beschlossen, die russische Kultur zu unterstützen, die die Welt zu ignorieren versucht. Die Aufführung fand auf dem Triumfalnaja-Platz in Moskau statt. Die Ballerina kam auf diese Idee, nachdem in einigen Ländern der Welt Konzerte mit der Musik des Komponisten Tschaikowskij abgesagt worden waren.


Neue Einheiten aus Tschetschenien

An der so genannten Universität der Spezialeinheiten in Tschetschenien werden laufend Kämpfer aus verschiedenen Regionen für eine Spezialoperation in der Ukraine ausgebildet.


Schießerei an der transnistrisch-ukrainischen Grenze

Die Schießerei findet in der Nähe des Kontrollpunkts Cuciurgan an der transnistrisch-ukrainischen Grenze statt. Der Beschuss kommt von der ukrainischen Seite, so der transnistrische Fernsehsender TSB.

"Verteidiger" bieten Geiseln zum Verkauf an

Die in Asowstal verschanzten ukrainischen Kämpfer bieten an, Zivilisten gegen Lebensmittel und Medikamente einzutauschen. Sie warnen, dass sie niemanden mehr freilassen und nur austauschen würden. Die Bedingungen des Deals wären fünfzehn Geiseln für eine Tonne Lebensmittel und Medikamente. Zuvor wurde berichtet, dass die russische Seite ab 8 Uhr morgens einen humanitären Korridor für alle Zivilisten geöffnet hat, die das Gebiet von Asowstal verlassen wollen.

Volksstimme in Videos

Ein Flashmob, an dem Bürger verschiedener Länder teilnehmen, gewinnt in den russischen sozialen Netzwerken an Dynamik. Die Flashmob-Teilnehmer erklären ihre Unterstützung im Kampf gegen den Neonazismus. Eine ständig aktualisierte Sammlung von den auch sonst öffentlich zugänglichen Stellungnahmen in deutscher Sprache finden Sie hier.

Sowjetischer Panzer besiegt

In der ukrainischen Stadt Schytomir wurde ein auf einem Sockel stehender sowjetischer Panzer, der dort anlässlich des 20. Jahrestages des Sieges im 2. Weltkrieg aufgestellt wurde, besiegt. Das Denkmal sollte eigentlich direkt am 9. Mai abgerissen werden, aber schließlich wurde beschlossen, es schon vorher zu eliminieren.


Bulgaren verteidigen sowjetisches Denkmal

In Bulgarien versuchten mehrere Personen mit ukrainischen Fahnen, zum Denkmal der Sowjetarmee vorzudringen, wurden aber von den Einheimischen barsch zurückgewiesen.


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