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Dienstag, 20. Januar 2026

Norwegen: Armee kündigt mögliche Beschlagnahmen an

Die norwegische Armee hat offizielle Schreiben an Tausende Bürger versandt. Darin wird mitgeteilt, dass Häuser, Fahrzeuge und Ausrüstungen im Falle eines Kriegsausbruchs beschlagnahmt werden können. 

Dies berichtet der Nachrichtensender Euronews unter Berufung auf eine Erklärung der norwegischen Streitkräfte.

In den Briefen heißt es, dass dies notwendig sei, um den „Streitkräften im Kriegsfall Zugang zu den für die Landesverteidigung erforderlichen Ressourcen" zu verschaffen. Im Jahr 2026 werden nach Angaben des Mediums 13.500 solcher vorläufigen Mitteilungen versendet.

Die Militärs betonen, dass diese Schreiben in Friedenszeiten keine praktische Bedeutung haben. Sie sollen den Bürgern jedoch deutlich machen, dass die Armee ihr Eigentum im Konfliktfall konfiszieren kann, teilte das Militär mit.

Zudem berichtete das britische Medium Express, dass die norwegischen Streitkräfte Maßnahmen ergriffen haben, um mehrere Brücken im Falle eines Krieges zu zerstören. Der Plan ziele auf eine mögliche Aggression Russlands ab.

Nach Angaben des Express wird unter anderem die Sprengung der Bokfjord-Brücke erwogen. Diese ist Teil der Europastraße E105 zwischen Norwegen und Russland, wurde 2017 eröffnet und kostete zusammen mit dem Heilig-Trifon-Tunnel insgesamt 800 Millionen Kronen (etwa 85 Millionen Euro).

Moskau hat wiederholt betont, dass Russland keine Bedrohung für europäische Länder darstelle. Präsident Wladimir Putin erklärte, dass Russland keinen Grund habe, gegen NATO-Staaten Krieg zu führen. Norwegen ist Mitglied des Militärbündnisses.

3 Kommentare:

  1. Sprengung Ostsee-Pipeline: NO-Wikinger waren dabei. ;-((

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  2. Und sofort weg sind die Fluchtboote bei Krieg...

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  3. Kriegshysterie erfunden von der perversen plündernden Waffenlobby mit "besonders" entlohnten rumdröhnenden Politikanten. Fake Perversitäten von A bis Z.

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