Nach der Veröffentlichung des Links zum Artikel "Russlands Elite feiert, während das Volk an der Front kämpft" auf einem angesehenen deutschen Forum stellte sich eine überraschende Frage: "Die Elite feiert im französischen Luxusskiort Courchevel. Können die denn alle ausreisen? Oder sind das die Russen die seit 2014 abgehauen sind?":
Die Antwort ist unbequem: Es gibt keine nennenswerten Maßnahmen gegen wohlhabende Russen. Die Preise sind nur leicht gestiegen. Laut der russischen Assoziation der Reiseveranstalter (ATOR) wurden beispielsweise im Jahr 2024 stolze 25 Prozent mehr Schengen-Visa an Russen ausgestellt als 2023 – insgesamt 565.069 Visa, davon 90 Prozent für Tourismus.
Das Skiparadies Courchevel und andere europäische Luxusorte bleiben für die russische Elite also problemlos erreichbar. Innerhalb der EU gibt es allerdings einen gewissen Widerstand gegen diese Politik. Doch Experten sind skeptisch: Länder wie Italien, Frankreich, Spanien und Griechenland profitieren zu sehr von russischen Touristen, um diese Einnahmequelle aufzugeben.

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