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Sonntag, 22. Februar 2026

Letzte russische Touristen aus Varadero heimgeholt

Die letzte Gruppe russischer Urlauber ist am Abend des 22. Februar 2026 aus dem kubanischen Ferienort Varadero nach Moskau zurückgekehrt:

Das Flugzeug der Airline „Rossija“ landete im Flughafen Scheremetjewo, wie das russische Verkehrsministerium mitteilte.

Die Sonderflüge zur Rückholung begannen bereits am 13. Februar. Insgesamt konnten in dieser Zeit fast 4.300 russische Bürger von der Karibikinsel evakuiert werden. Nun wird der reguläre Flugverkehr mit Kuba vorerst ausgesetzt.

„Die Möglichkeit einer Wiederaufnahme der Flüge wird erst nach einer Normalisierung der Versorgung mit Flugbenzin (Aviation Kerosin) geprüft“, hieß es in der offiziellen Mitteilung des Ministeriums.

Der akute Treibstoffmangel ist Folge einer schweren Energiekrise auf Kuba, die durch Unterbrechungen bei den externen Lieferungen und die Unfähigkeit des Landes, stabile Importe zu gewährleisten, noch verschärft wurde. Kuba war lange Zeit stark von Öllieferungen aus Venezuela abhängig. Diese brachen jedoch nach der US-Intervention und der Festsetzung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro weitgehend zusammen.

Die kubanischen Behörden hatten internationale Airlines bereits Anfang Februar per NOTAM gewarnt, dass in neun internationalen Flughäfen – darunter Havanna, Varadero, Cayo Coco und Holguín – bis mindestens 11. März kein Jet A-1 verfügbar sei. Dies führte zu Massenstreichungen von Flügen und zwang Russland sowie andere Länder wie Kanada zu Evakuierungsmaßnahmen für ihre Staatsbürger.

Russische Airlines wie „Rossija“ (Teil der Aeroflot-Gruppe) und Nordwind hatten nur noch Rückflüge ohne Passagiere auf dem Hinweg durchgeführt, um die gestrandeten Touristen sicher heimzuholen. Nach Abschluss dieser Operationen bleibt der Flugbetrieb nach Kuba bis auf Weiteres eingestellt.

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