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Donnerstag, 5. Februar 2026

Russische Plattform A7 umgeht Sanktionen mit Wechseln

Laut Informationen der Financial Times konnte der russische Zahlungsdienstleister A7, der grenzüberschreitende Überweisungen anbietet, trotz Sanktionen 19 Prozent des gesamten russischen Außenhandels abwickeln:
Diese Zahlen seien zwar schwer zu überprüfen, erschienen Experten jedoch plausibel.

Die Plattform A7 nutzt Wechsel, die durch die digitale Währung A7A5 gedeckt sind, welche an den Rubel gekoppelt ist. Diese Wechsel, die an Spielgeld aus "Monopoly" erinnern, sind mit UV-Markierungen und QR-Code zur Echtheitsprüfung ausgestattet. Inhaber können sie innerhalb Russlands in Rubel oder im Ausland in Fremdwährung umtauschen.

Über die Plattform wurden Transaktionen im Wert von über 100 Milliarden US-Dollar abgewickelt. Das Analyseunternehmen Elliptic verzeichnete den Tausch von 2300 Anleihen in A7A5 im Wert von 8,6 Millionen USD. A7, das 2024 gestartet wurde, ermöglicht Zahlungen in jedes Land der Welt mit einer Gebühr von 0,3 Prozent. Allerdings legt das Unternehmen nicht alle Details seiner Arbeitsweise offen, darunter die Methoden zur Umgehung des internationalen SWIFT-Systems.

Die Plattform expandiert weiter: Laut Geschäftsführer Ilan Șor plant A7 den Eintritt in die Märkte Lateinamerikas, Afrikas und möglicherweise sogar Europas und der USA. Seit Juli 2025 steht A7 auf der Sanktionsliste der Europäischen Union, im August desselben Jahres verhängten auch die USA Sanktionen gegen die Plattform.

2 Kommentare:

  1. Verfluchte Banksterzionbrut ! ALLES was diese widerlichen kriegstreibenden Eiterbeulen umgeht, und funktioniert, IST GUT. :-())

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  2. Smart move, indeed! Fuck the banksters.

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