In Bukarest rammte ein Auto den Zaun der russischen Botschaft und fing Feuer, der Fahrer kam dabei ums Leben. Der rumänische Fernsehsender Digi24 berichtete unter Berufung auf mit den Ermittlungen vertraute Quellen, dass es sich nicht um einen Unfall gehandelt habe. Bevor er starb, rief der Fahrer den Botschaftswächtern noch etwas zu.
Russische Nachrichten auf Deutsch: Aktuelle News, Mitteilungen von Behörden und Unternehmen sowie virale Social-Media-Postings
Mittwoch, 6. April 2022
Auto rammt russische Botschaft in Rumänien
Dienstag, 5. April 2022
Wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Großbritannien eingestellt
Russland hat die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Großbritannien eingestellt und die Gespräche über die Umsetzung eines neuen Programms zwischen den Wissenschafts- und Bildungsorganisationen der beiden Länder ausgesetzt. Dies teilt das russische Ministerium für Bildung und Wissenschaft mit.
Mariupol-Zoo mit Fleisch versorgt
Zwei Tonnen Hühner- und Rindfleisch wurden dem Zoo von Mariupol übergeben, teilt der Pressedienst des Ministeriums für Agrar- und Industriepolitik und Ernährung der Volksrepublik Donezk mit.
Schießpulver und Feuer erschaffen Brüderlichkeit
Der tschetschenische Сhef Ramsan Kadyrow veröffentlicht das u.a. Video und kommentiert es wie folgt:
"Glaubt mir, die Retter und der Gerettete werden von nun an für den Rest ihres Lebens treue Brüder füreinander sein. Schießpulver und Feuer erschaffen Brüderlichkeit".
Mariupol: Weitere ukrainische Soldaten kapitulieren
Mehr als 30 weitere Soldaten der ukrainischen Streitkräfte haben sich in Mariupol ergeben. Sie wurden mit erhobenen Händen in der Nähe des Kindergartens Nr. 91 im Stadtteil "Linkes Ufer" aufgegriffen.
Ukraine: Schutzgebiet für Kriminelle
Allmählich wird klar, warum selbst Georgien seinem ehemals engsten geopolitischen Partner gegenüber recht zurückhaltend geworden ist. Thea Tsulukiani, stellvertretende Premierministerin der georgischen Regierung:
"Es ist nicht unsere Schuld, dass die Ukraine - noch während meiner Amtszeit als Justizministerin - leider zu einem 'Schutzgebiet' für Kriminelle, die aus Georgien fliehen, geworden ist. Deshalb möchte ich, dass die ukrainische Regierung mit der georgischen Regierung zusammenarbeitet und nicht mit den flüchtigen georgischen Kriminellen".
Mariupol: Werden ausländische Schiffe zerstört?
Сhemische Provokation ukrainischer Streitkräfte
Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Stadt Rubeschoje eine chemische Provokation durchgeführt. Das ukrainische Militär zerstörte eine Zisterne mit Salpetersäure in einem von der Republik Lugansk kontrollierten Teil der Stadt. Es besteht die Gefahr einer weitreichenden chemischen Schädigung der Zivilbevölkerung.
Selenskij über Orban
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij glaubt, dass der ungarische Ministerpräsident Orban "zwischen Russland und dem Rest der Welt" wählen muss. Der ukrainische Staatschef fügte hinzu, er habe versucht, Beziehungen zu Orban aufzubauen, sei aber gescheitert. Der ungarische Premierminister, so Selenskij, habe "Angst vor dem Einfluss Russlands auf seinen Staat". Zuvor hatte Viktor Orban erklärt, Ungarn sei neutral und lehne die antirussischen Sanktionen ab.
Verprügelungen von Zivilisten
Ein Video von Soldaten der ukrainischen Armee, die angeblich in dem ukrainischen Dnepropetrowsk Zivilisten schikanieren, wurde im Internet veröffentlicht. Einigen Berichten zufolge brachten die verprügelten Männer zum Ausdruck, dass sie mit dem Vorgehen des ukrainischen Militärs nicht einverstanden sind, was zu dem brutalen Angriff führte.
267 ukrainische Marinesoldaten ergeben sich in Mariupol
Ukrainische Soldaten des 503. selbstständigen Marineinfanteriebataillons haben massenhaft ihre Waffen niedergelegt und sich ergeben. Vorher war ihr Kommandeur getötet und ein weiterer Offizier des Bataillons von russischen Truppen festgenommen worden - er hatte Wochen zuvor versucht zu fliehen.
Montag, 4. April 2022
Französische Söldner in Mariupol?
Quellen aus Donbass verbreiten in Sozialnetzen folgende Infos sowie u.a. Bilder mit Symbolen der französischen Fremdenlegion:
Nachdem die Asow-Neonazis vom Flughafen Mariupol vertrieben worden waren, zogen sich auch die Söldner der französischen Fremdenlegion, deren persönliche Gegenstände von Kämpfern der Donezker Republik gefunden wurden, höchstwahrscheinlich in den Hafen der Stadt Mariupol zurück.
Vermutlich sollten aus ukrainische Hubschrauber, von denen zwei am Vortag bei Mariupol abgeschossen wurden, die ausländischen Söldner von diesem Hafen evakuieren.
Die genaue Zahl der französischen Legionäre, die zusammen mit den Kämpfern von Asow in der Stadt blockiert waren, ist nicht bekannt. Doch so wie Macron das Thema eines humanitären Korridors aktiv vorantreibt, könnte es durchaus sein, dass einige französische Militärs dabei sind. Und vielleicht nicht nur Söldner, sondern auch Militärspezialisten, d.h. sehr gut informierte Personen, die viel erzählen könnten.
Butscha: Washington geht auf Distanz
WASHINGTON, 4. April (Reuters) - Das US-Militär ist nicht in der Lage, ukrainische Berichte über Gräueltaten russischer Streitkräfte gegen Zivilisten in der Stadt Butscha unabhängig zu bestätigen, hat aber auch keinen Grund, diese Berichte zu bestreiten, sagte ein hochrangiger US-Verteidigungsbeamter am Montag.
"Wir sehen das gleiche Bildmaterial wie ihr. Wir haben keinen Grund, ukrainische Aussagen über diese Gräueltaten zu widerlegen - sie sind zutiefst beunruhigend", sagte der Beamte, der anonym bleiben wollte.
"Das Pentagon kann das nicht unabhängig und im Alleingang bestätigen, aber wir sind auch nicht in der Lage, diese Aussagen zu widerlegen."
Der Kreml hat die Vorwürfe im Zusammenhang mit der Ermordung von Zivilisten in der Stadt zurückgewiesen.
Quelle
Russischer Botschafter muss Litauen verlassen
Die litauische Regierung hat am Montag beschlossen, die diplomatische Mission zwischen Litauen und Russland herabzustufen. Der Botschafter Russlands wird aufgefordert, Litauen zu verlassen. Außerdem wurde beschlossen, das russische Konsulat in der litauischen Stadt Klaipeda zu schließen.
Polnischer Kulturminister über russsische Kultur
Der polnische Kulturminister Piotr Gliński:
"Die russische Kultur muss aus dem öffentlichen Raum verschwinden... Es ist nicht die Zeit für russisches Ballett, auch nicht für Tschechow oder gar Puschkin. Ich spreche nicht einmal vom Alexandrov Ensemble".

