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Freitag, 5. August 2022

Marias Gedanken zum Thema Ratten

Die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa reflektiert über Verhaltensbesonderheiten einiger Mitmenschen:

Habt ihr bemerkt, wie ukrainische Flaggen, schwarze Quadrate und Gedenkkerzen aus den Avataren verschwinden? Wir alle wissen, dass dies nicht aus einer Erleuchtung heraus geschieht. Leise und gemein wir die "gutbürgerliche Position" bis zu besseren Zeiten in die Rumpelkammer gesteckt. Genug ist genug. Das Leben soll ja weitergehen. Man hat sich korrekt präsentiert, und gut ist. Zumal es mit der Russland-Abschaffung irgendwie nicht wirklich klappt, auch Selenskij sieht immer schlechter aus. Also lieber nicht mehr auffallen.

Für besonders schlau halten sich wohl diejenigen, die sich Ende Februar in zweifarbige Kleidung hüllten: Gelbe Jacke und blaue Mütze, blaue Handtasche und gelber Schal. Sehr bequem: Je nach der Situation konnte man das mal als reiner Zufall, mal als Unterstützung der Ukraine vermarkten. Wie auch immer sieht man jetzt die Fotos in normaler Kleidung. Soll man das ein Rattenverhalten nennen? Wohl eine Nummer zu groß. Das sind Mäuse. Und das ist die Essenz des ganzen amoralischen Spektakels.

Aber bleibt doch, wo ihr seid, rennt nicht in die Ecken, während das Kiewer Schiff untergeht! Wir möchten nun - sozusagen - eure Hände sehen. Denn so wie es war, wird es nicht mehr sein. Ihr ändert doch eure Fotos nicht, weil ihr meint, dass die Aktionen der ukrainischen Armee und das provokative Verhalten der USA verbrecherisch sind, sondern aus reiner Bequemlichkeit. Aber ohne aufrichtige Reue bleibt das ostentative Abstauben der Köpfe nur ein Ritual. Und noch etwas: Dies ist erst der Anfang.

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